Forum: Wirtschaft
Schröders Geburtstagsfeier mit Putin: Der Genosse und sein Boss
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Putin feiert mit Schröder - und tatsächlich haben die beiden viel gemein. Vor allem ein überkommenes Verständnis von Wirtschaft: Der russische Präsident setzt einseitig auf den Rohstoffsektor, der Altkanzler auf die Interessen der Großindustrie.

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Oskar ist der Beste 30.04.2014, 17:37
1.

Zitat von sysop
Putin feiert mit Schröder - und tatsächlich haben die beiden viel gemein. Vor allem ein überkommenes Verständnis von Wirtschaft: Der russische Präsident setzt einseitig auf den Rohstoffsektor, der Altkanzler auf die Interessen der Großindustrie.
endlich einmal eine vernünftige und sachgerechte Kritik gerade auch an Putin und an Schröder sowieso, der eben leider den Unterschied nicht kennt zwischen ökonomischer Kompetenz und "Wirtschaftshörigkeit".

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Steuerzahler0815 30.04.2014, 17:41
2.

Ich denke nicht dass Schröder nur an die Großindustrie oder an sich selbst denkt
Er hat schließlich die umstrittenen Hartz Gesetze durchgeboxt obwohl er wusste das diese seiner Popularität schaden werden, weil er der Meinung ist/war dass diese richtig für Deutschland sind
Er hat also Deutschlands Interessen vor seine eigenen gestellt

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dani272 30.04.2014, 17:42
3.

Es kann jeder befreundet sein mit wem er möchte. Wir leben in einer Demokratie. Was soll diese Aufregung und warum sollten zwei gute Freunde ihre Freundschaft brechen wegen z.B. diesen Asozialen Pussy Riot Gören?? So eine Show hätten die mal in einem Islamischen Land veranstalten sollen. Gefängnis ist genau richtig für diese Gören, die waren oft genug vorgewarnt. Auch die Ukraine-Krise sollte nicht der Grund zum brechen einer Freundschaft sein. Hier weiss doch sowieso niemand was genau in der Ukraine vorgeht

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südtirol11 30.04.2014, 17:44
4. Schröder widert mich an

das ist traurig und es fällt mir schwer einzugestehen, dass ich ihn einst als grosse Hoffnung für Deutschland empfand. Offensichtlich zählte für ihn auch als Kanzler nichts als sein persönlicher geldwerter Vorteil. Einst hatte er einen Eid geschworen, dem Wohl des deutschen Volkes zu dienen und Unheil von ihm abzuwenden! Anstatt sich heute für seine dümmliche Aussage vom ’lupenreinen Demokraten’ beim deutschen Volk zu entschuldigen, biedert er sich dem russischen Demagogen immer noch an. Dieses schäbige Bild bleibt also übrig von einem Mann, der einst die Hoffnung einer Generation war, die so lange Kohl zu ertragen hatte!

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Pfaffenwinkel 30.04.2014, 17:44
5. Bei Schröder

haben Sie vergessen, dass er verhinderte, dass Deutschland in den Irak-Krieg reingezogen wurde. Das zeigte den Weit- und Durchblick von Schröder.

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mundi 30.04.2014, 17:46
6. Irgendetwas soll hängen bleiben?

Zitat von Oskar ist der Beste
endlich einmal eine vernünftige und sachgerechte Kritik gerade auch an Putin und an Schröder sowieso, der eben leider den Unterschied nicht kennt zwischen ökonomischer Kompetenz und "Wirtschaftshörigkeit".
Die persönliche Freundschaft führender Staatsmänner ist nützlich und dient dem Frieden.
Schade, dass man in den letzten 2 Jahren plötzlich in die Rhetorik des Kalten Krieges zurückgekehrt ist.
Da war die Ukraine noch kein Thema.
Trotzdem wurde ein Feindbild Russland aufgebaut, das sich subtil als Putinkritik tarnte.

Da sollte man schon fragen dürfen, wer steckt hinter dieser Russlandhetze.
Denn die Störung der bis dahin guten Beziehungen zwischen Russland und Deutschland, liegt weder im Interesse der beiden Länder, noch im Interesse der kontinentalen EU.

Warum sollten die beiden befreundeten Staatsmänner keine Geburtstagsfeier machen?
Weltweit gibt es genug Krisen, da steht die Ukraine nicht alleine da.
Soll man deshalb keine Feste mehr feiern dürfen.

Ich wünsche unserem Altkanzler Schröder zum Geburtstag alles Gute. Möge er dazu beitragen, dass unsere Beziehungen zu Russland sich wieder normalisieren.

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plagiatejäger 30.04.2014, 17:51
7. Putin-Bashing berechtigt

Außer Zweifel hat er Europa an einen unnützen Krieg herangeführt. Ob die Russen in Russland wirklich die Ukraine als Sklavenstaat wollen, ist zu bezweifeln. Es fehlt Russen an Freiheit, Geld und Demokratie. Mit einem Nachfolger für Putin wird es schwierig, da die Oligarchen sich ja nicht viel vorschreiben lassen - wie die Mafia und Berlusconi...

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derbadener 30.04.2014, 17:53
8. die Sense

muss nur gross genug sein und dann mäht man mal kräftig. im grossen kann man dem Autor nur zustimmen. allerdings hat Schröder mit seiner Agenda 2010 den Grundstein für das gelegt wo wir jetzt stehen. Die Politik braucht solche Initiativen allerdings regelmäßig und nicht alle jubeljahre und vorallem wie jetzt schon wieder lange überfällig. also jetzt Löhne anpassen und Kaufkraft stärken. Harz kann kein Dauerzustand sein wie bekommt man die resourcen an den Arbeitsmarkt bevor wieder die sogennanten Facharbeiter aus aller Herren Länder hier aufschlagen. zum Thema Putin kann ich nur sagen man könnte es nicht treffender formulieren. deshalb darbt RU schon seit zwei Jahren und nicht wie viele meinen seit der Krim

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rainer_daeschler 30.04.2014, 17:57
9. Kanzleramt als Wunschzettelbriefkasten der "Wirtschaft"

"Was sie gemeinsam haben, ist ein fundamentales Missverständnis - die Verwechslung zwischen den Interessen der Wirtschaft und den wirtschaftlichen Interessen ihrer Länder.

Wobei Schröder den gleichen Fehler vieler sogenannte Wirtschaftspolitiker macht, die das für "Wirtschaft" halten, was sich als solches auszugeben versteht und in seinen Dunstkreis vorrobben kann. Für mittelständische Betriebe bleiben Treuebekenntnisse quer über die Parteigrenzen. Das Kanzleramt ist der Wunschzettelbriefkasten der Wirtschaft, aber nur eines exquisiten Teils davon. Da ist eigentlich egal, wer gerade Kanzler(in) ist.

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