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Schuldenkrise: Ahnungslos in die Euro-Dämmerung
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Die meisten Bürger ahnen es noch nicht, doch das Endspiel um den Euro hat begonnen: Entweder Europas Regierungen schaffen noch schnell eine politische Union oder die Währungsgemeinschaft zerbricht. Egal, für welchen Weg sie sich entscheiden - für eine billige Lösung ist es wahrscheinlich längst zu spät.

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Schalke 06.06.2012, 15:47
1.

Zitat von sysop
Die meisten Bürger ahnen es noch nicht, doch das Endspiel um den Euro hat begonnen: Entweder Europas Regierungen schaffen noch schnell eine politische Union oder die Währungsgemeinschaft zerbricht. Egal, für welchen Weg sie sich entscheiden - für eine billige Lösung ist es wahrscheinlich längst zu spät.
Wird Zeit! Dann hat der Spuk nach insgesamt 13 Jahren endlich ein Ende. Die Welt wird NICHT untergehen und die Währung danach, wie auch immer sie heißen mag, wird die deutsche Industrie nicht in den Abgrund reißen. Das Problem wird eher sein, daß am eigentlichen System des Geldes, der Geldschöpfung und der Banken nichts geändert werden wird.

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juergenwolfgang 06.06.2012, 15:49
2. wetten?

Zitat von sysop
Die meisten Bürger ahnen es noch nicht, doch das Endspiel um den Euro hat begonnen: Entweder Europas Regierungen schaffen noch schnell eine politische Union oder die Währungsgemeinschaft zerbricht. Egal, für welchen Weg sie sich entscheiden - für eine billige Lösung ist es wahrscheinlich längst zu spät.
Tja was wird kommen?
Ich sage wir bekommen eine richtig schöne gesalzene Inflation!
Weichgekocht werden wir ja gerade schon
Wetten?

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zephyros 06.06.2012, 15:51
3. goodbye €uro

lieber ein Ende mit Schrecken - als ein Schrecken ohne Ende

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Neapolitaner 06.06.2012, 15:53
4. Kann der SPIEGEL keinen anderen Autor aufbieten?

Zitat von sysop
Die meisten Bürger ahnen es noch nicht, doch das Endspiel um den Euro hat begonnen: Entweder Europas Regierungen schaffen noch schnell eine politische Union oder die Währungsgemeinschaft zerbricht. Egal, für welchen Weg sie sich entscheiden - für eine billige Lösung ist es wahrscheinlich längst zu spät.
...Bankenrettung mit Einlagengarantie ... zwischen 4 und 9 Billionen ... davon träumt Goldman-Sachs wohl, dass der Deutsche Fiskus zur Rückversicherung des internationalen Finanzsystems mutiert.

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Sleeper_in_Metropolis 06.06.2012, 15:54
5.

Nicht das ich über die Maßen viel Ahnung von der Materie hätte, aber die Prophezeiung über den baldigen Untergang des Euros ist in etwa so alt wie der Euro selber. Selbst vor seiner Einführung gab es einige, die sich sicher waren, das der Euro nicht sehr alt werden wird. Alle Jahre wieder passierte in der Finanzwelt irgendwas, das das Untergangsszenario des Euros auf's neue in die Diskussion pushte. In der Finanzwelt ist ja irgendwie auch immer Krise.
Bis jetzt lebt der Euro aber noch, und es würde mich nicht wundern, wenn er das in zehn und mehr Jahren auch noch täte (auch wenn vieleicht das ein oder andere Land den Euro nicht mehr hat).

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chrimirk 06.06.2012, 15:55
6. War zu erwarten!

Zitat von sysop
Die meisten Bürger ahnen es noch nicht, doch das Endspiel um den Euro hat begonnen: Entweder Europas Regierungen schaffen noch schnell eine politische Union oder die Währungsgemeinschaft zerbricht. Egal, für welchen Weg sie sich entscheiden - für eine billige Lösung ist es wahrscheinlich längst zu spät.
Seit Jahren wissen es alle Verantwortlichen. Statt rechtzeitig die richtigen Schlüsse zu ziehen, wurde geeiert nach Politiker Art.
Jetzt ist es zu spät.
Nur noch schneller Austritt aus den "Edelvereinen" Euro-Raum, EU und bei der Gelenheit auch NATO (wo ist der Feind?) kann D. vor der Total-Pleite retten.
Ob Mutti & Co dazu die Kraft und Weitsicht haben werden?
Wohl kaum.
Für so viel Unglück hat man früher schreckliche Kriege gebraucht, heute reichen Banken, Bankster und Spekulanten.
Das nenne ich Fortschritt!
Viva Europa!

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bauagent 06.06.2012, 15:56
7. Der Eurobonds-Fan persönlich

Zitat von sysop
Die meisten Bürger ahnen es noch nicht, doch das Endspiel um den Euro hat begonnen: Entweder Europas Regierungen schaffen noch schnell eine politische Union oder die Währungsgemeinschaft zerbricht. Egal, für welchen Weg sie sich entscheiden - für eine billige Lösung ist es wahrscheinlich längst zu spät.
Jetzt muss es wohl tatsächlich schlecht um den Euro stehen, wenn Münchau, des SPONS Allzweckwaffe zur Zentralisierung und Auflösung europäischer Nationalstaaten, antritt und die Leser von der Heilsbringung des gemeinsamen Untergangs überzeugen will.

Wenn 50 % der Bevölkerung als Symphatisanten in einem solchen Europa leben wollen, dann schlage ich demokratisch vor, dass diese 50 % mal anfangen mit der Bankenrettung in Spanien und Italien, in dem sie ihre Sparguthaben und RV´s hergeben.
Solidarität ist ja alles.
Also auf in den sozialistischen Gleichheitsstaat, in dem Medienvertreter, Politdarsteller und Hochfinanz allerdings etwas gleicher sind.

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tk500 06.06.2012, 15:57
8. optional

Jedem Euroland seine alte Währung als Zweitwährung zurück und erstmal durchatmen ... Realwirtschaft am Laufen halten!

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Dr.pol.Emik 06.06.2012, 15:58
9. Die Bürger wissen es längst …

… nur die Politik bemüht sich redlich den Bürgern und Menschen den anstehenden Crash zu verheimlichen. Lieber basteln sie an einer Diktatur des Geldes und einem neuen völlig undemokratischen Moloch, der ausschließlich die Rechte des Kapitals und des Geldes zementiert.

Lieber Herr Münchau, würden nicht die Medien den ganzen Unfug auch noch im Namen der Politik und des Geldadels kolportieren, sondern mehr Fraktur schreiben, dann hätten wir möglicherweise eine Chance gehabt dem Wahnsinn zu entgehen. Medien und Politik haben sich gleichermaßen am anstehenden Untergang schuldig gemacht.

Es ist am Ende auch nicht der Euro der Schuld ist (ist auch nur eine lokale Erscheinung mit einer Handvoll Zusatzproblemen), es ist und bleibt ein weltweit kaputtes und ungerechtes Geldsystem welches für sich in Anspruch nimmt exponentiell wachsen zu wollen, doch irgendwann geht die Schere zur „Volksausbeute“ zu weit auseinander, die Realwirtschaft kann die Unmengen Zinsen auf das frei erfundene Geld nicht mehr erarbeiten, dann ist Ende der Fahnenstange.

Und man muss kein Sozialist oder Kommunist sein um diese Mechanismen zu durchblicken. Einfache Kenntnis von der Geldentstehung nebst rudimentären Kenntnissen in Statistik und Mathematik reichen.

Europa bekommt neue Flagge mit Trauerflor … und mal ehrlich, es haben mehr Leute gewusst und auch laut gepredigt, nur die wollte niemand wahrnehmen … so nimmt halt das Unglück seinen Lauf und Politiker und Vierte Gewalt wollen dann wieder von nichts etwas gewusst haben. Schuld (und am Ende ruiniert) ist natürlich wieder der gemeine Mensch, weil er nicht fleißiger für weniger Geld schaffen wollte.

Machen Sie doch schon mal Vorschläge für danach, ob wir das Casino, wie vom Geldadel gewünscht in derselben Form für weitere 3 Generationen anwerfen, oder ob wir uns mal über ein neues Geldsystem Gedanken machen wollen.

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