Forum: Wirtschaft
Schattenfinanzindex: Briten sind Weltmeister der Steuervernebelung
REUTERS/ Metropolitan Police

Die Schweiz ist laut einem neuen Ranking die Steueroase Nummer eins, die USA holen schnell auf. Doch der weltweit größte Helfer von Steuertricksern sitzt in der EU - noch.

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HansPa 30.01.2018, 19:58
1. Aha

Wieso wird den Steueroasen so viel Aufmerksamkeit geschenkt? Viel interessanter ist doch die Frage woher das Geld kommt. Wenn deutsche Vermögende und Unternehmen Steuer zahlen als größtes Verbrechen seit der Inquisition ansehen, wundert es doch überhaupt nicht. Wieso hassen sie diesen Staat und diese Gesellschaft so sehr, dass sie lieber kriminell werden als Steuern zahlen?

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margei 30.01.2018, 20:00
2. Deutschland nochmal Glück gehabt

Nur Platz 7. das lässt noch etwas Luft nach oben, oder wie wurde im SWR 2 gesagt, Deutschland ist ein Paradies für die Mafia ihr Geld zu waschen. Da es kein öffentlich zugängliches Register gäbe wo man Immobilienbesitzer erfassen würde wäre es extrem einfach sein Geld weiß zu waschen.

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christine.rudi 30.01.2018, 20:03
3. Dies Diskussion um Steuerparadiese ist vollommener Quatsch ...

... solange die, die entscheiden EU oder OECD, selber 'Finanz-) Minister oder abhängige Delegierte derselben sind!
Es kann nicht sein, daß große, starke Staaten entscheiden, daß kleine, schwache Staaten Steuerparadiese sind, während sie selber Kriegswaffen in Krisengebiete liefern. Das ist lächerlich ! (Was ist krimineller ?)

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reznikoff2 30.01.2018, 20:11
4. Hm

Schon stark, die Briten. Überall auf der Welt zuhause und auf der eignen Insel gern allein. Wenn May dann noch mit Trump Händchen hält, weiß man, was man in UK von Commonwealth hält: nichts.

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Grundrechte 30.01.2018, 20:48
5. The Tax Justice Network Sucks

Das Problem wird doch auf dem Rücken derjenigen britischen Staatsbürger ausgetragen, die ins Inland kommen, hier arbeiten und schlicht keine Fachkenntnis haben oder schlecht beraten sind, bis sie hierzulande der Steuerfahndung ausgesetzt werden. The Tax Justice Network trägt die vermeintliche Steuerbeitreibung auf dem Rücken Steuerpflichtiger aus. Diese werden so gezwungen, den Rechtsweg bis hin zum ECHR zu beschreiten. Das ist weder im Sinne des Erfinders noch der schätzenswerten Menschenrechte, die wir seit ein paar wenigen Jahrzehnten haben in diesem lebenswerten Europa.

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kuac 30.01.2018, 21:29
6.

Zitat von HansPa
Wieso wird den Steueroasen so viel Aufmerksamkeit geschenkt? Viel interessanter ist doch die Frage woher das Geld kommt. Wenn deutsche Vermögende und Unternehmen Steuer zahlen als größtes Verbrechen seit der Inquisition ansehen, wundert es doch überhaupt nicht. Wieso hassen sie diesen Staat und diese Gesellschaft so sehr, dass sie lieber kriminell werden als Steuern zahlen?
Unsere Politik tut auch wenig diese Steuerflucht zu unterbinden. Kaum ist eine neue NRW CDUFDP Regierung da und schon gehen die 2 besten erfolgreichen Steuerfahnder weg! Sie arbeiten nun für die Anwälte der Steuerhinterzieher.

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muckusch 30.01.2018, 21:39
7. Warum ...

... kommt Deutschland in SPONs Berichterstattung darüber eigentlich so positiv davon?

Deitschland liegt im Ranking der Geldwäschenationen auf Platz 2 nach Luxemburg, und vor Italien, Spanien, den Niederlanden, Frankreich, Grossbritannien, Belgien, der Tschechei, Irland, Dänemark, Ungarn, Schweden, Polen und Slowenien (Quelle: Basel Institute of Governance ´s Anti-Money Laudering Index 2015) und die Süddeutsche wusste heute zu berichten, dass Deutschland mit der Kombination aus Geheimhaltung (die sei Chefsache) und Sicherheit ein Zentrum für schmutziges Geld bleibe.
Finanzvermögen von Steuerausländern werde nicht besteuert, Vermögen in vielen Fällen den betreffenden ausländischen Staaten nicht mitgeteilt.
Das einzige EU-Land, das noch schlechter als Deutschland bewertet wird, sei Luxemburg auf Platz 6.
Kann man doch schreiben, ist doch nichts schützenswertes.

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pam 30.01.2018, 21:47
8.

Zitat von christine.rudi
... solange die, die entscheiden EU oder OECD, selber 'Finanz-) Minister oder abhängige Delegierte derselben sind! Es kann nicht sein, daß große, starke Staaten entscheiden, daß kleine, schwache Staaten Steuerparadiese sind, während sie selber Kriegswaffen in Krisengebiete liefern. Das ist lächerlich ! (Was ist krimineller ?)
Die "kleinen, schwachen Staaten" haben selbst sich entschlossen Steuerparadiese zu sein. Die "großen, starken Staaten" haben sie dabei nicht gefragt. Wie kommen Sie darauf es sei anders? Kriegswaffen in Krisengebiete zu liefern ist nicht lächerlich und zu kritisieren, hat aber damit nichts zu tun.

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pam 30.01.2018, 21:52
9. Sorry,

Zitat von Grundrechte
Das Problem wird doch auf dem Rücken derjenigen britischen Staatsbürger ausgetragen, die ins Inland kommen, hier arbeiten und schlicht keine Fachkenntnis haben oder schlecht beraten sind, bis sie hierzulande der Steuerfahndung ausgesetzt werden. The Tax Justice Network trägt die vermeintliche Steuerbeitreibung auf dem Rücken Steuerpflichtiger aus. Diese werden so gezwungen, den Rechtsweg bis hin zum ECHR zu beschreiten. Das ist weder im Sinne des Erfinders noch der schätzenswerten Menschenrechte, die wir seit ein paar wenigen Jahrzehnten haben in diesem lebenswerten Europa.
hat jemand diesen Beitrag verstanden?

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