Forum: Wirtschaft
Schuldenkrise: Griechisches Parlament verabschiedet Steuermoral-Gesetz
DPA

76 Milliarden Euro Staatseinnahmen fehlen Griechenland. Jetzt hat das Parlament ein Gesetz beschlossen, um die Steuermoral im Land zu verbessern.

Seite 1 von 44
Hilfskraft 21.03.2015, 09:10
1. ist das unsere Forderung ?

ZITAT:..."Dieser sieht deutlich geringere Strafen und lange Rückzahlungsmöglichkeiten bei Steuerrückständen vor. Die Regierung hofft, dass Steuersünder ihre Schulden gegenüber dem Staat so doch noch begleichen.ENDE

Ist es dass, was von der EU gefordert wurde?
Womit wir Steuerzahler einverstanden sein können ... ?

NEIN!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
mielforte 21.03.2015, 09:15
2. Der scheinbare Patriotismus und Zusammenhalt

der Griechen dürfte sich bei konsequenter Umsetzung des Gesetzes erledigt haben. Den Griechen muß es nun langsam aufgehen, in welcher Situation sich auch Deutschland befunden hat und noch immer befindet.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Kismett 21.03.2015, 09:20
3. Etikettenschwindel

"deutlich geringere Strafen und lange Rückzahlungsmöglichkeiten"

Diese griechische Regierung macht genau das Gegenteil von dem, was in der jetzigen Situation notwendig ist. Um die Deppen der EU zu täuschen und Reformen vorzutäuschen.

Man nennt es subversiver Widerstand. Es geht nur darum die Troika vorzuführen, also die von denen verlangten Massnahmen zu umgehen, dafür Änderungen einzuleiten, die widersinning sind und nichts bringen und dann die Troika dafür zu beschuldigen.

Dabei täuschen sich die Griechen selbst. Denn keine Veränderungen in den Systemen heisst die endgültige Pleite. Die sind weiter fest davon überzeugt, dass andere sie finanzieren, weil sie so ungeheuer wichtig sind.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
archivdoktor 21.03.2015, 09:21
4. Schön

Ist doch schon mal ein guter Anfang. Alle griechischen Regierungen haben bisher viel angekündigt und wenig getan. Mal sehen, wie es dieses Mal ist - viel Zuversicht, dass es diesmal besser klappt, habe ich aber nicht.....

Beitrag melden Antworten / Zitieren
John M 21.03.2015, 09:21
5. Es geht doch viel einfacher

Einfach eine Amnestie (Amnesie...) und schon gibt es keine Steuersünder mehr. Ansonsten, eine Legislative ohne Exekutive hat noch nie lange funktioniert. Aber vielleicht ist Merkel vom Gesetz beeindruckt und sieht Griechenland wieder auf einem guten Weg.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
aleman61 21.03.2015, 09:22
6. Prinzip Hoffnung

Dieser sieht deutlich geringere Strafen und lange Rückzahlungsmöglichkeiten bei Steuerrückständen vor. Die Regierung hofft, dass Steuersünder ihre Schulden gegenüber dem Staat so doch noch begleichen.

Sie hoffen, daß die Steuerhinterzieher ein Einsehen haben und ihre Schulden freiwillig begleichen! Wollen die uns eigentlich verarschen?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
jgwmuc 21.03.2015, 09:23
7. weg mit CDU

Merkel mit ihren Kompromiss , der nicht von allen Ländern gestützt wird, betrügt das Deutsche, Spanische, Portigiesische Volk, die allesamt die Sparpolitik erlitten haben. Sie schmeisst unser Geld zum Fenster raus. Griechenland wird sich nie ändern. Merkel und die CDU sind nicht mehr wählbar. Das sage ich als CDU Wähler seit über 35 Jahren.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
marinero7 21.03.2015, 09:25
8.

Dass 76 Milliarden Steuern fehlen, zeigt doch dass GR kein Haushaltsproblem hat sondern ein Vollzugsproblem. Es ist in den letzten 5 Jahren zu einfach gewesen Geld von den EURO-Partner zu bekommen, warum sollte man sich da mit säumigen Steuerzahlern und damit Wählern anlegen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
sirgoldi 21.03.2015, 09:27
9.

Zitat von mielforte
der Griechen dürfte sich bei konsequenter Umsetzung des Gesetzes erledigt haben. Den Griechen muß es nun langsam aufgehen, in welcher Situation sich auch Deutschland befunden hat und noch immer befindet.
Wenn die konsequente Umsetzung der Reformen so aussieht, wie der im Artikel zitierte Gesetzesentwurf wird eher das Gegenteil der Fall sein.
Steuerzahlen bleibt also weiterhin ein Hobby, die Regierung "hofft" das ein paar Leute Ihre Steuern bezahlen... die Differenz kann dann ja wie immer die EU übernehmen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 44