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Schlimmer als Lehmann Brothers: Topökonom warnt vor nächster Finanzkrise
Bloomberg via Getty Images

Als Chefvolkswirt der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) sagte er einst die Finanzkrise voraus. Jetzt befürchtet William White einen größeren Crash als nach der Pleite der US-Bank Lehman Brothers vor zehn Jahren.

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muellerthomas 07.09.2018, 20:23
30.

Zitat von wilder.polterer
Geändert seit der Pleite hat sich nichts. Das Finanzwesen ist nicht reguliert und es wird spekuliert wie nie zu vor.
Die Regulierung wurde unter Obama deutlich erhöht - nur reduziert Trump nun wieder auf noch niedrigere Niveaus als vor der Krise..

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dirkcologne 07.09.2018, 20:23
31. auf den Dollar setzen ist das Gegenteil von kaufmännischem Handeln

1.Die USA haben 21 Billionen (21000000000) Schulden
2.Die Fed hat kein Problem immer weiter die Geldmenge zu erhöhen
3.Daraus folgt eine hohe Inflation(bis zu 6%) bzw. das Potential das diese noch steigt
4.Die Verschuldungsquote beträgt 108%
5.Wer also ernsthaft mit dem US-Dollar handelt hat ein Problem,denn der USD kann jederzeit zusammenbrechen.Zumindest wenn man die Fakten nimmt.

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ctrader62 07.09.2018, 20:24
32. Darf man so etwas berichten ?

Auch wenn dieser Wissenschaftler sehr gute und gewichtige Gründe für seine Aussagen hat - darf man das berichten ? Uns geht es doch gut, es wurden doch reihenweise alternativlose Entscheidungen getroffen. Sind Bürger mit besorgten Stimmen nicht in Wirklichkeit rechte Zeitgenossen, die die EU zerstören wollen ?

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Newspeak 07.09.2018, 20:25
33. ...

Na ja, man muss kein Nobelpreistraeger sein, um die Fehler im System zu erkennnen. Der Kapitalismus erzeugt seit hunderten von Jahren seine Krisen in immer kuerzeren Zyklen und mit immer staerkerem Ausmass. Es waere zynisch zu sagen, dass man einen Weltkrieg braeuchte, um das System zu resetten. Oder Vernunft. Oder eine linke Revolution heftiger als 1789. Ich bevorzuge Nummer 2 oder 3.

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il_phenomeno 07.09.2018, 20:27
34. tja

das ist tatsächlich nicht so schwer vorraus zu sehen. allerdings weiß keiner wann es passiert. Schön wäre auch mal etwas gegen die offensichtlichen Probleme zu unternehmen...Macht aber keiner, solange Geld verdient wird...

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Paddel2 07.09.2018, 20:31
35. Zu viel Ahnungslosigkeit

Das Wort „Schulden“ reicht bereits aus, um dem Durchschnittsdeutschen Angstperlen auf die Stirn zu treiben. Natürlich sind viele Deutsche im Moment verschuldet und das ist auch gut so. Das bedeutet nämlich, dass viele die Niedrigzinsphase für günstige Immobilienkredite ausgenutzt haben. Die Angstmacher werden natürlich gleich ihre Prognosen über Preisverfalle verbreiten aber selten waren es die ängstlichen, die richtige Entscheidungen getroffen haben.

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karljosef 07.09.2018, 20:33
36. (Nur?) In Deutschland wurde empfohlen, für's Alter vorzusorgen

Es ist sicherlich nur ein kleinerer Aspekt.

Gleichzeitig sinken die Zinsen teilweise ins Negative, also auf jeden Fall unter die Inflationsmarke.
Also wird empfohlen, das Geld anders anzulegen, am besten in Aktien.
Die sind immer sicher, heißt es, wenn man nur lange genug wartet!

Hoffen wir mal alle, dass das benötigte Zeitintervall nach dem nächsten Börsencrash noch von allen Betroffenen erlebt wird.

Zynische Grüße

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annoo 07.09.2018, 20:37
37. Ach ja?

Zitat von rudi_ralala
Vielleicht darf ich hier jetzt doch wieder meine Meinung schreiben,... ..nachdem ich eine Woche lang ausgesperrt wurde. Wenn nicht, sollte man der Höflichkeit wegen, zumindest Besched sagen. Danke.
Ihre Artikel werden sicher IMMER veröffentlicht, wenn Sie solide und relevant diskutieren und sich an die Nettiquette halten. Nicht weil man angeblich eine unbequeme Meinung hat - das reden Sie sich nur schön.

Von mir ist übrigens auch schon der ein oder andere Beitrag nicht gedruckt worden. Und im Nachhinein betrachtet waren es die, wo ich etwas "forsch" war und vielleicht etwas echauffiert und es könnte sein, dass meine Wortwahl doch nicht so angemessen war. ;-) Also machen Sie sich keine Sorgen, wenn Sie sozialverträglich schreiben, wird alles veröffentlicht. Und seien Sie ruhig auch mal selbstkritisch.

Was den Crash betrifft, da bin ich wirklich gespannt. Und wie das mit der "Generation Trump" im Zusammenhang steht.

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blödbacke 07.09.2018, 20:43
38. Naja, die Werte sind ja da!

Das Geld wurde ja ausgegeben. Es ist ja nicht weg. Es ist nur in anderen Händen. Die Unternehmen können insolvent gehen und mit Insolvenzverwalter und neuer Geschäftsführung gleich weitermachen. Die Banken haben einige Nullen weniger auf dem Computer, merkt doch keiner. War hier doch 2008 ff genauso. Richtig was von der größten Rezession seit fast 100 Jahren hat doch hierzulande kaum einer mitbekommen. Gut, die Griechen mussten leiden, aber hey, einen erwischt es eben! Und so schlimm wie in Syrien ist es ja in Griechenland nicht geworden, oder in Brasilien, oder aktueller in Venezuela. Hätte also viel übler ausgehen können.

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GustavN 07.09.2018, 20:53
39.

PS: Ich habe kurz nachgesehen: White plappert einfach nur das nach, was Greg Lippmann schon vor ein paar Monaten gesagt hat. Aber ich fürchte, kein einziger Journalist beim Spiegel weiß wer Lippmann ist und deshalb vermarktet jetzt halt die Aussagen des "Topökonomen" White...

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