Forum: Wirtschaft
Schuldenkrise: Griechenland schockiert mit Riesendefizit

Schon wieder kommt eine Hiobsbotschaft aus Griechenland: Das Haushaltsdefizit der Regierung hat im vergangenen Jahr 10,5 Prozent der Wirtschaftsleistung erreicht. Die Neuverschuldung ist weit höher als erwartet - und dreieinhalb mal größer als es die EU erlaubt.

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Jackie Treehorn 26.04.2011, 15:49
50. Schulden

Die meißten Länder in der EU machen Schulden. Der Grund ist, der Staat gibt mehr aus als er einnimmt. Sprich der Staat und somit die Bürger leben über ihre Verhältnisse. Nicht die, die Arbeiten natürlich, denn die zahlen ja Steuern. Aber, die welche sich aus den staatlichen Töpfen bedienen, entnehmen dem Staat zuviel.
Ändern könnte man es wenn man es wie die Engländer machen würde. Subventionen, Sozialausgaben, staatliche Leistungen (ausnahme Bildung und Forschung) reduzieren, bis der Haushalt ausgeglichen ist.
Natürlich sinkt dann der Lebensstandard vieler, aber besser ein Ende mit Schrecken, als ein abschmelzen des Mittelstandes welcher die Zeche zu zahlen hat.

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sagichnicht89 26.04.2011, 15:50
51. Entweder Schrecken ohne Ende oder Umschuldung

Eine Umschuldung ist dringend nötig, damit die Banken begreifen, dass der Staat nicht mehr für ihre Zockerei haftet.
Sonst werden wir jedes Jahr 10 Mrd an Griechenland und entsprechend mehr für Portugal, Spanien, Italien bereitstellen müssen.

Die Banken müssen richtig bluten, und reguliert werden.

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gloton7 26.04.2011, 15:51
52. Sie sollten

Zitat von Volker Tuermer
So linlkslastig wie die Medien hier sind, tippe ich da mal auf DKP, Linkspartei und Grüne.
auch die anderen Blockparteien erwähnen und alle zusammen braun anmalen, dann hat es vielleicht einen Sinn. Es geht immer um die Versklavung der Menschen.
Egal, wie die Parteien sich nennen - das ist der Auftrag, dem sie sich verpflichtet fühlen und zu dem sie verpflichtet wurden.

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MadMadMan 26.04.2011, 15:52
53. xxx

Zitat von wika
…und dazu braucht man nur einmal die Mathematik zu bemühen. Steigende Staatsverschuldung = Schlechtere Bonität = Höhere Zinsen für.....
so siehts aus! Die Politiker wissen genau das ihr Konstrukt so nicht tragbar ist aber anstatt grundlegende Änderungen zu forcieren wird weitergemacht. Das Zinssystem ist der Untergang des monetären Systems. Die EU knechtet die Mitgliedsländer. Schröpft sie nach belieben. Stellt surreale Forderungen. Das immerwährende Streben nach Wachstum in einer begrenzten Welt, wozu soll das führen? Expansion, Ausbeutung alles Teil davon. Die Wirtschaft lebt von imaginären Geldern und die Geilheit und Skrupellosigkeit der sogenannten Eliten, Lobbyisten, des Wirtschaftsapparates werden das System auf lang oder kurz zum Ende führen. Wer darunter leidet... natürlich das "normale" Volk. War das nicht schon immer so? Und kann der Mensch lernen und Dinge verbessern wenn immer die Falschen die Fäden in der Hand haben?

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hansausberlin 26.04.2011, 15:54
54. Endlich einen Schlussstrich ziehen

Wann wird Griechenland endlich aus der Eurozone ausgeschlossen? Es wird teuer, aber lieber ein Ende mit Schrecken als umgekehrt. Es ist ein Fass ohne Boden.

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algoritmo 26.04.2011, 15:54
55. notleidende Banken

Zitat von sysop
Wenn es in strauchelnden Euroländern zu Umschuldungen komme, sei das für die Geldhäuser riskant, sagte Stark.
Wenn die "Geldhäuser" bei der Kreditvergabe an Staaten deren Bonität ebenso "sorgfältig" prüfen würden, wie es es bei Normalbürgern für Kleinkredite machen, wäre uns dies erspart geblieben.
Es kann nicht sein, dass ganze Volkswirtschaften zu Erpressungsopfern "notleidender Banken" werden.

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idealist100 26.04.2011, 15:54
56. ich hätte

Zitat von bunterepublik
Klar, das war ja rot-grün, damals unter der Regierung Schröder-Fischer mit nem Finanzminister Lafontaine womöglich... Kein Wunder, dass das schiefging....die Sozialdemokraten konnte ja noch nie mit Geld umgehen...
ich hätte ja den Eichel Sparkommissar genannt und die lieben Verars... Riester, Rürup die uns das Geld aus der Tasche zogen und ziehen. Am Ende bleibt den mitmachenden Schlaumeiern nur eine Weissheit, alles futsch.

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spiegel-ecom 26.04.2011, 15:54
57. Nützliche Finanzkrise / Geldmonopol wieder in staatliche Hand!

Zitat von psolaro
Da wurde die Verschuldung also innerhalb von 2 Jahren um 5% gesenkt und immernoch hat die deutsche Presse nichts anderes zu tun als zu meckern. Schonmal in Athen gewesen in den letzten 2 Jahren? Ich schleppe jeden Tag etwa 25 Kilo zur Arbeit, zu Fuß, weil ich weder Geld für Benzin noch die Öffentlichen habe. Wir knabbern hier am Hungertuch. Aber Hauptsache die deutschen Edelwirtschaftsbosse sonnen sich ordentlich im Sommer auf unseren Inseln. Blos nichts investieren.
Es bringt nichts, wenn sich Völker nun letztendlich durch die Hochfinanz gegeneinander aufhetzen lassen. Verloren haben wir Deutsche ebenfalls bereits - nur wollen die Deutschen das noch nicht wahr haben weil das gleiche (Finanz-)Problem bei uns noch abstrakt und nicht schon so real wie in GR ist. Ähnlich ist es in den USA, die immer noch niedrige Refinanzierungssätze und ein AAA-Rating haben (wenn auch schon mit inzw. negativem Ausblick) obwohl sie de facto auch bankrott sind!

Profitieren tut von dem ganzen Finanz- und in der Folge gesellschaftlichen Chaos (soziale Unruhen) nur die Hochfinanz, die uns - mitsamt den unfähigen, selbstsüchtigen und korrupten Marionetten-Politikern allerorts - dank des billigen Schulden-Geldes
m.M. gezielt in das Desaster geführt haben um jetzt u.a. eine EU-Diktatur ('Wirtschafts- und Fiskalunion') mit den Nationalstaaten als
Protektoraten der EU etablieren zu können. Auch die USA sind in der Hand der Hochfinanz (die Zentralbank der USA (FED) ist in privater Bankenhand [Goldmann Sachs, JP Morgan, ...]) Letztendlich geht es also um Macht!

Griechenland (und weitere Länder) kommt aus dem Schlamasel mit den harten aber letztendlich sinnlosen Sparauflagen nur noch raus, wenn die Bevölkerung schlau genug ist, die jetzigen Fesseln einer Euro-Mitgliedschaft abzuwerfen und wieder eine eigene dann abzuwertende Währung mitsamt Schuldenschnitt einzuführen. Der Eurozonen-Austritt hin in die Vorstufe des Euro, den Wechselkursmechanismus II (WKM II), würde GR mit einer abgewerteten eigenen Währung wieder wirtschaftlich konkurrenzfähiger machen und somit eigene Einnahmen ermöglichen. Später kann GR, so es noch will, mal wieder über einen Eurobeitritt nachdenken, wenn die Kriterien hierzu erfüllt werden.

(besser erklären kann das alles Prof. Wilhelm Hankel unter
http://www.dr-hankel.de/prof-hankel-...ren-der-krise/ bzw. http://www.dr-hankel.de/2010/12/20/d...schafts-woche/)

Mittelfristig muss aber die Ursache, nämlich das Geldmonopol in der Hand von privaten(!) Banken (z.B. FED), beseitigt werden. Denn die Banken haben die Lizenz zum unbegrenzten leistungslosen Gelddrucken und der Staat muss sich bei Diesen gegen Zins und Zinseszins-Zahlungen (immer weiter) verschulden. Dieses Geldmonopol gehört wieder in die Hand der Staaten selbst!

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bhayes 26.04.2011, 15:56
58. Das Defizit ist mindestens 25%

Auch der SPIEGEL sollte endlich mal aufhören, das BIP als Basis heranzuziehen. Relevant sind alleinig die Staatseinnahmen als Basis, davon ausgehend muss das Defizit berechnet werden.
Und dann kommt man auf eben diese 25+%.
Hier hilft nur eine radikale Anpassung der Einnahmen an die Ausgaben bzw. umgekehrt.
In KEINEM FALL darf Deutsches Steuergeld haften oder zur Zahlung herangezogen werden.
Weitere Details unter: http://www.nein-zur-transferunion-fuer-stabiles-geld.de

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reinhard_m 26.04.2011, 15:57
59. So traurig es auch klingen mag....

So traurig es auch klingen mag, aber in den Augen des Normalbürgers muß die heutige EU doch wie ein Konstrukt von Betrügern erscheinen, deren einziger Zweck die Bereicherung von Politikern, Bankern und Kommissaren und die Entreicherung der Bürger ist.

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