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Schuldenkrise: Die meisten Deutschen trauen dem Euro nicht
DPA

Die Schuldenkrise in Griechenland, Geldwäschevorwürfe gegen das strauchelnde Zypern: Die Euro-Krise schadet dem Kontinent nicht nur finanziell - sie zerstört auch das Ansehen der gemeinsamen Währung. In einer Umfrage sprechen ihr nur vier von zehn Deutschen volles Vertrauen aus.

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toskana2 22.01.2013, 17:55
1. gewinnbringendes Mißtrauen

Zitat von sysop
Die meisten Deutschen trauen dem Euro nicht
Einen Vorteil hat dieses Mißtrauen doch:
Sie geben ihre vermeintlich unnützen Euros aus
und kurbeln damit die Binnennachfrage an
- na, bitte!

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edo1 22.01.2013, 18:01
2.

Der Euro ist für die Mehrheit der Deutschen schon heute alternativlos der sichere Ruin, sie werden wieder so bettelarm sein wie nach der Hyperinflation 1923/24.

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Helotie 22.01.2013, 18:07
3. Superjournalisten!

Wer "Zahlungsmittel" und "Gemeinschaftswährung" durcheinander würfelt, sollte zumindest das erste Semester VWL absolvieren.
Mehr ist nicht nötig.

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oldtimerfan 22.01.2013, 18:16
4.

Das verkaufte Deutschland! Der Euro ist ein Teuro!!
Beweise gibt es genug. Einen Tag nach der Umstellung kostete ein polizeiliches Führungszeugnis 15.- Euro statt 20.- DM das sind ca. 50% Preissteigerung, was der Staat vorgemacht hat. Warum sollten die Unternehmer nicht gleichziehen. Strom kostete 20 Pfennig kw/h heute 25 Cent mehr als 120% 1 kg Holländer Käse kostete zu DM Zeiten 3,90 DM heute 5.90 Euro die Liste ließe sich beliebig fortsetzen. Die Rentner sind zum größten Teil die Verlierer und verarmen im Westen weiter. Im Osten sind die Renten bis 43% höher als im Westen und steigen jetzt noch drei mal so stark wie im Westen. Euro abschaffen und gleiche Renten in Ost und West. Exporte von Firmen in Deutschland gehen meist nach Übersee und China etc. nicht in die EU. Stopp der Preistreiberei und druckt wieder DM die Mehrheit wird es danken

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gliese581c 22.01.2013, 18:28
5. Die meisten Deutschen trauen dem Euro nicht - Warum sollten sie auch ...

...so wie das die letzten Jahre läuft. Prognose: In spätestens 10 Jahren haben wir den NORD-Euro.

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oldtimerfan 22.01.2013, 18:36
6.

Zitat von edo1
Der Euro ist für die Mehrheit der Deutschen schon heute alternativlos der sichere Ruin, sie werden wieder so bettelarm sein wie nach der Hyperinflation 1923/24.
Sie haben 100% recht, wenn das so weiter geht mit unserer unfähigen Staatsmacht, die für alle Entscheidungen erstmal Millionen Gelder an Fachgutachter verschwenden, weil sie selbst von nichts, außer ihren Pensionsansprüchen nicht Ahnung hat, geht es unausweichlich zum Staatsbankrott

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oldtimerfan 22.01.2013, 18:53
7.

Die bereits diskutierte neue Währung ist der EURO-Dollar!

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Calenberg 22.01.2013, 19:03
8. Politisches Zahlungsmittel

Zitat von sysop
Die Schuldenkrise in Griechenland, Geldwäschevorwürfe gegen das strauchelnde Zypern: Die Euro-Krise schadet dem Kontinent nicht nur finanziell - sie zerstört auch das Ansehen der gemeinsamen Währung. In einer Umfrage sprechen ihr nur vier von zehn Deutschen volles Vertrauen aus.
Der Euro als Zahlungsmittel entspringt dem EWS System. Während das EWS System wunderbar funktionierte, weil in gewissen Grenzen die nationalen Währungen innerhalb des Systems auf- oder abwerten konnten, hat man mit der Einführung des Euro als alleinigem Zahlungsmittel eben diese Möglichkeit abgeschafft.
Kein Wunder, dass die Menschen das Vertrauen verlieren, wenn ein funktionierendes System ausgehebelt wird und an dessen Stelle ein starres System eingeführt wird, dessen einzige Rechtfertigung das Prestige der seinerzeit verantwortlichen Politiker war und ist.
Der Euro bestand ja schon vor dessen Einführung als alleiniges Zahlungsmittel im Jahre 2001. Allerdings hatten die Menschen in den EWS Mitgliedsländern immer noch ihre eigene Währung als Zahlungsmittel.
Ich bin mir einigermaßen sicher, dass die so genannte Eurokrise ganz schnell beendet werden könnte, wenn das erfolgreiche EWS System wieder eingeführt würde. Heute wird über "Parallelwährungen" nachgedacht, also z. B. die griechische Drachme als Zahlungsmittel innerhalb Griechenlands, bei gleichzeitiger Beibehaltung des Euro als internationales Zahlungsmittel. Dies entspricht grob dem EWS System und wäre sicherlich beispielgebend für alle Euroländer.
Die angeblich Krise wäre schnell behoben und das Vertrauen in die Währungen schnell zurückerobert.
Allein: Mit unseren gegenwärtig agierenden Politikern wird dies nicht zu machen sein; neue Kräfte müssen her. Die FREIEN WÄHLER unterstützen die Idee einer Parallelwährung und setzen sich für ein Ende des Rettungsschirm Irrsinns ein.
Bei den Landtagswahlen in Niedersachsen traten die FREIEN WÄHLER u. a. mit dieser Forderung auf und konnten ihr Ergebnis im Vergleich zu 2008 mehr als verdoppeln - auf sehr niedrigem Niveau allerdings. Doch die Stimmen für die FREIEN WÄHLER waren nicht verloren. Sie fehlten z. B. der CDU, die mit nur 335 Stimmen mehr die Wahl gewonnen hätte. Nun wird die rot/grüne Regierung in Niedersachsen über ihren Einfluß im Bundesrat den Niedergang des Euro hoffentlich beschleunigen; sie haben ja die Merkel'sche Alternativlosigkeit in Sachen Eurorettung bisher schon immer schneller abgenickt, als die Berliner Regierungskoalition selbst.
Insofern könnten die Stimmen für die FREIEN WÄHLER letzten Endes doch für die Rettung unseres Vermögens gut sein.
Wer also Vertrauen in unser Geld zurückgewinnen will, der setzt bei den im Bundestag vertretenen Parteien auf's falsche Pferd. Die haben's ja gerade verbockt. Eine stabile Währung wird es nur geben, wenn die Wähler bei den kommenden Wahlen nicht mehr eine der rot-gelb-schwarz-grünen ESM Blockparteien ankreuzen, sondern wirkliche, demokratische Alternativen wählen.

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Watschn 22.01.2013, 20:24
9. Der €uro hinterlässt im

Dieser Aufmacher der Linkspartei hat einige deutsche Politiker scheinbar empört..
Es klingt nicht nur dramatisch...., es ist es auch.
Tausende vezweifelte Südeuropäer; Spanier, Griechen, Italiener, Portugiesen welche nur noch den Ausweg des Suizides finden - infolge extremer Überschuldung...
Viele haben ihr dazu noch ihr Haus und Heim verloren, Familien gingen in die Brüche, Suppenküchen und Essräume explodieren, Kinder können nicht mehr zu Hause verpflegt werden..., und werden zum Essen in die Schule geschickt..!

Was zum Teufel muss noch passieren, dass man nicht den Fehler dieser gescheiterten Währungsunion erkennt, und einsieht;....nämlich das unmögliche, reguläre Funktionieren dieser politisch verordneter Zwangsvaluta in einem "Europa" mit dermassen unterschiedlich wettbewerbsfähigen Volkswirtschaften......

Dieser Zwangsjackeneuro ist für schwach-produktive südliche Lander ZU STARK..., und für gestählte, äusserst wettbewerbsfähige Länder zu SCHWACH...

Es verlieren ALLE Volkswirtschaften an diesem nicht optimalem Währungsraum:

-Stark wirtschaftliche Länder wie Deutschland, Niederlande, Österreich und Finnland bekommen nicht den Mehrwert bzw. die Kaufkraft, die ihnen zustünde (siehe Norwegen, Schweden, Schweiz, Dänemark, Polen, Tschechien); und sie sind gezwungen die schwachen Eurostaaten mit gewaltigen Transfers bzw. Rettungsaktionen (ESM, Bürgschaften) DAUERHAFT zu stützen. Ausserdem schaffen die unpassend zu niedrigen Zinsen der EZB (Einheitszins für unterschiedliche Volkswirtschaften) ein grosses Inflationspotential.


-Schwach wirtschaftlichen Ländern wird durch den zu starken Euro die Wirtschaft und Industrie die Wettbewerbsfähigkeit genommen, denn der "Euronorden" mit seiner - zur Produktivität zu billiger Währung -, überfährt regelrecht den Süden wie eine Dampfwalze und macht alles Platt.
Früher konnte man die Produktivitätslücke durch Abwertung mit der eigenen Währung ausgleichen, was im Euro nicht mehr möglich ist..
Die Preise sind zu hoch, der Abstand zum wettbewerbsfähigeren Norden vergrössert sich laufend, Konkurse schnellen in die Höhe, die Arbeitslosigkeit steigt rasant, die südl. Staaten können sich nur noch mit Rettungshilften, per ESM (d. h. mit Verschuldung) oder dauernden Transfer über Wasser halten.
Der Einheitszinssatz der EZB ist für diese Länder zu hoch...
Die Folge dieser Kontraktion mündet in eine Deflation...

Kohl, Genscher, Waigel, Delors und andere Eurogläubige glaubten, mit dem Euro den Kontinent den ewigen Frieden geben zu können....
Wenn man an diesem aktuellen Eurozone in dieser Länderzusammensetzung so festhält, wird das genaue Gegenteil eintreten..., man kann nur hoffen das die Politiker die Gefahr erkennen,......bevor im Süden Europas Unruhen, Aufstände, Militärdiktaturen, Sezessionen und Bürgerkriege ausbrechen....!

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