Forum: Wirtschaft
Schuldenangst: So profitieren Sie von der Euro-Krise

An der Börse herrscht Chaos, der Euro rutscht und rutscht. Manche Anleger flüchten bereits aus dem gemeinsamen Währungsraum. Und tatsächlich: Außerhalb der Euro-Zone finden sich interessante Investmentalternativen - vor allem in Rohstoff- und Schwellenländern.

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obacht! 08.05.2010, 19:27
30. .

Zitat von E.Cartman
Öhm, im Ausland zu arbeiten oder zu studieren mit gleichen Rechten wie die Einheimischen kam Ihnen nie in den Sinn?
Das wäre auch ohne Einheitswährung machbar.


Zitat von E.Cartman
Und Sie fänden es besser, wenn man dank manipulierbaren Zöllen und regulativem Protektionismus, wie wir sie glaube ich schon seit ca. 40 Jahren nicht mehr haben einheimische Produkte kaufen müsste?
Auf EINHEIMISCHE Produkte wird kein Zoll erhoben.
Und wie Sie richtig bemerken das mit den "manipulierbaren" Zöllen hatte mit eiführung der EWG ein Ende. Auch dazu bedarf es also keiner Einheitswährung.

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fatalismo 08.05.2010, 19:27
31. Bundes-Euros...

Zitat von DJ Doena
Überschüssiges Bargeld wird in Naturalien und DVDs/Blu-Rays angelegt. Dann hab ich wenigstens was zu gucken, nachdem die Schuldenblase geplatzt ist und das Kilo Brot wieder eine Milliards Reichseuro kostet....
...soviel Anpassung an die Neuzeit muss schon sein.

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ich schon wieder 08.05.2010, 19:29
32. Also offenbar haben Sie den Kern meines...

Zitat von E.Cartman
Öhm, im Ausland zu arbeiten oder zu studieren mit gleichen Rechten wie die Einheimischen kam Ihnen nie in den Sinn? Und Sie fänden es besser, wenn man dank manipulierbaren Zöllen und regulativem Protektionismus, wie wir sie glaube ich schon seit ca. 40 Jahren nicht mehr haben einheimische Produkte kaufen müsste? Ich bin schon heilfroh, nicht in einem deutschen Heimatfilm leben zu müssen, und es macht mir Sorge, dass einige der erbittertsten EU-Gegner genau da hinzuwollen scheinen. Der Euro hat damit natürlich wenig zu tun. Ohne den müsste ich ständig mit 2-3 Währungen herumlaufen, was aber letzten Endes machbar wäre.
... Beitrages nicht erfasst. Ich frage mal... weil ich habe es nicht erlebt... ging vor der EU studieren im Ausland nicht?... konnte man nicht arbeiten im Ausland?

Sorry... Blödsinn !

Statt "manipulierbaren Zöllen und regulativem Protektionismus" haben wir nun halt Eurokraten, die die Form der Gurke normen und die Menge an Wasser die in einem WC die Sch**** runterspült.

Ich bin kein Europa-Gegner... ist vielleicht bei Ihnen falsch angekommen... aber ich bin ein Gegner jedweder Geschäftemacherei der "Grossen" in Europa, die nur ihr eigenes Ziel sehen und das dähmliche "Restvolk" quasi für blöd verkaufen.

Wissen Sie, wenn fähige Politiker diesen Europa-Pakt geschlossen hätten, einfach mal gelauscht hätten, was die Wünschen und Bestrebungen ihres Volkes sind, einen Pakt vereinbahrt hätten, der dem Großteil der Bevölkerung zu Gute kommt, müßten wir diese Diskussion nicht führen. Kein Mensch in Europa würde daran zweifeln Griechenland zu helfen... kein Mensch würde den Euro verdammen... es würde nichts außergewöhnliches passieren in Euroland. Aber... da die Intentionen anders lagen passierts eben. Eine Art Rekursion der Entscheidungen von vor langer Zeit.

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Munku 08.05.2010, 19:33
33. hausgemacht

Das Problem ist hausgemacht.

Solange man mit Bailouts den Spekulanten ständig vorlebt, daß hochriskante Geschäfte effektiv risikolos sind, wenn nur genügend mitmachen, wird sich nichts ändern.

Was hier gegen den "Angriff auf den Euro" fehlt ist ein Risiko, das die Spekulanten auch tatsächlich Kreditausfälle spüren sollen. Dann und nur dann legt sich das gewaltige Spekulationsgeschäft.

Es wäre so, als ob mir der Casinomanager mein Einsatz zurückzahlt, sollte ich am Roulette-Tisch verlieren. Und das nur weil ich sein größter Kunde bin, und ich ja "system-kritisch" für das Casino bin, denn ohne Kunden geht das Geschäft nicht auf.
Wer da das Casino (= Euroraum) als Spekulant NICHT ausnimmt, muss schon arg benebelt sein.


Statt dem Staatkredit sollte man die Insolvenz einleiten, die Anleihen platzen lassen, und statt neuen Krediten mit dem Geld lieber den Wiederaufbau unterstützen. DAS ist mal ein Risiko was den Spekulaten zur Verantwortung zwingt.

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sozialer Bürger 08.05.2010, 19:40
34. Häh??

Zitat von Johanna.1.15
Je nun, ich garantiere Ihnen: kein einziger von denen, die jetzt GEGEN Steuersenkungen wettern, kein einziger von denen, die jetzt von "Spekulanten" faseln, hat sein eigenes Geld zu Hause unter der Matratze. Jeder von denen hat wenigstens ein Sparbuch, damit auch aus ihrem Geld - ganz ohne eigene Arbeit - mehr Geld wird. Insofern: DIE Heuchelei können wir uns schenken.
Sie wissen schon, das es auf dem Sparbuch unter 1% Zinsen gibt und die Inflationsrate über 1% liegt? Also wird das Geld dort weniger wert. Von wegen Heuchelei.

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schwarzer Schmetterling 08.05.2010, 19:42
35. das stimmt

Zitat von sysop
An der Börse herrscht Chaos, der Euro rutscht und rutscht. Manche Anleger flüchten bereits aus dem gemeinsamen Währungsraum. Und tatsächlich: Außerhalb der Euro-Zone finden sich interessante Investmentalternativen - vor allem in Rohstoff- und Schwellenländern.
ich leg mein geld in tschechischem bier an, oder horte kronen, da die tschechen schlau genug waren den euro-unsinn nicht mitzumachen.

ansonsten wird dem normalsterklichen, deutschen steuerzahler als alternative wohl der weg zur sitzblockade vorm reichstag nicht erspart bleiben -

herr thierse hat´s ja vorgemacht - wenn einem was nicht passt - hinsetzen.

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Silverhair 08.05.2010, 19:43
36. endogene Drogen

Zitat von harrold
Genau das ist der Irrtum. Ich behaupte, die meisten Menschen halten von Gier überhaupt nichts, aber die gierigen Menschen versuchen der Masse vorzugaukeln, dass alle Menschen gierig sind. Damit wird zweierlei bezweckt: Der einzelne wird verunsichert und hält sich selbst für den einzig nicht-gierigen und versucht infolgedessen nicht, die bestehenden, die gierigen Menschen bedienenden Verhältnisse zu ändern, und zweitens denkt er, Gier sei vollkommen natürlich und er fängt selber an zu zocken.
Fast richtig :) - Aber ich denke es ist noch einfacher. Das "Belohnungsystem" des Menschl. Gehirns ist eng mit endogenen Drogen, aber auch Dingen wie Schmerz, Geld, Macht, Sex verbunden! In den einen Fällen dient es zur Abwehr(Schmerzen) in der anderen Sicht zur Verstärkung von "positiven Erfolgen" - dann wird das Gehirn mit Unmengen von Drogen geflutet, und der "Junkie" glaubt dann regelrecht eine Rosarote Welt zu sehen - die natürlich weit fernab einer "rationalen Beurteilung" der Welt zu diesem Zeitpunkt ist!

Für Banker und Politiker ist das aber Dauerzustand, und Leute die laufend vor ihren "Investments" hocken ebenso...

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Arthi 08.05.2010, 19:50
37. Volksabstimmung per Kapitalflucht

Nun wird diskutiert und es gibt Ratschläge wie man am besten von der Situation profitiert.

Ist schon lustig, die Regierung versucht den Euro zu retten während die Bevölkerung versucht ihre Ersparnisse vorm Euroniedergang zu retten und geht in andere Währungen oder Edelmetalle.

Es gibt ja keine Volksabstimmung hier, aber vielleicht entwickelt sich ja eine Volksabstimmung mit den Füssen..äh..Werten.

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Silverhair 08.05.2010, 20:00
38. Weit und Nah

Zitat von zynik
Hmm, ohne Sparbuch ist es relativ umständlich monatlich Miete zu zahlen oder andere Überweisungen zu tätigen. Oma Ilse kriegt ihre Rente auch nicht mit der Post geschickt. Dass einen die 1,irgendwas Prozent Zinsen jetzt zum Hardcore-Kapitalisten machen und damit Oma Ilse auf einer Stufe mit den Investmentbänkern stehen soll, klingt da doch eher nach dem sprichwörtlichen Pfeifen im Walde.
Es ist sicherlich umständlich auf die eigene Faulheit zu verzichten! So bis 1970 war Sparbuch sparbuch .. und kein Konto mit "Kredit" Wirkung!
Damals hat man noch seine Miete per "Bargeld" bezahlt, fast alles wurde mit Bargeld erledigt!

Für die Banken und Zocker war/ist das optimal. Alles Geld kann sofort verliehen werden - und man schreibt aufs Kto. nur noch "Schuldtitel" von anderen .. Und, das Giralgeld = Kreditschöpfung aus dem Nichts konnte seine Geburtstunde feiern!

Auf den Kto. ist nur Luft .. jedermann hat mit unterschrift bestätigt das "sein Geld" sofort und immer verliehen werden darf .. er bekommt ja "Zinsen" dafür .. *hust* solange zumindest wie die Mrd. Aus der Steuerkasse auf Umwegen über GR. diese "bedienen".

Es ist nur noch purer Glaube das man auf dem "kto" etwas hat .. die Wirklichkeit ist letztlich weit - sehr weit entfernt .. und doch so nah wie GB, Gr, Sp ...

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E.Cartman 08.05.2010, 20:02
39. ...

Zitat von ich schon wieder
... Beitrages nicht erfasst. Ich frage mal... weil ich habe es nicht erlebt... ging vor der EU studieren im Ausland nicht?... konnte man nicht arbeiten im Ausland? Sorry... Blödsinn !
Klar war es möglich, aber wenn ich mir ansehe, welche Gebühren meine Uni für Studenten von außerhalb der EU erhebt, wäre es zumindest für mich eher schwierig.

Zitat von ich schon wieder
Statt "manipulierbaren Zöllen und regulativem Protektionismus" haben wir nun halt Eurokraten, die die Form der Gurke normen und die Menge an Wasser die in einem WC die Sch**** runterspült.
Die behindern immerhin den europäischen Handel nicht. Derartige Standards und Kategorisierungen gab es ansonsten vor der EU auch schon (z.B. für Gurken in Deutschland). Ob die nun jemand in Brüssel oder in Berlin macht ist mir relativ egal, ist ja nicht so dass unsere Regierung dagegen stimmen würde.

Zitat von ich schon wieder
Ich bin kein Europa-Gegner... ist vielleicht bei Ihnen falsch angekommen... aber ich bin ein Gegner jedweder Geschäftemacherei der "Grossen" in Europa, die nur ihr eigenes Ziel sehen und das dähmliche "Restvolk" quasi für blöd verkaufen. Wissen Sie, wenn fähige Politiker diesen Europa-Pakt geschlossen hätten, einfach mal gelauscht hätten, was die Wünschen und Bestrebungen ihres Volkes sind, einen Pakt vereinbahrt hätten, der dem Großteil der Bevölkerung zu Gute kommt, müßten wir diese Diskussion nicht führen. Kein Mensch in Europa würde daran zweifeln Griechenland zu helfen... kein Mensch würde den Euro verdammen... es würde nichts außergewöhnliches passieren in Euroland. Aber... da die Intentionen anders lagen passierts eben. Eine Art Rekursion der Entscheidungen von vor langer Zeit.
Da ist natürlich was dran. Allerdings liegt ein Großteil, gerade beim Euro, nun eindeutig in der Unfähigkeit der nationalen Regierungen sich wenigstens halbwegs zu koordinieren. Die nationalen Politiker in Europa lassen im Moment generell stark zu wünschen übrig, da kann deren Querschnitt in Brüssel kaum besonders beeindruckend sein. Aber der institutionelle Aufbau im allgemeinen wird denke ich weitgehend zu Unrecht kritisiert, und er würde auch besser funktionieren, wenn in den nationalen Medien mehr über die Entscheidungsprozesse und die Argumente für die Positionen der Einzelstaaten berichtet würde.

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