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Schlechte Bezahlung: Vier Millionen Beschäftigte von Armut bedroht
DPA

Die Zahl der Erwerbstätigen in Deutschland liegt auf Rekordniveau, doch viele Jobs sind schlecht bezahlt: Jeder Zehnte Beschäftigte ist laut einer Studie armutsgefährdet.

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hohnspiegel 06.07.2017, 08:39
1. Schlechter Tausch

Seit der Jahrtausendwende haben die regierenden #parteien SPD und CDU CSU stark daran mitgewirkt aus einer sozialen Marktwirtschaft einen Turbokapitalismus zu machen. Leistung muss sich wieder lohnen , ja aber wohl nur für diejenigen die an ehemaligen Staatsbetrieben die an die Börse gingen Aktienanteile halten, denn wie gestern ein Bericht des ZDF Magazins Zoom über die Lufthansa zeigte werden Gewinne an die Aktieninhaber ausgeschüttet und die Kosten durch Auslagerung von Spartenteilen in Billiglohnländer massiv gesenkt.
So halten es mittlerweile viele Grossunternehmen und zahlen ihren Mitarbeitern in Deutschland nicht nur den Mindestlohn , sondern setzen sie auch nur noch bedingt mit zeitlicher Befristung ein so dass man zuhause auf Abruf wartet und keinen Lohn mehr für eine Vollzeitstelle erhält. Ebenso ist der massive Einsatz von Minijobbern festzustellen. Wie sollen solche prekär angestellen überhaupt noch ihren Lebensunterhalt bestreiten? Damit ist auch der Weg in die Altersarmut geebnet.
Das System wird über kurz oder lang an seine Grenzen stossen. Ähnliches hat schon einmal zur französischen Revolution geführt, es ist aber traurig dass sich so wenige dagegen wehren und auf die Strasse gehen.

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crazy_swayze 06.07.2017, 08:40
2.

Es gibt immer mehr Schulabbrecher und schlecht ausgebildete Migranten. Schön, dass die trotzdem einen Job finden.

Es gab auch den politisch gewollten Trend, teure alte Arbeitnehmer durch günstige Junge zu ersetzen. Das führt natürlich dazu dass der Schnitt nach unten geht.

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spon_3511963 06.07.2017, 08:41
3. Vier Millionen Beschäftigte von Armut bedroht

Die Meinung dazu haben wir ja vom CDU Lautsprecher gehört.

Merkel und Co. nutzen die Agenda des Schröders um die Arbeitslosen Zahlen niedrig zu halten
und die Unternehmer verdienen sich dumm und dämlich.

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guenther2009 06.07.2017, 08:41
4. Merkel hat vergessen

wie es in der BRD zugeht. Auch der Alpendjango ist von der Realität sehr weit entfernt. Jetzt kommt noch der Tauber dazu. Ich hoffe diese Wähler lassen sich nicht einlullen und wissen was sie am 24.9.2017 tun müssen.
Entferntsich diese olitik immer weiter von der Realität? Viele Parlamentsabgeordnete wissen nicht einmal was sie beschließen, aber wir sollen alles verstehen und uns Konform verhalten. Was glauben diese Abgeordneten eigentlich. ZURÜCK zur Wirklichkeit.

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nütztnichts 06.07.2017, 08:42
5. Ab 2005 wirkte die hochgelobte Agenda 2010

Was in Medien und Politik immer wieder in höchsten Tönen gelobt wird, nämlich die Agenda 2010 der SPD, ist nichts anderes als ein Massenverarmungprogramm. Neue Beschäftigung entsteht fast ausschließlich im Niedriglohnsektor und mit unsicheren Arbeitsverhältnissen.
Für Millionen bedeutet das: keine Perspektive, keine Sicherheit, keine Aussicht auf Verbessrung.
Und Arbeitslose nehmen unter dem enormen Druck durch hartz4 so gut wie alles an.
Aber hey, hätten die was gescheites gelernt...

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napoleonwilson 06.07.2017, 08:42
6. Arbeitslosigkeit

Die wurde gesenkt...von 4,5 Mio auf 2,5 Mio. So So. Die Umwandlung von gutbezahlter Tätigkeit hin zur prekären Beschäftigung wurde vollzogen. Unternehmen in allen Bereichen nutzen die Möglichkeiten, die Ihnen rechtlich geboten werden. Befristung Leiharbeit ect. Ganz schlimm sueht es in den div. Startups aus. Dort gehört Mindestlohn ect zum guten Ton. und was die Jobcenter mit den Menschen machen. Übelst. Hoffentlich muss ich dort nie anstehen. Mit rd 50 Jahren und akad. Ausbildung .....Darf nicht daran denken. Aber wichtig sind anscheinend nur die Sorgen div. Minderheiten in diesem Land.

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ulrich_loose 06.07.2017, 08:42
7. Also hat auch noch jeder Zehnte

mehr als 60% des Median-Netto-Einkommens zur Verfügung... Eine doch recht ordentliche Zahl die einen nicht aufregen muss. Viel interessanter wäre es, den Zusammenhang Können, Ausbildung und Bedarf zur "Bedrohung" zu thematisieren.

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fridericus1 06.07.2017, 08:44
8. Meine Güte ...

... die haben nur nichts Anständiges gelernt, z.B. Berufspolitiker.

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trackingerror 06.07.2017, 08:48
9.

"Eine wichtige Rolle spielt laut Studie dabei der Druck auf Arbeitslose, angebotene Stellen anzunehmen.". Ja, welch unglaubliche Erkenntnis! Abgesehen von hochspezialisierten Bereichen, gibt es eben ein Überangebot auf dem Arbeitsmarkt. Dann fällt der Preis natürlich. Wir reden wir aber nicht von irgendeiner Wäre, sondern von Menschen, die existentielle Bedürfnisse haben. Wenn auch hier in Deutschland natürlich in einem eher soziokulturelle Kontext. Dennoch sollte sich der Staat die Frage stellen, wer in diesen wirtschaftlich eher positiven Zeiten stärker schutzbedürftig ist: der Arbeitnehmer oder der Arbeitgeber.

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