Forum: Wirtschaft
Schuldenkrise: Griechenland schockiert mit Riesendefizit

Schon wieder kommt eine Hiobsbotschaft aus Griechenland: Das Haushaltsdefizit der Regierung hat im vergangenen Jahr 10,5 Prozent der Wirtschaftsleistung erreicht. Die Neuverschuldung ist weit höher als erwartet - und dreieinhalb mal größer als es die EU erlaubt.

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eseilenna 26.04.2011, 16:06
70. Es geht noch schlimmer !

Um es kurz zu machen: Nicht die Griechen sind Schuld an der Krise. Es ist der völlig unbewegliche Staatsapparat der das Land in den Ruin treibt. So verzichtet grad das Land auf Touristen, die KITESURFEN gehen möchten. Im gesamten Land ist dieses verboten. Wer auf's Wasser geht, dem wird das Material genommen. Kitelehrer, die Schulung geben, werden bestraft - und beim 2. Mal weggesperrt. Es sind mehrere Touristin, die dem Land Geld bringen - aber man will sie scheinbar nicht. Ich selber habe den Glauben verloren, obwohl ich gerne nach Griechenland reise - denn die Menschen sind es die überzeugen, nicht ihre Staatsdiener. Warum tut sich ein Land so schwer damit, Leute zu erlauben, einfach ihrem Sport nachgehen zu können ??

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frank_meck 26.04.2011, 16:07
71. Scherzkeks

Zitat von Jackie Treehorn
...Ändern könnte man es wenn man es wie die Engländer machen würde. Subventionen, Sozialausgaben, staatliche Leistungen (ausnahme Bildung und Forschung) reduzieren, bis der Haushalt ausgeglichen ist. Natürlich sinkt dann der Lebensstandard vieler, aber besser ein Ende mit Schrecken, als ein abschmelzen des Mittelstandes welcher die Zeche zu zahlen hat.
Der englischen Mittelstand (und die Bildung) schmilzt nicht ab, wenn er u.a. verdreifachte Studiengebühren zahlen muss ?

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TranceData 26.04.2011, 16:07
72. Bitte geben Sie keinen Titel für den Beitrag an!

Zitat von sec70180
Schmeißt die Defizitsünder und Pleiteländer endlich aus der Euro-Zone! (..............)
Dann wird der Euro aber zu einer Währung quasi ohne Heimat ;)

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Jens O Wagner 26.04.2011, 16:08
73. Wozu braucht Griechenland dieses hochgerüstete Militär?

Eine vernünftige Maßnahme, die Finanzen in Griechenland zu sanieren: das Land schafft sein Militär ab, die NATO-Partner garantieren ja ohnehin bereits für den Verteidigungsfall. In Island klappt das seit Jahrzehnten.
Bisher ist Griechenland unter allen europäischen NATO-Ländern das mit den prozentual höchsten Militärausgaben, dabei ist es (seit der Versöhnung mit der Türkei) von Freunden umzingelt und an internationalen Einsätzen kaum beteiligt.

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Dirty Diana 26.04.2011, 16:09
74. a

Zitat von hansausberlin
Wann wird Griechenland endlich aus der Eurozone ausgeschlossen? Es wird teuer, aber lieber ein Ende mit Schrecken als umgekehrt. Es ist ein Fass ohne Boden.
Das Problem "Griechenland" ist nicht in erster Linie die hohe Staatsverschuldung und das Erfordernis konzertierter europäischer Rettungsaktionen, sondern die Manifestation des Unverständnisses des europäischen Durchschnittsbürgers ob dieser Rettungsaktion und seine hierdurch kausale Abneigung gegenüber dem europäsichen Gemeinschaftssinn, da seine beschränkte Weitsicht nicht weiter reicht als das mickrige Münzfach seines ledernen Geldbeutels.

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c++ 26.04.2011, 16:09
75. .

Zitat von H. Hipper
Welch`Wunder! Das Prinzip des "Gesundschrumpfens" funktioniert in der (Volks-)Wirtschaft nunmal nicht wirklich - was eigentlich keine bahnbrechend neue Erkenntnis ist.
"Gesundschrumpfen" ist gut.

Griechenlands Wohlstand beruht z.T. auf einer Schuldenblase, die geplatzt ist und nicht zu retten war. Hier wird auf das Normalmaß zurechtgestutzt, das wird noch viel Ärger geben.

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bunterepublik 26.04.2011, 16:10
76. Koko

Zitat von roague
Na so ganz stimmt der Vergleich nicht. Die USA hat zumindest eine Wirtschaft (und vor allem eine Streitmacht). Haben sie schon mal ein Produkt "Made in Greece" gesehen? Außer Tourismus gibt es dort wohl keine Einnahmensquelle....
So ist es auch nicht....beim Discounter gibts Kloster Toplou Olivenöl...

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baldes45 26.04.2011, 16:11
77. Ich bitte um Erleuchtung

Zitat von Volker Tuermer
...Sie kaufen sich einfach ein paar Bank- und Rüstungsaktien. Wenn da so fette Dividenden sprudeln, können Sie, als einer der wenigen der "das System" durchschaut hat, da so richtig abkassieren. Einen näheren Blick auf die Zusammenhänge sollten Sie dabei aber vermeiden, sonst kämen Sie vielleicht noch darauf, das der größte Einzelsteuerzahler in Deutschland ein Bankhaus ist, das mit Deutsche anfängt und mit Bank aufhört.
Geehrter User Volker Tuermer, gerne lasse ich mich von Ihnen erleuchten. Könnten Sie vielleicht etwas näher Ihre Sicht der Dinge darlegen? Offensichtlich liegen außer mir die meisten User ja ihrer Meinung nach völlig falsch...
Ach ja, gegen potentielle Beißreflexe: bin weder "links" noch wähle ich so, zahle sogar regelmäßig und nicht wenig Steuern und Abgaben zum Wohle der Banken, der Wirtschaft und vieler anderer.

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Captayne 26.04.2011, 16:12
78. Gewohnte Inflation fehlt

mit dem Euro fehlt den Griechen die seit Jahrhunderten gewohnte Inflation. Horrende Beamtengehälter und Pensionen bleiben mit dem Euro einfach hoch und sind unbezahlbar geworden müssen aber weiter gezahlt werden.
Da diese eine ultrastarke Lobby haben, wird sich das auch nicht so einfach ändern.
Früher war klar, dass man mit dem Renteneintritt von seinen Drachmen vielleicht noch etwas hatte, aber nach 5 Jahren gabs dafür nur noch die Hälfte zu kaufen.
Was Griechenland braucht wäre eine Währung wie die Drachme, die auch mal stark nachlassen kann.
Damit könnten dann diese Gehälter/Pensionen usw. gezahlt werden.
;-)
Der Kurs der "EU-Drachme" bemisst sich dann am Ebit von ganz Griechenland...

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Dirty Diana 26.04.2011, 16:12
79. a

Zitat von heinz.mann
Griechenland war schon vor dem Euro total überschuldet, aber sie bekommen immer noch Geld geliehen. Und wir stehen mit unserem Steuergeld gerade, wenn die ihre Schulden nicht zahlen können. Also, sind sie doch fein raus, die Griechen.
Auch diese Münze hat zwei Seiten: Ob des Euro konnte sich griechenland am Kapitalmark günstiger refinanzieren als dies unter der Geltung der Drachme möglich gewesen wäre.
Auf der anderen Seite profitieren deutsche Unternehmen stark vom Euro, da dieser im Vergleich zu der fiktiven Annahme der Geldung der DM weitaus weniger wert ist. Deutsche Unternehmen brauchen die PIIGS, damit der Euro-Kurs schön niedrig bleibt und sie noch mehr exportieren können.

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