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Schuldenkrise: Ahnungslos in die Euro-Dämmerung
DPA

Die meisten Bürger ahnen es noch nicht, doch das Endspiel um den Euro hat begonnen: Entweder Europas Regierungen schaffen noch schnell eine politische Union oder die Währungsgemeinschaft zerbricht. Egal, für welchen Weg sie sich entscheiden - für eine billige Lösung ist es wahrscheinlich längst zu spät.

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Fritz Motzki 06.06.2012, 19:34
300. Euro weg und dann?

Zitat von sysop
Die meisten Bürger ahnen es noch nicht, doch das Endspiel um den Euro hat begonnen: Entweder Europas Regierungen schaffen noch schnell eine politische Union oder die Währungsgemeinschaft zerbricht. Egal, für welchen Weg sie sich entscheiden - für eine billige Lösung ist es wahrscheinlich längst zu spät.
Wird dann der Wiedervereinigungsvertrag dann auch rückabgewickelt?:)

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DerKritische 06.06.2012, 19:35
301. ....

Zitat von mandy1949
Ihre Aussage: Vielleicht schaffen es die USA oder die EU noch, Deutschland zu einem Austritt aus dem Euro zu bewegen, dass könnte den Euro insgesamt retten und Deutschland auch. Bitte erklären Sie mir doch eimal den Vorteil, vor allem den wirtschaftlichen!
Nun, ganz einfach, dann könnte D. anstatt sein Geld in die EU
und endlose Rettungsschirme zu stecken,
ins eigene Land investieren, wie Gemeinwesen
und Bildung, Kitas usw.
Was wir jetzt haben ist einfach nur noch Geld verbrennen,
in Fässer ohne Boden.

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Social_Distortion 06.06.2012, 19:36
302. Naja

Zitat von Palmstroem
Da möchte man doch gerne Sklave sein! Vergleichen sie doch mal die Durchschnittslöhne in Europa: Großbritannien 3.180 Euro Deutschland 3.106 Schweden 2.715 Frankreich 2.550 Italien 2.490 Spanien 2.256 Polen 1.351 Quelle - statista - Löhne 2008 kaufkraftbereingt

Damit sind wohl Beamte ab ~ Besoldungsgruppe C5 gemeint.

"Traue keiner statista, die Du nicht selber in Auftrag gegeben hast" - oder so ähnlich.

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DerKritische 06.06.2012, 19:44
303. ...

Zitat von analysatorveritas
Die ökonomischen Entwicklungen in Schweden und in der Schweiz belegen leider das genaue Gegenteil. Großbritannien (Finanzsektor) und Norwegen sind Sonderfälle (Erdgas und Öl). Eine Gemeinschaftswährung, die man permanent stützen, retten und schützen muss, erfüllt leider nicht die Kriterien einer dauerhaften Anlage- und Sparwährung. Unsere eigenen Leistungsbilanzüberschüsse, unser vergangener gigantischer Kapitalexport, unser Investitionsverzicht, unsere realen Entgeltabsenkungen, unser Konsumverzicht haben diese Eurowährungszone bisher ermöglicht. Weitere zusätzliche Belastungen kann man unserer eigenen Bevölkerung kaum mehr vermitteln. Sie werden diese auch nicht mehr aktzeptieren.
Sie werden es einfach akzeptieren müssen, mehr lässt das
deutsche System nicht zu.
Es sei denn, die Bürger verweigern der Politik die Steuern,
nur dann wirds allerdings auch eng für diese.

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spon-facebook-10000214093 06.06.2012, 20:03
304. Na ja soland es mir gut geht...

Ich find es erstaunlich wie doof die Deutschen gewurden sind. Ja ja mir der Deutschebuerger geht es gut und davon kann ich sagen wir brauchen den Euro nicht mehr. Bitte lieber Deutscher less mal uber "The Wall of China". Die wand hat funktioniert, und mit der zeit waren leute die meinung warum brauche wir soeldner auf die wand? Niemand kommt! Die soeldner wurden abgezogen, und die wand hat nichts mehr gebracht. Mein punkt ist des der Euro funktioniert fuer Deutschland. Aber wehe dem der sagt die DM ist besser! Der Euro wurde gebracht so des firmen nicht mehr ein waeherung hick-hack haben. Mit der DM kommt der hickhack, und auch auslagerung zum billigsten EU land...

Ja ja mir Deutsche geht es zu gut!!! Bitte ein bissen weiter denken, wie ein "uni" student statt ein "real" student.

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DerKritische 06.06.2012, 20:03
305. ...

Zitat von vincent.earp
Nehmen wir an, der EURO geht in der Dämmerung unter. Und dann? Nicht nur, dass, wie in dem Artikel geschrieben, unglaubliche Summen aufzubringen wären, um diese Situation zu meistern und damit wohl ganz Europa überfordert wäre und wir alle ein komplett verlorenes Jahrzehnt auf der Sollseite zu verbuchen hätten, sondern die einzelnen Staaten für sich einen schmerzvollen Weg vor sich hätten, um sich wieder an die Position heranzukämpfen, die Sie noch vor 1-2 Jahren inne hatten. Allein dort hinzukommen, wird weitere 8-10 Jahre in Anspruch nehmen und die Weltmärkte ziehen weiter, entwickeln sich weiter von einer anderen, teilweise viel höheren Basis und suchen sich starke Partner für ihre Geschäfte. Europa muss, wenn es wirklich soweit kommt, aus den erlebten Fehlern lernen und sofort ein neues, belastbares Europa "erfinden". Ansonsten ist es kein Ende mit Schrecken, sondern der Schrecken fängt dann erst richtig an.
Es gäbe sicher viel Abzuschreiben, aber jeder Reset ist
auch eine neue Chance.
Jedes Land bekommt seine eigene Währung wieder,
die zu seiner Mentalität, Kultur, Arbeitsmoral etc. passt,
und man setzt einen neuen ECU ein, dann klappts auch
wieder mit dem Nachbarn.
Ausserdem gehört die EU demokratischer aufgestellt.
So wie's jetzt ist, wird das nie was, die Systeme sind
einfach zu unterschiedlich.
Zwar könnte wie einst unter Stalin und mit dessen Methoden
eine Art neue UdSSR schaffen, aber wer will das schon ausser
einige EU-Politiker aus Brüssel?

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max_copernicus 06.06.2012, 20:05
306.

Zitat von vincent.earp
sondern die einzelnen Staaten für sich einen schmerzvollen Weg vor sich hätten, um sich wieder an die Position heranzukämpfen, die Sie noch vor 1-2 Jahren inne hatten. Allein dort hinzukommen, wird weitere 8-10 Jahre in Anspruch nehmen und die Weltmärkte ziehen weiter, entwickeln sich weiter von einer anderen, teilweise viel höheren Basis und suchen sich starke Partner für ihre Geschäfte. Europa muss, wenn es wirklich soweit kommt, aus den erlebten Fehlern lernen und sofort ein neues, belastbares Europa "erfinden". Ansonsten ist es kein Ende mit Schrecken, sondern der Schrecken fängt dann erst richtig an.
Wie bitte?

Griechenland / Spanien stehen da, wo sie Anfang der 90'er schonmal gestanden haben.

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andi442 06.06.2012, 20:07
307. Wird auch Zeit....

Zitat von sysop
Die meisten Bürger ahnen es noch nicht, doch das Endspiel um den Euro hat begonnen: Entweder Europas Regierungen schaffen noch schnell eine politische Union oder die Währungsgemeinschaft zerbricht. Egal, für welchen Weg sie sich entscheiden - für eine billige Lösung ist es wahrscheinlich längst zu spät.
Das der Euro keine Zukunft hat schreibe ich hier schon seit zig Jahren. Mittlerweile gibt es auch tatsächlich keine billige Lösung mehr. Das müssen unsere Politiker allerdings auch schon lange wissen. Ansonsten sind deren Berater einfach die schlechtesten der Welt. Jedem der die wirtschaftlichen Zusammenhänge versteht ist der Untergang des Euro eigentlich seit dessen Einführung, spätestens aber nach dem Bruch des Maastricht Vertrages klar.

Ich denke, dass der Euro während der kommenden Europameisterschaft über Nacht abgeschafft wird. Das ist ein wunderbarer Zeitpunkt (wenn es den überhaupt gibt). Die Menschen sind abgelenkt und die negativen Effekte können dadurch zumindest verkleinert werden.

Für Deutschland wird das am Anfang negative Folgen haben, vor allem weil Unmengen an Kapital abgeschrieben werden müssen. Längerfristig wird Deutschland aber von höheren Löhnen und einer viel stärkeren Kaufkraft profitieren. Auch die anderen Länder werden gewinnen. Deren Kaufkraft sinkt zwar, dafür werden aber endlich wieder Arbeitsplätze entstehen.

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zins-bürger 06.06.2012, 20:07
308. Rückversicherung des internationalen Finanzsystems

Zitat von Neapolitaner
...Bankenrettung mit Einlagengarantie ... zwischen 4 und 9 Billionen ... davon träumt Goldman-Sachs wohl, dass der Deutsche Fiskus zur Rückversicherung des internationalen Finanzsystems mutiert.
Irgenwie müssen die Amerikaner ja ihre Billionen Dollars für ihre Rüstung, Kriege und Geheimdienste wieder hereinholen !

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zins-bürger 06.06.2012, 20:09
309. ahnungslos

Zitat von TS_Alien
Nach einem wie auch immer aussehenden Währungscrash wird keine Hungersnot ausbrechen, die Infrastruktur ist auch nicht beschädigt. Insofern sind Vergleiche mit der Nachkriegszeit unsinnig. Sachwerte retten Vermögen über die Crashzeit. Diese Sachwerte müssen nicht während der Crashzeit veräußert werden.
Die Hungersnöte drohen in der Depression / Deflation vor dem Crash.

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