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Schleppende Energiewende: Altmaier zweifelt an Prognosen der Regierung
DPA

Bei der Energiewende hat sich die schwarz-gelbe Bundesregierung ehrgeizige Ziele gesetzt - doch die Umsetzung lahmt. Nun stellt ausgerechnet Bundesumweltminister Peter Altmaier die Vorgaben zum Stromverbrauch in Frage.

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laller 20.07.2012, 01:07
280.

Zitat von litholas
Bitte verzeihen Sie mir die Besserwisserei: Es sind 555GWh.
Stimmt und ich habe mich dafuer auch beim taeglichen Verbrauch um 3 Stellen verrechnet, womit meine Aussage wieder richtig wird.
Bei einem Jahresbedarf von 3900TWh, wuerde 1m Hoehe des Bodensees (ca. 500.000.000m³) eine gute Stunde fuer ganz Deutschland reichen.

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laller 20.07.2012, 09:13
281.

Zitat von litholas
Bitte verzeihen Sie mir die Besserwisserei: Es sind 555GWh.
Weil ich mich aber bei dem Jahresbedarf auch um drei Stellen vertan habe, bleibt das Ergebnis gleich.
Mit 1m Hub im Bodensee kann man ganz Deutschland eine gute Stunde mit Primaerenergie versorgen, wenn in ganz Deutschland auch eine Stunde lang nirgends ein Wind weht.
Wenn man alle heutige WKA ( installierte Leistung ca. 30 GW)auf Hydraulik umruesten wuerden, haetten wir schon ca. die dreifache installierte Windkraftleistung von 90 GW zur Verfuegung, wenn nicht noch viel mehr , was durchaus den Bedarf an vielen Tagen des Jahres zu 100% decken koennte.
Aber das waere alles viel zu billig und die EVU wuerden durch die dezentrale Energieversorgung ihre Monopole verlieren.

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famulus 20.07.2012, 18:50
282. Stromnetz

Zitat von !!#
Ich wäre Ihnen sehr dankbar, wenn Sie mir als Energie-Spezialistt erklären würden, warum das veraltete Stromnetz des Bundesrepublik Deutschland nicht sofort ausgebaut werden soll? Nach Angaben der Netzagentur werden lediglich 4 Milliarden Euro dafür benötigt, d.h. ein Bruchteil der Unsummen, die wir Griechenland und Spanien Schenken?
Die Antwort ist ganz einfach: das Geld ist in Deutschland nicht vorhanden, weil es Griechenland, Spanien usw. geschenkt wird.

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litholas 20.07.2012, 19:26
283. ...

Zitat von laller
... Mit 1m Hub im Bodensee kann man ganz Deutschland eine gute Stunde mit Primaerenergie versorgen, wenn in ganz Deutschland auch eine Stunde lang nirgends ein Wind weht. ...
Rein rechnerisch schon (eher 3 Stunden, denn im Primärenergiebedarf sind eine Menge Prozesse enthalten die einen ziemlich schlechten Wirkungsgrad haben) - aber wie bekommt man die Energie von den 400m unter dem Bodensee gelegenen Wasserauslässen nach München oder den anderen Städten in Bayern und BaWü?

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laller 20.07.2012, 20:36
284. Hochdruck statt Hochspannung.

Zitat von litholas
Rein rechnerisch schon (eher 3 Stunden, denn im Primärenergiebedarf sind eine Menge Prozesse enthalten die einen ziemlich schlechten Wirkungsgrad haben) - aber wie bekommt man die Energie von den 400m unter dem Bodensee gelegenen Wasserauslässen nach München oder den anderen Städten in Bayern und BaWü?
Auch wieder mit Hydraulikleitungen, die jedoch sehr druckfest sein muessten und mit Rueckleitung arbeiten, damit der Druck von 50bar, (oder wie hoch liegt Muenchen?) nicht immer erst neue aufgebaut werden muss.
Hochdruck statt Hochspannung.
Keine Strommasten ,keine Trafostationen, kein Elektrosmog, preiswerter Strom ohne CO2 Produktion,

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knuty 25.07.2012, 19:20
285.

Zitat von laller
Stimmt und ich habe mich dafuer auch beim taeglichen Verbrauch um 3 Stellen verrechnet, womit meine Aussage wieder richtig wird. Bei einem Jahresbedarf von 3900TWh, wuerde 1m Hoehe des Bodensees (ca. 500.000.000m³) eine gute Stunde fuer ganz Deutschland reichen.
Haben Sie schon mal ausgerechnet welchen Durchmesser eine Leitung haben müsste, die 500.000.000m3 in einer Stunde transportieren soll?

Kleiner Hinweis: Der Rhein transportiert in einer Stunde im Schnitt 1/60 dieser Wassermenge und zwar an der Mündung.

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günter1934 25.07.2012, 20:05
286.

Zitat von litholas
...mlich schlechten Wirkungsgrad haben) - aber wie bekommt man die Energie von den 400m unter dem Bodensee gelegenen Wasserauslässen nach München oder den anderen Städten in Bayern und BaWü?
Das Roller-Rohr existiert. Es führt vom Bodensee nach Stuttgart, hat einen Durchmesser von 2 Meter und versorgt die Metropole mit Trinkwasser.
Leider liefert diese Leitung keinen Strom, im Gegenteil, sie ist aufwändig und auf Pumpen angewiesen.

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