Forum: Wirtschaft
Schuldenkrise: Ahnungslos in die Euro-Dämmerung
DPA

Die meisten Bürger ahnen es noch nicht, doch das Endspiel um den Euro hat begonnen: Entweder Europas Regierungen schaffen noch schnell eine politische Union oder die Währungsgemeinschaft zerbricht. Egal, für welchen Weg sie sich entscheiden - für eine billige Lösung ist es wahrscheinlich längst zu spät.

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james-100 06.06.2012, 17:42
210.

Zitat von glücklicher südtiroler
Ihren Teil hat die EZB mal gemacht... Die EZB hat ihren teil übernommen und etwas Zeit gekauft. Nun muß die Politik für Ende Juni Nägel mit Köpfen machen. Das geht nicht indem man einfach auf Spanien Druck ausübt um es unter einem Schirm zu zwingen den dieses Land fast vollkommen ausfüllen würde; JP Morgan veranschlagt alle Problemkredite ecc. auf zusammen 350 Mia. €. Die ein- und zweistelligen Summen, die in Europa sonst zirkulieren kann man vergessen. Es braucht eine große Lösung; und die wird kommen... An Gruaß...
Also weitere Billionen für die Bankster,Finanzhaie und Kapitaleigner! Wer soll denn die Rechnung bezahlen? Die oben genannten werden es bestimmt nicht sein. Die dürfen nicht zur Finanzierung rangezogen werden. Wäre ja Sozialismus !

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fritz3 06.06.2012, 17:44
211.

Zitat von axelschnell
Wie es aussieht ist der Euro seinem Ende ziemlich nah. Das finde ich schade, weil diese Währung einem das Gefühl gab, nicht nur Deutscher sondern Europäer zu sein.
Mir gab der Euro immer das Gefühl, ein Teil des größten Betrugs in der Wirtschaftsgeschichte zu sein.

Und ich war mir immer bewusst, dass 50% meiner Kosten seit Euro-Einführung, direkt in die Umverteilung an die Betreiber des Euro führen.

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james-100 06.06.2012, 17:44
212.

Zitat von dunnhaupt
Die Idee ist ein gemeinsamer Topf, aus dem sich jeder bedienen kann. Die sozialistische Umverteilung nimmt von den Reichen und gibt den Armen. Zu dumm bloß, dass wir die Reichen sind.
Auch Sie werden eines Tages begreifen, dass das Spiel genau andersrum geht. Umverteilung von unten nach oben! Und der Normalbürger D zählt bestimmt nicht zu den Reichen.

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max_copernicus 06.06.2012, 17:44
213.

Zitat von LDaniel
All jene, die immer davon reden unser Geld wäre nichts wert, weil es ja nichtmehr durch Gold gedeckt ist sei mal folgendes gesagt: 1. Wir leben 2012 nicht 1912 2. Schonmal versucht Gold zu essen?
ad 1. Ja, schonmal die Summe der emittierten Staatsanleihen in Relation zum BIP 1912 und 2012 verglichen?

as 2. Geldscheine können's auch nicht essen. Gold = Geld, mit beidem können Sie aber Essen kaufen. Gold ist seit 5000 Jahren mehr oder weniger wertvoll. Das ändert sich auch nicht durch die Eurokrise.

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chucho 06.06.2012, 17:44
214.

Zitat von Karaja
einmal mehr Finanz - und Untergangspornographie. Und was sagt uns das jetzt? Genau, gehen Sie heute abend schlafen und stehen Sie morgen wieder auf! Was sollen sie auch sonst tun!
Ja, ich glaube, so haben sich die meisten beim Ausbruch des zweiten Weltkriegs auch verhalten. Das Ergebnis kennen wir.

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teufelsküche 06.06.2012, 17:44
215. Lustig

Zitat von sysop
Die meisten Bürger ahnen es noch nicht, doch das Endspiel um den Euro hat begonnen: Entweder Europas Regierungen schaffen noch schnell eine politische Union oder die Währungsgemeinschaft zerbricht. Egal, für welchen Weg sie sich entscheiden - für eine billige Lösung ist es wahrscheinlich längst zu spät.
Herr Münchau macht einen (letzten?) Vorstoß in Richtung totale Union, mit allem PiPaPo. Und meint auch noch niemand hätte geahnt was sich abspielt. hat er die Leserkommentare nie gelesen?

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max_copernicus 06.06.2012, 17:45
216.

Zitat von annanormal
Zumindest gibt es einige Leute, die den Euro tot reden. Sollte der Euro nicht schon vor Weihnachten 2011 verschwunden sein? So zumindest hiess eine Prognose Herrn Münchaus.
Das wäre er auch, wenn Draghi nicht die Billion gedruckt hätte. Merken Sie was?

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r20110107 06.06.2012, 17:46
217. Dicht daneben ist auch vorbei!

Wie haben keine Finanzkrise, sondern deine politische Krise - vgl. Bahnfahrt! Die Parteien wagen nicht einmal, auf die Probleme hinzuweisen. Naja - sie haben diese auch selbst geschaffen!
Die Politiker (in allen Ländern, der meisten Parteien) sorgen sich um die Ausgaben (zu Ihrem Nutzen vgl. FDP u.a) und vernachlässigen die Einnahmenseite!
Offenbar benötigen die europäischen Politker ähnliche Ausgabenbremsen wie in den USA. Der Haushalt muß immer ausgeglichen sein.

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solarflair 06.06.2012, 17:47
218. Die Euro-Dämmerung - Brot & Spiele...

während Fussballdeutschland sich um die Wade der Nation sorgt, werden die Weichen gestellt daß die deutschen Bürger über neue Konstrukte (wie z.B. einer europäischen Bankenunion oder Eurobonds) die Schulden der schwächelnden Staaten übernehmen.
Das Problem an sich wurde aber nie gelöst. Staate die über Ihre Verhältnisse leben, Banken die per Geschäftsmodell davon leben. Auf alles wird doppelt und dreifach Steuer erhoben - aber keine Transaktionssteuer weit und breit in Sicht.
Keiner geht an den Kern des Problems - weil die Entscheider alle gut davon Leben. Wie soll sich eine Gesellschaft ändern, in der Ich-Zentriertheit und Oppotunismus zählen, alle aus dem Sozialverbund scheren.
Aber beim Fussball sind wir uns dann wieder alle einig.

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rd1 06.06.2012, 17:47
219. Herr Münchau arbeitet mit falschen Zahlen

"Hinzu kämen viele hundert Milliarden, die die Bundesregierung dafür aufbringen müsste, deutsche Banken mit neuem Kapital zu versorgen. Denn die Kredite deutscher Banken etwa in Spanien oder Portugal würden mit einem Austritt dieser Länder hohe Verluste bringen, die die Banken selbst nicht mehr decken könnten."

Herr Münchau, woher haben Sie Ihre Zahlen ?
Auslandsforderungen der dt. Banken lt. Bundesbank per März 2012:
gegenüber Spanien: 104 Mrd
gegenüber Portugal: 20 Mrd

Wo sind da Ihre viele hundert Milliarden. Sie versuchen durch falsche Zahlen und Angstmacherei die Leute in Richtung EURO-Erhalt zu beeinflussen.
Vollkommen unseriös. Aber das kennt man ja von Ihnen, da Sie ja auch ein EURO-Mane sind.

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