Forum: Wirtschaft
Scheinselbstständigkeit beim Billigflieger: Ryanairs Pilotenproblem
DPA

Ryanair schickt sich an, Europa zu erobern - von Deutschlands größtem Flughafen aus. Der Angriff auf Lufthansa und Co. könnte aber noch vor Beginn scheitern: am Umgang des Billigfliegers mit seinen Piloten.

Seite 1 von 17
spon-facebook-1261351808 27.03.2017, 16:15
1. Liegt doch an uns!

Wer immer nur "billig, billig, billig" will, forciert solche Verhältnisse. Jeder noch so kleine Bürger ist damit nicht besser als "die da oben"...

Beitrag melden
viwaldi 27.03.2017, 16:16
2. Es liegt auch an uns, den Kunden

Meiden wir doch einfach Unternehmen, die bei uns keine Steuern zahlen oder die Sozialkassen betrügen. Das ist gar kein Wettbewerb, den Ryanair da gegen andere Luftfahrtgesellschaften führt, - das ist Betrug. Jeder von uns will Renten, Unfall, - und Sozialversicherungen im Leistungsfall haben, - aber dann fliegen mit einer Linie, die hier alle Vorschriften umgeht??? Ich werde meinen Fuß nicht in Flugzeuge dieser Linie setzen, solange hier unfair auf Kosten der Gesellschaft betrogen wird.

Beitrag melden
Marvel Master 27.03.2017, 16:18
3.

Tatsache ist, dass Ryanair seine Angestellten ausbeutet.
Ist man krank, hat man ein Problem. Es gibt kein Geld und man muss die Fehlzeiten wieder durch Überstunden reinholen. Soziale Absicherung sieht anders aus. Neben den sehr schlechten Löhnen.

Ich bin inzwischen dazu übergangen den Stewardessen + Piloten nach dem Flug 10 bis 20 Euro Trinkgeld zu geben, weil das echt arme Schlucker sind. Bzw. ich fliege einfach andere Airlines.

Beitrag melden
hf1205 27.03.2017, 16:18
4. Von deutschen Flughäfen

sollten nur Maschinen starten dürfen, deren Piloten fest angestellt sind und die entsprechend entlohnt werden. Auch ausländische Speditionen müssen ihren Fahrern, wenn sie auf deutschen Strassen unterwegs sind, den deutschen Mindestlohn zahlen.

Im übrigen sollten die Menschen endlich einmal ihr "Geiz ist geil" Denken überwinden. Alleine die Mitarbeiter müssen den unglaublichen Kostendruck dann ausbaden, wobei die Flugsicherheit ebenfalls darunter leiden könnte.
Zumal unter dem Strich solche Linien nicht unbedingt dann wirklich billiger sind als z.B. die Lufthansa & Co. Mich bekommen keine 10 Pferde in solche Maschinen von Billigheimern.

Beitrag melden
bibberbutzke 27.03.2017, 16:18
5. Das wir ja wohl mal Zeit

Dieses Geschäftsgebaren finde ich nicht gut. Darum fliege ich auch niemals mit dieser Airline. Den Chef finde ich zwar lustig (Bezahlklo, Stehplätze usw) aber halt auch nur lustig. Hat was britisches. Aber leider auch das Geschäftsgebaren. Als Gegenbeispiel allerdings gelten die Piloten von der Lufthansa, die den Hals einfach nicht voll kriegen.

Beitrag melden
toranaga747 27.03.2017, 16:19
6. Ryanair kriegt den Hals nicht voll.

Die Piloten sind nicht zu beneiden. Selbständig wären Sie, wenn Ihnen die Maschinen gehören würden. Ging klar aus der Dokumentation hervor. Dass Staatsanwaltschaften Jahre brauchen um das herauszufinden ist mir ein Rätsel.

Beitrag melden
frenchie3 27.03.2017, 16:20
7. In Frankreich

hat Ryanair schon Watschen bekommen. Mit was? Mit Schwung und Recht.

Beitrag melden
note4shape 27.03.2017, 16:20
8. Sklaverei

- oder, um den Engishen Ausdrueck zu benutzen: "indentured servitude". Wie bei Uber. Billig, und fast durchgehend immer illegal. Aus moralischen Gruenden muessten solche Unternehmen vermieden werden. Aber wer kuemmert sich heute noch um Moral, wenn $ zum Symbol (eingebildeter) Allmacht ist? Also, lasst euch ausnutzen, ihr die bei Rayanair und Uber einsteig - gleich ob als Pilot/Fahrer oder als Passagier. Das Geschaeftsmodell: Enter at your own risk.

Beitrag melden
geboren1969 27.03.2017, 16:25
9. Gut,

dass man NICHT Ryanair fliegen muss. Man sollte die Sozialabgabrenbetrüger verklagen.

Beitrag melden
Seite 1 von 17
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!