Forum: Wirtschaft
Schuldenkrise in der Euro-Zone: Banken-Aufseher bangt um Europas Geldkonzerne

Die*Euro-Retter*streiten über den richtigen Kurs: Der Chef der europäischen Bankenaufsicht fordert in einem Brandbrief, angeschlagene Kreditinstitute direkt mit Staatshilfen zu stabilisieren. Damit unterstützt er einen Vorstoß von IWF-Chefin Lagarde. Die Bundesregierung*hält von der Idee*nichts.

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Prellbock 30.08.2011, 08:43
1. Jammern auf hohem Niveau?

Ich, also kleiner Mensch in diesem Staat sehe nur Banken die Milliardengewinne einfahren auf der einen und Banken die anscheinend nahe dem Bankrott stehen auf der anderen Seite.
Meiner Ansicht nach machen bestimmte Banken einfach etwas falsch was andere richtig machen und der Staat soll dann helfen?

Meine Meinung:
Lasst die Banken verhungern und ihre Fehler ausbaden, wie schlimm soll es denn noch werden?
Dieses Gejammer der Banken ist unerträglich und das Finanzsystem sowieso überholt.

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taggert 30.08.2011, 08:46
2. ...

Bah!
Lasst die doch endlich einfach alle mal pleite gehen!
Schei* auf den Dominoeffekt!
Dann sind wir halt auf einmal alle Arbeitslos und die gesamte Wirtschaft "kollabiert"! Das ist mir inzwischen Schnuppe!

Lieber ein Ende mit Schrecken,
als ein Schrecken ohne Ende!
Danach kann man es dann besser machen!
Banken... die PEST des 21 Jahrhunderts!

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hypnos 30.08.2011, 08:47
3. anke SPD-CDU-CSU-FDP-Grüne ...

Zitat von sysop
Die*Euro-Retter*streiten über den richtigen Kurs: Der Chef der europäischen Bankenaufsicht fordert in einem Brandbrief, angeschlagene Kreditinstitute direkt mit Staatshilfen zu stabilisieren. Damit unterstützt er einen Vorstoß von IWF-Chefin Lagarde. Die Bundesregierung*hält von der Idee*nichts.
Menschen lässt man verrecken ("Selber schuld"). Banken werden gerettet. Und die Garnichtse und Habenichtse zahlen die Party. Danke Bundeskanzler Ackermann, Danke SPD-CDU-CSU-FDP-Grüne ...

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scherenschleifer 30.08.2011, 08:49
4. kaltes Kotzen

Zitat von sysop
Die*Euro-Retter*streiten über den richtigen Kurs: Der Chef der europäischen Bankenaufsicht fordert in einem Brandbrief, angeschlagene Kreditinstitute direkt mit Staatshilfen zu stabilisieren. Damit unterstützt er einen Vorstoß von IWF-Chefin Lagarde. Die Bundesregierung*hält von der Idee*nichts.
Erst wird die Kohle verzockt, dann wird sich beim Steuerzahler Geld geholt und wenn der Bürger einen Kredit wünscht wird kalt lächelnd weggeschickt.
Vielleicht ist es sinnvoller statt über die Stattskasse die Investorengewinne zu sichern einfach den Bürger steuerlich zu entlasten.

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eastbayray 30.08.2011, 08:51
5. Schutzschirm für alle Zocker

Ein offizieller Schutzschirm für alle Zocker...grandiose Idee...aber wenn sie zufällig mal auf den richtigen Gaul setzen dürfen sie die Gewinne behalten...oder?

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wortmannin 30.08.2011, 08:52
6. Schluss damit!

Das wäre die Wiedereinführung des Sozialismus durch die Hintertür. Ich hätte einen ganz anderen Vorschlag: Die Aktionäre der Banken zur Kasse bitten und die Top-Manager entlassen bzw. bei zivil- oder strafrechtlich relevanten Tatbeständen vor Gericht stellen. Entweder wir haben eine Marktwirtschaft oder nicht. Wie Prof. Niall Ferguson 2008 schrieb: Die Bankenkrise wäre ein idealer Zeitpunkt gewesen, neue Banken zu gründen und alte pleitegehen zu lassen. Das Geld für deren Rettung hätte zur Entschädigung von Kleinanlegern verwendet werden müssen und nicht um die Millionen-Boni von Versagern, die sich als Investmentbanker bezeichnen, zu sichern. Hier wurde eine einmalige Chance unser Finanzsystem grundlegend zu reformieren vertan. Ackermann hat es damals Merkel eingeflüstert und die auf diesem Gebiet wohl vollkommen unbedarfte Dame hat ihm nachgegeben. Ich werde keiner Partei die Banken retten will jemals wieder meine Stimme geben.

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JohnBlank 30.08.2011, 08:54
7. Wieder die Banken? Ich hab die Schnauze voll

Ich kann es nicht mehr hören, Banken, Banken, Banken.
2008, war da was? Ne, mit Sicherheit nicht.
Nichts hat sich geändert, und warum sollen wir die Zocker wieder retten? Weil wir die Dummen sind, die Zahlmeister, seit 2008. Wenn ja, dann zweifel ich immer mehr an der westlichen Demokratie. Das Erpressungsmodel scheint sehr attraktiv und erst recht erfolgreich zu sein. Soll ich als Bürger auch so handeln und leben? Assoziales Verhalten wird belohnt.

Ich bin es leid, und was die EU und IWF sagen, nun, denen traue/glaube ich kein Wort. Die vertreten die Interessen der Bänker, also der "Bösen".

Und die Bösen, die wollten Demut vorleben, sie wollten!
Wofür brauchen wir eigentlich noch den Bundestag oder das EU-Parlament? Wenn die Bänker sagen, spring, springen alle. Wenn die Bänker sagen, Euro-Bonds, sagen fast alle Euro-Bonds.

Schade, dass wir Bürger keine Bänker sind :(

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multitox 30.08.2011, 08:55
8. liberalismus

tja die banken waren immer die vertreter des liberalismus dann sollen sie nun auch damit leben. als es ihnen gut ging haben sie auch nichts abgeben wollen dann sollen sie jetzt auch eingehen. manchmal muss man halt auch mal einen zusammenbruch eines systems akzeptieren. ist auch eine möglichkeit das system besser zu machen. nochmehr geld in die banken zu stecken halte ich für fatal das kranke system läuft dann weiter und weiter. der staat wird immer wieder, mit der selben drohung, erpresst, neues geld zu spritzen.

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bedevere 30.08.2011, 08:56
9. Na Bravo .....

... heisst mit anderen Worten ...
"Der Rettungsschirm" - bzw. dessen völlig unlegtimiertes Direktorium - überweisst demnächst - Steuergeld in unkontrolierbarer Höhe - ohne das parlamentarische Haushaltsrecht - direkt an Banken ....

Na Bravo - so gut hatten es nicht einmal die preußischen Könige ...

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