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Schlechte Zahlen: Karstadt will mit Ver.di über neuen Tarifvertrag reden
picture alliance / dpa

Karstadt knickt ein: Im Mai hatte der angeschlagene Warenhauskonzern den Tarifvertrag für seine Beschäftigten gekündigt, um Geld zu sparen. Doch jetzt ist das Unternehmen nach SPIEGEL-Informationen zu neuen Verhandlungen mit der Gewerkschft Ver.di bereit.

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zberg 25.08.2013, 17:46
1. subvention

nur mit VERDI kriegt berggruen subventionen für nen sozialplan.

die arbeitsagentur und die renten- und krankenkassen zahlen nen großteil eines sozialplans,der entlassungen ermöglicht

dann hat berggruen seine dreistelligen millionenbeträge, die er zwischenzeitlich aus der firmenkasse erhalten hat ,sicher

geht der laden pleite ,kommt der insolvenzverwalter und will geld zurück

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biwi_101 25.08.2013, 18:00
2. Von wegen Investor

Er hat sich den Laden mit leeren Versprechungen erschlichen und versucht nun nochmal Kapital aus dem Kputtgesparten Laden zu schlagen. Der edle Herr Berggruen vielleicht doch nur ein Abzocker

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steph4 25.08.2013, 18:03
3. optional

Von wegen "Karstadt knickt ein", Karstadt wird erreichen, das die Arbeitnehmer schlechter bezahlt werden.
Wieso dreht Verdi den Spieß nicht einmal um und erhöht alle Tariflöhne um 100% und verhandelt dann neu ? Genau so, nur andersherum, machen es die Arbeitgeber seit Jahren... und fahren gut damit.

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topsecrets 25.08.2013, 18:13
4. Ach schau an, der Herr Saubermann.

Nach allem was Mr. Berggruen (der Erlöser*) bisher schon verdient hat, und das dürfte nicht gerade wenig sein, wartet er auf den großen Tag der Zerschlagung von Karstadt. Das wird dann sein Schnäppchentag. Sozusagen die Kirsche auf der Sahne. Und dann ganz schnell weg, bevor das Finanzamt auch noch was will. Genauso eine Sauerei wie mit der Treuhand.

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Kritischer Hinseher 25.08.2013, 18:20
5. Mal im Handel umsehen

Fragt mal die Praktiker Leute was die von einem "Sanierungstarifvertrag" halten.

8,4% unter Plan und 6,9% unter Vorjahr.
Für diese Planung gehört jemand zur Rechenschaft gezogen. Wie kann man in einer solchen Situation in der sich die Wirtschaft und besonders Karstadt befindet mit einem Umsatzplus rechnen?
Das ist für mich unbegreiflich.
Die Spanne der Prognosen für 2013 reicht von +0,5-1,0% aber ausgerechnet Karstadt schafft 1,5%.
Und die Belegschaft soll die Tagträumerei ausbaden.
Wenn man ein Unternehmen wieder auf solide Beine stellen will, sollten zumindest grundlegende Kalkulationen belastbar sein.
Meine Zweifel sind groß, ob das jemand für Karstadt will.

Mit freundlichen Grüßen

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clus 25.08.2013, 19:45
6. Verdi dreht den Spieß schon lange um!

Zitat von steph4
Von wegen "Karstadt knickt ein", Karstadt wird erreichen, das die Arbeitnehmer schlechter bezahlt werden. Wieso dreht Verdi den Spieß nicht einmal um und erhöht alle Tariflöhne um 100% und verhandelt dann neu ? Genau so, nur andersherum, machen es die Arbeitgeber seit Jahren... und fahren gut damit.
Z.B. im öffentlichen Dienst: Da kann man fordern was das Zeug hält und sich super als "Wohltäter der Entrechteten" profilieren. Das schöne ist, der Staat geht nicht pleite. Den Verdi Mitgliedern gehts gut, bezahlen muss die Allgemeinheit. In letzter Konsequenz ist Verdi genau so eine egoistische Klientelpartei wie z.B. die FDP. Was wäre denn im vorliegenden Fall die Alternative? So viele Käufer/Investoren gab es nicht. Und wer zahlt wenn der Laden pleite geht /damals pleite gegangen wäre? Na wer wohl - wir alle! Nur über den Umweg durch die Staatskasse. Warum hat man den damals händeringend einen Investor gesucht? Um den Bankrott zu vermeiden. Um Kosten zu sparen und Arbeitsplätze zu erhalten! Letztlich wird niemand gezwungen für eine bestimmte Firma zu arbeiten.

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fr.rottenmeier 25.08.2013, 20:15
7. es handelte sich um massiven

Zitat von sysop
Das Unternehmen hatte im Mai abrupt den Tarifvertrag gekündigt und wollte mit dem Betriebsrat des Unternehmens einen eigenen "Karstadt-Tarifweg" aushandeln. Das aber war auf den Widerstand sowohl von Ver.di als auch der Belegschaft gestoßen.
Widerstand in Form von Streik und Demos durch die Innenstädte. Ich würde mal sagen, dass sich die Unternehmen daran gewöhnen sollten, dass die Beschäftigten in Deutschland nicht mehr alles als alternativlos hinnehmen.

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csmart48 25.08.2013, 20:19
8. optional

Clus geben ich in Sachen Verdi und dem öffentlichen Dienst vollkommen recht. Dort ist es für Verdi sehr leicht sich als Held zu profilieren. Anders im Einzelhandel wo sehr weinige Unternehmen Betriebsräte besitzen. Viele wollen auch gsr nicht der Verdi beitreten weil sie von 1000 € bis 1350 € Netto es sich schlichtweg nicht leisten können. Zumal Verdi Mitglieder schnell wieder aus dem Unternehmen entfernt werden. Die "Ich bin doch nicht blöd" Fraktion lässt auch in seinen ca. 250 Märkten keinen Betriebsrat zu. Zurück zu Karstadt. Ich sehe für Karstad keine Zukunft da das Internet den Rang ablaufen wird. Geringe bis keine Lohnkosten haben für diese einen grossen Vorteil. Ich empfehlr allen Karstadt Kollegen sich aus dem Einzelhandel zu verabschieden. Sonst droht die Langzeitarbeitslosigkeit. Zu Verdi: Wo war die Verdi in Hannover als das Kino Cinemaxx geschlossen wurde ? Antwort: Der Sachbearbeiter war im Urlaub. 60 Menschen arbeitslos. Danke Verdi.

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3xo 25.08.2013, 21:03
9. Insolvenz und Untertarif

Zum Insolvenzverfahren der Arcandor AG:
Wie sieht es denn mit der Veräußerung von Touristik-Unternehmensbeteiligungen - mit mehreren Mrd. Jahresgewinn - aus, bevor der Steuerzahler für die eigene Knechtung zum Vorteil des Karstadt-Konsortiums herhalten muss?
Wenn Ver.di nicht dagegen hält, werden sicher weitere Tarif-Verhandlungen, mit dem Karstadt-Management, folgen.

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