Forum: Wirtschaft
Schuldenkrise: Griechenland schockiert mit Riesendefizit

Schon wieder kommt eine Hiobsbotschaft aus Griechenland: Das Haushaltsdefizit der Regierung hat im vergangenen Jahr 10,5 Prozent der Wirtschaftsleistung erreicht. Die Neuverschuldung ist weit höher als erwartet - und dreieinhalb mal größer als es die EU erlaubt.

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Zelot 26.04.2011, 15:05
1. Schenkt euch alle Titel

Zitat von sysop
Schon wieder kommt eine Hiobsbotschaft aus Griechenland: Das Haushaltsdefizit der Regierung hat im vergangenen Jahr 10,5 Prozent der Wirtschaftsleistung erreicht. Die Neuverschuldung ist weit höher als erwartet - und dreieinhalb mal größer als es die EU erlaubt.
Ist das jetzt eigentlich irgendetwas Neues? Griechenland ist bankrott und sollte endlich in die Insolvenz gehen. Die Gläubigerbanken müssen die Schulden abschreiben. Noch mehr Geld auf ein untergehendes Schiff zu laden, ist unverantwortlich dem Steuerzahler gegenüber. Griechenland wird sämtliches Staatseigentum versilbern müssen, um die Schulden zu bezahlen.

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frubi 26.04.2011, 15:06
2. .

Zitat von sysop
Schon wieder kommt eine Hiobsbotschaft aus Griechenland: Das Haushaltsdefizit der Regierung hat im vergangenen Jahr 10,5 Prozent der Wirtschaftsleistung erreicht. Die Neuverschuldung ist weit höher als erwartet - und dreieinhalb mal größer als es die EU erlaubt.
Also mich schock eine solche Nachricht aus der Welt der Finanzen gar nicht mehr. Es kam doch erst letztens irgendwo auf 3Sat eine Doku in der schön dargelegt wurde, wie Deutschland und Frankreich das Regelwerk in seinen Kinderschuhen missachtet hat und die kleinen Staaten daraufhin ein gutes Argument für die eigene Überschuldung hatten. Wer hats erfunden?

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Smartpatrol 26.04.2011, 15:09
3. Titel nicht nötig.

Zitat von sysop
Schon wieder kommt eine Hiobsbotschaft aus Griechenland: Das Haushaltsdefizit der Regierung hat im vergangenen Jahr 10,5 Prozent der Wirtschaftsleistung erreicht. Die Neuverschuldung ist weit höher als erwartet - und dreieinhalb mal größer als es die EU erlaubt.
Das eigentlich Traurige:
Manager und korrupte Politiker richten ein Land finanziell zugrunde und die Boulevardpresse schafft es, dem Pöbel weiszumachen, der griechische Arbeiter sei einfach zu faul und zu inkompetent.

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GerwinZwo 26.04.2011, 15:09
4. Sprichwort

Wie heißt es so schön: "Jeder kehre vor seiner eigenen Tür..."
Griechenland sollte erst mal energisch versuchen, Steuerhinterziehung der reichen griechischen Mitbürger dort nachhaltiger und effektiver zu bekämpfen, statt von anderen Staaten weiter Gelder einzufordern. Es gibt da offenbar noch gewaltigen Spielraum, wenn man denn nur will...
http://www.welt.de/print/die_welt/wi...rn-zahlen.html

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elbröwer 26.04.2011, 15:10
5. keine Verantwortung, kein Respekt

Eigentlich paßt die Drachme doch eher zu Griechenland als der Euro. Die verantwortlichen Politiker wird man wohl wie immer laufen lassen und mit tausenden Euro monatlicher Pension für ihre kriminellen Taten belohnen. Die persönliche Haftung für alle Staatsdiener gehört eingeführt. Da muß eben auch das Haus der Familie in die Insolvenzmasse eines griechischen Premiers oder Ministerialbeamten.

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sec70180 26.04.2011, 15:11
6. Lieber ein Ende mit Schrecken ...

Schmeißt die Defizitsünder und Pleiteländer endlich aus der Euro-Zone! Nur so können wir die gemeinsame Währung erhalten und das Vetrauen in den Euro wieder aufbauen.

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mdietric 26.04.2011, 15:11
7. Wundert das irgendjemanden?

Mich wundert das nicht. Der ganze EU-Rettungsschirm ist ein Konstrukt, um auf Steuerzahlerkosten zu verhindern, dass die Banken Ausfaelle erleiden.

Schon letztes Jahr war von den meisten renommierten Analytsren, Wirtschaftswissentschaftler und Experten prognostiziert worden, dass der Rettungsschirm das Problem nicht loesen sondern nur verschleppen und vergroessern wird. Griechenland muss Umschulden und zur Drachme zurueck. Ansonsten waechst der Schuldenberg immer weiter ...

Herzlichen Dank an Herrn Trichet, Herrn Ackermann und Frau Merkel - wozu so Geburtstagsfeiern im Kanzleramt doch gut sind :-)

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c++ 26.04.2011, 15:11
8. .

Vor einem Jahr wurden noch Verschwörungstheorien verbreitet, die Ratingagenturen und Spekulanten würden die Zinsen für Griechenlandanleihen hochmanipulieren, eigentlich habe Griechenland keine Probleme mit der Rückzahlung seiner Kredite, und vor allem sei Merkel schuld, weil sie nicht sofort Bürgschaften übernommen hat, die ohnehin nie fällig werden würden.

So langsam wird klar, die Ratingagenturen haben Griechenland viel zu spät runtergestuft, die EZB und damit die Bundesbank hat Schrottanleihen gekauft, der Steuerzahler wird blechen müssen

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H. Hipper 26.04.2011, 15:14
9. Welch`Überraschung!

Welch`Wunder! Das Prinzip des "Gesundschrumpfens" funktioniert in der (Volks-)Wirtschaft nunmal nicht wirklich - was eigentlich keine bahnbrechend neue Erkenntnis ist.

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