Forum: Wirtschaft
Schuldenkrise: Ahnungslos in die Euro-Dämmerung
DPA

Die meisten Bürger ahnen es noch nicht, doch das Endspiel um den Euro hat begonnen: Entweder Europas Regierungen schaffen noch schnell eine politische Union oder die Währungsgemeinschaft zerbricht. Egal, für welchen Weg sie sich entscheiden - für eine billige Lösung ist es wahrscheinlich längst zu spät.

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zins-bürger 06.06.2012, 20:11
310. gesalzene Inflation

Zitat von juergenwolfgang
Tja was wird kommen? Ich sage wir bekommen eine richtig schöne gesalzene Inflation! Weichgekocht werden wir ja gerade schon Wetten?
Wer will eine Inflation durchsetzen ?
Die Leute haben schon jetzt fast kein Geld mehr.
Die Banken und Unternehmen wollen Kapital und bekommen keine Kredite bzw. keine Schuldner mehr
Vieles und noch mehr gehen pleite.
Da kommt erst mal eine Deflation und Depression daher, die an die EXISTENZ gehen wird.
Aber so oder so werden viele ihr Bier nicht mehr kaufen können.

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magetasalex 06.06.2012, 20:12
311. Es ist ein intellektueller Irrtum

Zitat von axelschnell
Wenn der Euro jetzt auseinanderbrechen sollte, wäre ich dafür, es nach einiger Bedenkzeit noch einmal zu versuchen. Diesmal mit verbesserten theoretischen Grundlagen, also einen Euro 2.0 zu starten.
Es ist ein intellektueller Irrtum, dass sich das kapitalistische System reformieren ließe. Es hat seine geschichtliche Aufgabe erfüllt, indem es den Feudalismus von der Weltenbühne hinwegfegte. Nun ist der Kapitalismus dran. Wohin die Reise geht, kann niemand von uns sagen.
Aber eines ist für mich ziemlich klar:
Dieses Jahrtausend wird das Geld abschaffen, oder uns alle auf die Stufe einer steinzeitlichen Gesellschaft katapultieren....Was vielleicht auch nicht das Schlechteste wäre.

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roninbs 06.06.2012, 20:13
312. ja ja

Zitat von sysop
Die meisten Bürger ahnen es noch nicht, doch das Endspiel um den Euro hat begonnen: Entweder Europas Regierungen schaffen noch schnell eine politische Union oder die Währungsgemeinschaft zerbricht. Egal, für welchen Weg sie sich entscheiden - für eine billige Lösung ist es wahrscheinlich längst zu spät.
und der dax steigt heute über 2%. ihr habt genauso wenig ahnung wie wir, also lasst einfach dieses sinnlose geschreibsel.

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DerKritische 06.06.2012, 20:13
313. .......

Zitat von TS_Alien
Nach einem wie auch immer aussehenden Währungscrash wird keine Hungersnot ausbrechen, die Infrastruktur ist auch nicht beschädigt. Insofern sind Vergleiche mit der Nachkriegszeit unsinnig. Sachwerte retten Vermögen über die Crashzeit. Diese Sachwerte müssen nicht während der Crashzeit veräußert werden.
Die stärke der Verwerfungen, hängt sehr stark von der Dauer
des Crashes ab.
Ist innerhalb von ein paar Wochen wieder frisches Geld,
evtl. die D-Mark wieder da, gehts mit einem blauen Auge aus,
ansonsten wirds sicher recht Übel für alle werden.

Aber auf Eines darf man sich sicher verlassen, die deutschen
Parteien im BT gehen lieber Pleite mit der gesamten EU,
als alleine nicht Pleite in der EU dazustehen.
Das liegt in deren kruden Geschichtsverständnis begründet.
Darauf sollte sich jeder Deutsche in seiner Zukunftsplanung
einstellen.

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desktopper 06.06.2012, 20:14
314. @TS_Alien

"Nach einem wie auch immer aussehenden Währungscrash wird keine Hungersnot ausbrechen, die Infrastruktur ist auch nicht beschädigt. Insofern sind Vergleiche mit der Nachkriegszeit unsinnig." ...

Ich denke, da täuschen Sie sich gewaltig.

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KimKorn 06.06.2012, 20:17
315. Investoren

"Die Investoren an den Finanzmärkten wollen konkrete Beschlüsse sehen." Die Investoren wollen, die Investoren wollen das. Der hängt mir zum Halse raus, dieser Satz!!!
Die Investoren sollen zum Mond!!!

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samschuster 06.06.2012, 20:19
316. optional

wetten der euro hält?!

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cibag 06.06.2012, 20:20
317. optional

Warum ist es so selbstverständlich, dass die "Rettung" der Banken automatisch die höchste Priorität hat? Von unseren europäischen Nachbarn fordert unsere Regierung mehr Disziplin in Sachen Haushaltspolitik und Rückerlangung der Wettbewerbsfähigkeit. Wie wäre es denn wenn man mit gutem Beispiel vorangeht und diese Prinzipien auch für die heimischen Geldinstitute gelten würden. Banken, die zum wiederholten Mal nicht in der Lage sind, sich ohne staatliche Hilfen am Markt zu behaupten und zu überleben, sind doch wohl sehr weit von Wettbewerbsfähigkeit entfernt.

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semaphil 06.06.2012, 20:21
318. Unser Mann in Brüssel ...

Zitat von sysop
Die meisten Bürger ahnen es noch nicht, doch das Endspiel um den Euro hat begonnen: Entweder Europas Regierungen schaffen noch schnell eine politische Union oder die Währungsgemeinschaft zerbricht. Egal, für welchen Weg sie sich entscheiden - für eine billige Lösung ist es wahrscheinlich längst zu spät.
Ist er nicht herrlich, der Herr Münchau? Gut, daß wir ihn haben, wer sollte sonst die Wasserstände von der Front berichten. Selbst ihm, der früher nichts davon wissen wollte, schwant nichts Gutes, wenn er an Target-2 denkt. Wieso bei einem Zusammenbruch des Eurosystems nur ein Teil unserer Target-2-Forderungen ausfallen sollte, erschließt sich wohl nur dem, der immer schon Herrn Münchau geglaubt hat. Nun ist es Zeit, auf den schon längst mit hoher Geschwindigkeit dahinbrausenden Zug zur Endstation hinter der EU ( aber immer noch Europa ) aufzuspringen, denn auch Münchau möchte wohl nach dem großen Knall immer noch nach Brüssel oder sonstwohin fahren können und seine Expertise unter Beweis stellen, also noch was verdienen.

In einem Punkt muß ich ihm Recht geben: Außerhalb der Internetforen gibt es kaum einen Menschen, der mehr, als nur ein sanftes Kribbeln in der Leistengegend verspürt, wenn er an den Euro denkt. Zugegebenermaßen bedeutete ein Mehr an Wissen das Absolvieren eines ungeheuren Arbeitsprogramms. Aus meinem durchaus normal intelligenten Verwandten- und Freundeskreis hat dies Keiner geleistet und sich im Grunde damit beruhigt, daß unsere Regierung schon das Richtige tun werde. Daß wir hier die Systemfrage stellen und uns dementsprechend politisch aktivieren müssen, ist zumindest in der deutschen Gesellschaft seit Ende der siebziger/achtziger Jahre nicht mehr notwendig gewesen, macht also jetzt gewaltige Schwierigkeiten.

Also Herr Münchau, ich bin froh, daß wir Sie in Brüssel haben und ich wünsche Ihnen, daß es gelingt, auch nach dem großen Knall noch dabei zu sein und leichtes Geld in großer Höhe mitzunehmen. Froh, daß wir wahrscheinlich keinen ESM, keinen Fiskalpakt, keinen italienischen Wirtschaftsminister und keinen maltesischen Ministerpräsidenten bekommen werden, buche ich Sie dann mal unter Kulturelles ein.

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servadbogdanov 06.06.2012, 20:22
319.

Schade nur, dass niemals irgendjemand unsere Stasialtlast dafür zur Rechenschaft ziehen wird, dass sie dieses Land ruiniert und ausverkauft hat.

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