Forum: Wirtschaft
Scheidender Porsche-Betriebsrat: Uwe Hück sagt sich selbst steile Politikkarriere vor
DPA

Nach seinem Rücktritt als Betriebsratschef bei Porsche will Uwe Hück Politiker werden. Der Gemeinderat in Pforzheim soll nur der Anfang sein - dabei ist man dort gar nicht begeistert.

Seite 1 von 3
AfterAll 06.02.2019, 16:47
1. Hmmm ...

Ein wirklich engagierter und tatkräftiger Mann! Allerdings frage ich mich, ob er noch realistische Vorstellungen von dem Weg hat, nachdem er jahrelang als Betriebsrat bei Porsche hofiert wurde, wie das in großen Unternehmen eben so ist. In der Politik wird sich wohl nicht so schnell jemand finden, der Herrn Hueck das Gefühl gibt, er sei der wichtigste Mensch weltweit ...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
yvowald@freenet.de 06.02.2019, 17:40
2. Selbstdarsteller Uwe Hück

"Wer sich selbst erhöht, der wird erniedrigt werden". Herr Hück ist ein Selbstdarsteller und reihe sich bei der SPD in die Ahnengalerie der Schröders, Clements, Schilys und anderer.
Solche Politiker brauchen wir eigentlich nicht. Dann schon eher Menschen, die sich für das Wohl unserer Gesellschaft einsetzen, und die besteht überwiegend aus kleinen Leuten und nicht aus Großverdienern wie Uwe Hück, der als Porsche-Betriebsrat total überbezahlt war bzw. ist.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ruhuviko 06.02.2019, 17:46
3. Was soll diese Kandidatur in Pforzheim,

und meint da jemand, wer von außen kommt hat auch eine Außensicht? Und alle im Stadtrat haben drauf gewartet, dass ihm von hier aus die ersten Trittstufen einer Leiter "nach oben" geputzt werden? Und wie will er das ohne Partei-Hintergrund machen?
Oder läuft er in seinem früheren Betrieb vor etwas davon und markiert statt dessen den starken Mann? Das haben vor ihm auch schon andere getan und haben eine Bauchlandung gemacht. Aber als Kickboxer wird er das ja schnell vergleichen können.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
World goes crazy 06.02.2019, 18:08
4.

"ob er noch realistische Vorstellungen von dem Weg hat, nachdem er jahrelang als Betriebsrat bei Porsche hofiert wurde, wie das in großen Unternehmen eben so ist." "Herr Hück ist ein Selbstdarsteller und reihe sich bei der SPD in die Ahnengalerie der Schröders, Clements, Schilys und anderer. Solche Politiker brauchen wir eigentlich nicht."
Ich gehe eher davon aus, dass Herr Hück deutlich mehr Eier in der Hose hat als die aktuelle SPD und gewillt ist, einen sozialeren Kurs zu fahren, ggf. auch rücksichtsloser als die aktuellen "Kompromisssozen", die keine Ahnung mehr von der normalen Bevölkerung haben. Wenn man sich da Nahles anschaut, die jetzt denkt sie sei die perfekte Kanzlerkandidatin...realitätsfern hoch 10, dann lieber ein bissiger Hück, der im Notfall auch ohne Parteigenossen für etwas einstehen und sich durchbeißen kann.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
saaman 06.02.2019, 18:20
5. Es gibt auch eine kritische Meinung zu Höck

Wie schön für ihn, wenn sich der ehemalige BR-Vorsitzende von Porsche so großartig findet, dass er für sich eine steile Politikerkarriere voraussagt. Ich sehe ihn ganz anders: Wichtigtuer, rüpelhaft, Sprücheklopfer. Das war als BR o.k. Als Politiker würde ich ihn nicht wählen. Da ist bei ihm ein Zuviel an Selfmarketing. Von der Sorte haben wir in der Politik schon zu viele.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
sikasuu 06.02.2019, 18:39
6. Seit 35 Jahren bei Porsche. Da kann man nur Vollgas!

Zitat von AfterAll
Ein wirklich engagierter und tatkräftiger Mann! Allerdings frage ich mich, ob er noch realistische Vorstellungen von dem Weg hat, nachdem er jahrelang als Betriebsrat bei Porsche hofiert wurde, wie das in großen Unternehmen eben so ist. In der Politik wird sich wohl nicht so schnell jemand finden, der Herrn Hueck das Gefühl gibt, er sei der wichtigste Mensch weltweit ...
Déformation professionnelle nennt man das in Fachkreisen.
.
Irgendwie scheint da jemand (mal ganz vorsichtig gesagt) die Übersicht über die Realität abhanden gekommen zu sein:-(
.
"Sorge um Deutschland"... da gäb es wohl genug zu tun, z.B. mal die Abgaswerte in Stuttgart durchsetzen, die eigene Firma davon abhalten, den Rechtsweg als Hilfsmitte um Zeit zu schinden bei den bekannten Betrugsfällen zu nutzen... uvam.
.
Na ja, mal sehn, wann der mit seinem Jahreswagen mit Mitarbeiterrabatt vor irgendeinem Kommunalparlament vorfährt, da an der Tür rappelt & ruft "Ich will hier rein!"
.
So einen gab es schon mal in der SPD & was der "aus Sorge um DE" & jetzt auch um die Gasversorgung (dieses unseres Landes) so alles anstellte, ist ja wohl bekannt!
.
Überzeugungstäter sollte man immer mit einer Zange mit langem Stiel anfassen :-)

Beitrag melden Antworten / Zitieren
juppi-o 06.02.2019, 18:50
7. Was soll die Aufregung?

Lasst doch einfach die Wähler entscheiden. So läuft das normalerweise in der Demokratie. Wer als Partei einen Sarrazin aushält, wird auch noch einen Hück ertragen können, auch mit eigener Liste. In der Lokalpolitik sollte die Parteizugehörigkeit sowieso keine Rolle spielen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
sven2016 06.02.2019, 18:58
8. Warten wir ab, was bei Porsche

in den nächsten Monaten zum Skandal wird.

Der Mann gründet doch nicht eine eigene Liste für eine Kommunalwahl und wirft alles Andere hin, wenn da „nichts war“.

Parteiarbeit will er nicht, aber gewählt werden. Den braucht niemand.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Verschwörungspraktiker 06.02.2019, 18:59
9. Oha...

...da findet sich jemand richtig gut, oder?
Die Welt hat darauf gewartet, warum nicht gleich Präsident der konförderierten Sternenflotte?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 3