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Schlechte Zahlen: Karstadt will mit Ver.di über neuen Tarifvertrag reden
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Karstadt knickt ein: Im Mai hatte der angeschlagene Warenhauskonzern den Tarifvertrag für seine Beschäftigten gekündigt, um Geld zu sparen. Doch jetzt ist das Unternehmen nach SPIEGEL-Informationen zu neuen Verhandlungen mit der Gewerkschft Ver.di bereit.

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csmart48 25.08.2013, 21:45
10. optional

Schon interessant wie sensibel auf einmal der Deutsche bei den ganzen Händlerpleiten geworden ist. Bei Schlecker noch cool, bei Praktiker aufgeschreckt und nun bei Karstadt nervös. Aber in erster Linie denkt er an sich. Wer aber denkt an die Menschen die erwerbslos geworden sind und kaum vermittelbar sind ? Bei Schlecker hat gerade mal ein Drittell nen neuen Job. Der Rest rutscht jetzt in Hartz IV. Interessiert aber niemanden. Herrn Rösler und Frau von der Leyen auch nicht. Aber sagten diese nicht das die Mitarbeiter hervorragende Möglichkeiten haben ? Das war eiskalt gelogen um die Massen zu besänftigen. Der stationäre Einzelhandel baut immer mehr ab und setzt auf Werksverträge um die Kosten zu senken. Wer nur ein bischen Einblick in den Einzelhandel hat schlägt bei soviel Lügen oder Naivität die Hände über den Kopf zusammen.

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juanth 25.08.2013, 21:45
11. Von welchen Mrd reden Sie??

Zitat von 3xo
Zum Insolvenzverfahren der Arcandor AG: Wie sieht es denn mit der Veräußerung von Touristik-Unternehmensbeteiligungen - mit mehreren Mrd. Jahresgewinn - aus, bevor der Steuerzahler für die eigene Knechtung zum Vorteil des Karstadt-Konsortiums herhalten muss? Wenn Ver.di nicht dagegen hält, werden sicher weitere Tarif-Verhandlungen, mit dem Karstadt-Management, folgen.
Die ehemalige Touristik-Sparte ist seit vielen Jahren in den roten Zahlen,
z.Z. ca 2 Mrd Schulden. Davon ab, wurde diese schon vor Jahren verkauft.

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otmars1 25.08.2013, 22:06
12. Und was ist die Aufgabe der Gewerkschaften?

[QUOTE=clus;13565373 die Allgemeinheit. In letzter Konsequenz ist Verdi genau so eine egoistische Klientelpartei wie z.B. die FDP. .[/QUOTE]

Ach ja und für vergessliche, nicht nur VER.DI alle DGB Gewerkschaften sind natürlich Interessensvertreter ihrer Mitglieder. Es besteht auch kein Anspruch für Nichtmitglieder aus Tarifverträgen. Diese Verträge sind geschlossen zwischen z.B. VER.DI und den Arbeitgeberverbänden.
Sie sind auf beiden Seiten nur für die Mitglieder und die Vertragsschliessenden Seiten bindend.
Wäre es anders würde ich aus VER.DI austreten. Sollen doch die Trittbrettfahrer schauen wo sie bleiben.
Wir zahlen Beiträge und die nichts.
Erst wir und dann wenn was übrigbleibt die Brosamen für die anderen.
Damit das ein für allemal klar ist. Die Schmarozer die nie und für nichts grad stehen, für die wir leider meist das Ergebnis mit erstreiken, können ruhig mal auf die Nase fallen.
Solidarität ist keine Einbahnstraße.

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otmars1 25.08.2013, 22:12
13.

Zitat von csmart48
Der stationäre Einzelhandel baut immer mehr ab und setzt auf Werksverträge um die Kosten zu senken. Wer nur ein bischen Einblick in den Einzelhandel hat schlägt bei soviel Lügen oder Naivität die Hände über den Kopf zusammen.
Umso wichtiger sich in der Gewerkschaft zu organisieren. Denn wer, wenn nicht wir von VER.DI bieten dann wenigstens Hilfe wegen Abfindungen etc?.

Die Politiker und die Manager haben doch in Personalunion nur dumme und Hohle Sprüche für uns Beschäftigten.

Und wenn wie gehört auch bei Spiegel und Co. Neue Verträge für Online Journalismus geplant sind dann sollte man sich auch dort mal überlegen wofür es VER.DI gibt.

Von Auslagerungen und von PR Journalismus mal abgesehen die es ja auch noch gibt.

Da wird dann um die Werbung ein Artikel geschrieben. Siehe bspw.
PC Magazin oder Rheinpost.

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3xo 25.08.2013, 22:59
14. Erpressung von Steuergeldern

Was ist denn mit den Anteilen in Thomas Cook?
Arcandor hat zuvor Gewinne erzielt, die sich wohl aufgelöst haben?!
Über alle Händlerpleiten kann man sich aufregen, da meist Insolvenzbetrug vermutet werden kann. Umsätze werden verschoben und der Staat kommt für die Sanierung auf, weil er die "1000" Mitarbeiter besänftigen muss, die als Druckmittel der Unternehmer eingesetzt werden. Auch bekannt als Erpressung.

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w.o. 25.08.2013, 23:16
15.

Zitat von Schwarzer Luxemburg
Dieses Vorgehen liegt Berggruen im Blut. Private Equity ist nun einmal eines der modernen Kerngeschäfte der Aschkenazen. Die 6 weltweit größten Private Equity-Zerschlagungskonzerne sind in aschkenasischer Hand. 1. TPG (David Bonderman), 2. Carlyle Group (David M. Rubistein, Greg Rosenbaum), 3. The Blackstone Group (Stephen A. Schwarzman), 4. KKR (Jerome Kohlberg, Henry Kravis, George Roberts), 5. Warburg Pincus (Gründer Eric Warburg), 6. Goldman Sachs Principal Investment Area (Lloyd Blankfein)
So viel Antisemitismus habe ich in SPON schon lange nicht mehr gelesen!

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etom 26.08.2013, 00:48
16. Einsatz/Engagement

Wie wäre es mit sowas statt mit typischer Karstadt Mentalität:
Zu dritt in der Ecke stehen und quatschen. Kunden links liegen lassen oder undfreundlich und kurz abfertigen.
Vielleicht als erstes mal daran arbeiten anstatt nach Gewerkschaften rufen und und über Investoren schimpfen die nur deshalb soviel Geld haben weil Sie dafür auch hart gearbeitet haben und den Einsatz gezeigt haben der den Karstadt Mitarbeitern fehlt

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Steuerzahler0815 26.08.2013, 01:57
17.

Zitat von steph4
Von wegen "Karstadt knickt ein", Karstadt wird erreichen, das die Arbeitnehmer schlechter bezahlt werden. Wieso dreht Verdi den Spieß nicht einmal um und erhöht alle Tariflöhne um 100% und verhandelt dann neu ? Genau so, nur andersherum, machen es die Arbeitgeber seit Jahren... und fahren gut damit.
weil die arbeitgeber dies ignorieren würden

erzählen sie mir nichts von der macht der vereinten arbeiter bei 100% lohnerhöhung hat diese ihre moralischen und sonstigen grenzen

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Steuerzahler0815 26.08.2013, 02:03
18.

Zitat von fr.rottenmeier
Widerstand in Form von Streik und Demos durch die Innenstädte. Ich würde mal sagen, dass sich die Unternehmen daran gewöhnen sollten, dass die Beschäftigten in Deutschland nicht mehr alles als alternativlos hinnehmen.
Bringt halt wenig wenn das Unternehmen pleite ist
ok der Unternehmer verliert dann auch alles
Karstadt steht nun mal kurz davor...
Eigentlich ist es auch kein Wunder wer geht schon zu Karstadt ärgert sich über Innenstadtparkplätze wenn er auch bei Amazon bestellen kann
Eben...
Aber das ist doch nicht schlimm
Wir Konsumenten sparen Zeit durch die Bestellung bei Amazon, Arbeitsplätze entstehen eben dort und die Löhne dort und bei DHL sind nicht toll aber ziemlich sicher höher als bei Karstadt

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papayu 26.08.2013, 03:38
19. Es geht alles vorueber, es geht alles vorbei......

Wieviele HANDwerksbetriebe gab es noch im 20. Jahrhundert? Jede Menge!
Und heute ?? Fast ausgestorben, nur noch ganz wenige
und die werden auch bald verschwunden sein!!
Und die vielen, vielen Kolonialwarenhaendler an jeder Strassenecke, meist Familienbetriebe.
Ging das Radio nicht mehr oder spaeter der Fernseher!
Der Fachmann kam ins Haus und reparierte.
Heute kommt keiner mehr. Demnaechst werden auch die Fernseher verschwinden, PC loest ihn ab.
Kaufhaeuser wie Karstadt sind zu alt, eine sterbende
Branche. Und da wird noch schnell was rausgeholt und dann weggeschmissen.
Gibt schon ulkige Namen? Berggruen, Gruenzweig Gruenspan eh Greenspan.
Und wenn sie mal richtig nachdenken, kommen Sie zu dem Schluss, dass das KOMERZZEITALTER vorbei ist.

Einfache Formel!!
JEDER HAT ALLES, NUR NICHT GELD!!
Und wenn einer noch Geld hat, versteckt er es, aber auch im Versteck wird die Inflation zuschlagen.

Nach der Wahl kommt das grosse Erwachen und dann ist es zu spaet.
Wieviele Autos wollen Sie denn noch kaufen, wo selbst schon seit Jahren die Laternengaragen zugeparkt sind?
Wieviel Fernseher, Bohrmaschinen oder Kronleuchter brauchen Sie noch, wieviele Zeitschriften wollen Sie jeden Tag lesen? Wieviele Flugreisen wollen Sie taeglich machen usw.

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