Forum: Wirtschaft
Schlecker-Familie soll 68 Millionen Euro nicht versteuert haben
DPA; imago

Vor fünf Jahren meldete die Drogeriemarktkette Schlecker Insolvenz an. Ab Montag muss sich die Familie in einem Strafprozess verantworten. Nach SPIEGEL-Informationen macht ihnen zudem das Finanzamt erheblichen Ärger.

Seite 1 von 18
frank_w._abagnale 03.03.2017, 13:05
1. Nicht nur die Großen hängen.

Man sollte diese armen Menschen, die bereits ihre Firma verloren haben, endlich in Frieden lassen. Sinnvoller wäre es die Steuererklärungen der normalen Arbeitnehmer in Deutschland mal genauer zu prüfen. Da wird viel Geld verschenkt.

Beitrag melden
dreamrohr2 03.03.2017, 13:06
2.

Die Familie A.+R. Schlecker sieht es halt mit dem Versteuern IHRES Vermögens nicht so gerne. Aber ihre Mitarbeiter durften wohl ihr mickriges Gehalt so richtig an die Steuerpresse hängen, weil davon lässt es sich ja sehr schön ablenken, vom eigenen Steuerverständniss. Doch was passiert nun, nachdem man dies festgestellt hat, wird es eine Nachforderung, nebst eindeutiger Strafe als Steuerhinterzieher geben?? Ich ahne es schon..... NICHT!

Beitrag melden
Crom 03.03.2017, 13:12
3.

Naja, das Geld ist weg und das soll dann versteuert werden?

Beitrag melden
Kristallkugel 03.03.2017, 13:14
4. Ist doch egal...

die rechnen doch damit! Nur das was zum Schluss übrig bleibt zählt! Oder glaubt jemand, dass in diesen Kreisen alles "unberechnet" bleibt? DIe haben halt gepockert...und haben vielleicht gedacht, das Finanzamt vergißt so manches? Pech gehabt...aber wie gesagt: Alles schon berechnet! Ziel war und ist für jeden Unterenehmer, dass bei Insolvenz viele Schäfchen im Trockenen bleiben...und das ist hier so!

Beitrag melden
Freidenker10 03.03.2017, 13:15
5.

Eine Pleite bei Reichen sieht scheinbar anders aus als eine Pleite einer Privatperson. Dabei hat Schlecker doch mit seiner Gesellschaftsform so geprahlt und nun sieht man dass da doch noch reichlich Geld vorhanden ist. Ich persönlich würde mich eher schämen das Geld meiner Eltern zu nehmen, dass im grunde auf der Ausbeutung der ehemaligen Mitarbeitern beruht, aber jeder nach seinem Gusto...

Beitrag melden
phischu85 03.03.2017, 13:21
6. Business As Usual

Auch in diesem Falle wird sicher milde geurteilt. Niemand geht ins Gefängnis und wird auch niemand danach von Butter auf Magarine umsteigen müssen. Beispiele gab es bisher genug, ich erwarte eine vorauseilende, "freiwillige" Zahlung und eine Bewährungsstrafe. Ein "normaler" Mensch würde hierfür finanziell ruiniert und auf Jahre eingesperrt werden. Doch haben wir es hier mit dem Establishment zu tun. Traurig aber wahr, passt in die menschliche Historie.

Beitrag melden
benzle 03.03.2017, 13:21
7. Ist das Satire ..

Zitat von frank_w._abagnale
Man sollte diese armen Menschen, die bereits ihre Firma verloren haben, endlich in Frieden lassen. Sinnvoller wäre es die Steuererklärungen der normalen Arbeitnehmer in Deutschland mal genauer zu prüfen. Da wird viel Geld verschenkt.
.. oder kann das weg.

Beitrag melden
wasistlosnix 03.03.2017, 13:23
8. Persönlich haftender Gesellschafter

Das war Schlecker bis zum Ende. Die meisten Unternehmen sind Haftungsbeschränkt und würden deshalb gar nicht vor Gericht stehen, weil sie sich schon vorher der Verantwortung entzogen hätten.

Beitrag melden
jiggy_siggi 03.03.2017, 13:24
9. Was?

Gierige Multimillionäre, die den Hals nicht vollkriegen?Tausende Mitarbeiter, die ihre Existenz verloren haben?Sowas gab es ja noch nie.

Beitrag melden
Seite 1 von 18
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!