Forum: Wirtschaft
Schuldenkrise: IWF glaubt nicht mehr an Griechenlands Reformfähigkeit

Kurz vor der nächsten Troika-Mission bekommt Griechenland schlechte Nachrichten aus Washington. Nach SPIEGEL-Informationen verliert der Internationale Währungsfonds den Glauben an die Sanierungsfähigkeit des*Landes. Athen braucht aber dringend weitere Milliardenhilfen.

Seite 1 von 20
adam68161 07.01.2012, 19:01
1. Geht doch nicht anders!

Zitat von sysop
Kurz vor der nächsten Troika-Mission bekommt Griechenland schlechte Nachrichten aus Washington. Nach SPIEGEL-Informationen verliert der Internationale Währungsfonds den Glauben an die Sanierungsfähigkeit des*Landes. Athen braucht aber dringend weitere Milliardenhilfen.
Rückfall auf 1950? Entspricht halt der Realität.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
hansausberlin 07.01.2012, 19:07
2. War doch klar

Zitat von sysop
Kurz vor der nächsten Troika-Mission bekommt Griechenland schlechte Nachrichten aus Washington. Nach SPIEGEL-Informationen verliert der Internationale Währungsfonds den Glauben an die Sanierungsfähigkeit des*Landes. Athen braucht aber dringend weitere Milliardenhilfen.
Es muss eine Einheitsrente auf Sozialhilfeniveau her, ebenso alle Beamtengehälter nur noch Gehälter auf Sozialhilfniveau bis der Haushalt saniert ist. Über Zwangsanleihen sollte man auch nachdenken. Wem dass nicht gefällt, kann ja in die Privatwirtschaft wechseln und endlich mal einen Schlag reinhauen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
weltbetrachter 07.01.2012, 19:17
3. Unglaubwürdig hoch zehn !!!

DAS glauben diese angeblichen Wirtschaftskenner doch selbst nicht. Oder will uns immer noch jemand einreden, das diese Entwicklung nicht bereits vor mehr als einem Jahr festgestanden hat.

Der griechische Dampfer war leckgeschlagen und wurde notdürftig für die Reise zum Hafen repariert. Dort angekommen versinkt der Dampfer jetzt.

So etwas ähnliches hat man im Petersen-Film "Das Boot" auch gesehen. Eine Analogie ist nicht wegzudiskutieren.

Die Milliarden waren der Tribut für den Zeitgewinn. Ob persönliche Avancen oder anstehende Wahlen. Gründe dafür gab es wohl in Europa mehr als genug.

Ob dieses jedoch für Steuerzahler als Argument reicht, bleibt dahingestellt.

Zu teuer, viel zu teuer ist die heutige Situation erkauft worden. Die Realität holt uns alle ein - GNADENLOS und ALTERNATIVLOS !!!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
havit 07.01.2012, 19:17
4. Wo ist das Problem,

Zitat von sysop
Kurz vor der nächsten Troika-Mission bekommt Griechenland schlechte Nachrichten aus Washington. Nach SPIEGEL-Informationen verliert der Internationale Währungsfonds den Glauben an die Sanierungsfähigkeit des*Landes. Athen braucht aber dringend weitere Milliardenhilfen.
Griechenland hat sich zehn Jahre lang auf EU-Kosten sattgegessen und darf nun zur Strafe zum Jahr 1950 zurückkehren. Ist doch Schwachsinn diese Aussage. Griechenland hat zwei Prozent am europäischen Wirtschaftsmarkt gehalten, das mit erschwindeltem Geld von der EU. Lasst Griechenland in die Freiheit laufen, sollen sie mit ihrer Drachme sich neu aufstellen.
Was getan werden muss ist die Behörde in Brüssel unter Quarantäne zu stellen. Mit diesem Beamtenstaat geht es bald wie in Griechenland bergab. Löhne und Gehälter für Arbeit, die niemand will. Angefangen von der Gurkenkrümmung bis zu Abwesenheitszahlungen an Koch-Mehrin ist alles möglich wie in Griechenland, es fehlen nur noch Gehaltszahlungen an Personen die noch nie in Brüssel gearbeitet haben. Die Griechen zahlen ja auch noch Rente an Tote, und das nicht wenig. Es ist alles möglich, hier wie da.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ArnoNym 07.01.2012, 19:20
5.

Zitat von adam68161
Rückfall auf 1950? Entspricht halt der Realität.
So ist es! In der Zeit zwischen damals und heute haben wir den Griechen eine dicke Party finanziert, aber nun ist es Zeit, die Dauerparty zu beenden. Dauerhaft kann man schlicht und ergreifend keine ganze Volkswirtschaft alimentieren.

Hoffentlich läßt sich die Troika nicht nochmal verarschen und dreht den Geldhahn endgültig zu. Wir retten dann unsere Banken (was wir schon heute über den Umweg über Griechenland mit entsprechenden Verlusten tun), und fertig! Immer weiter Geld in ein Faß ohne Boden zu schütten, macht einfach keinen Sinn.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
kafka01 07.01.2012, 19:23
6. Und tschüss!

"Das Land würde in einem solchen Fall wirtschaftlich ins Jahr 1950 zurückfallen."

Die Griechen haben 1950 nie verlassen - die müssten heute eigentlich mit VW Käfer herumfahren - das entspräche Ihrer wirtschaftlichen Leistung. Alles andere waren nur Zuschüsse aus EU-Geldern in der Hoffnung, die Wirtschaft würde sich rapide weiterentwickeln. Hat in unserem innerdeutschen Projekt ja schon nicht so recht geklappt, und das ist auch gescheitert.

Deswegen liebe Griechen - tschüss! Aber keine Sorge, schaut euch mal andere Entwicklungsländer an - mit harter Arbeit (anstatt Rente mit 50) könnt ihr euch aus dem Loch das Ihr euch geschaufelt habt, in einigen Jahrzehnten wieder herausarbeiten. Kopf hoch, wird schon (aber ohne weitere Milliarden der EU bitte!!!!!)

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ss21 07.01.2012, 19:25
7.

Zitat von hansausberlin
... ebenso alle Beamtengehälter nur noch Gehälter auf Sozialhilfeniveau bis der Haushalt saniert ist. Wem dass nicht gefällt, kann ja in die Privatwirtschaft wechseln und endlich mal einen Schlag reinhauen.
Sollte man in Deutschland auch machen, um von den Schulden endlich runterzukommen

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Traumschau 07.01.2012, 19:29
8. Na sowas,

Zitat von sysop
Kurz vor der nächsten Troika-Mission bekommt Griechenland schlechte Nachrichten aus Washington. Nach SPIEGEL-Informationen verliert der Internationale Währungsfonds den Glauben an die Sanierungsfähigkeit des*Landes. Athen braucht aber dringend weitere Milliardenhilfen.
wie überraschend ist das denn?

Es hätte nach m.E. nur zwei wirkliche Möglichkeiten gegeben:
1. Unbegrenzte Garantien durch die EZB. (rechtlich schwierig)
2. Ein Schuldenschnitt - schon vor zwei Jahren, als das Thema hoch kam (obwohl das schon lange klar war, wenn man sich mal das Target2-Saldo angesehen hätte, mit dessen System G. schon seit fast 5 Jahren gepämpert wird)

oder 3. Beides gleichzeitig, damit G. wieder auf die Füsse kommt - gegen Bedingungen, versteht sich!!

Es ist immer dasselbe:
Vertuschen, verschleiern, verzögern bis nichts mehr geht.
Und wir werden immer wieder vor vollendete Tatsachen gestellt.
Heute dementieren, morgen wirds dann gemacht!
Das hat mit Demokratie nichts mehr zu tun!!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Altesocke 07.01.2012, 19:29
9.

Zitat von sysop
Kurz vor der nächsten Troika-Mission bekommt Griechenland schlechte Nachrichten aus Washington. Nach SPIEGEL-Informationen verliert der Internationale Währungsfonds den Glauben an die Sanierungsfähigkeit des*Landes. Athen braucht aber dringend weitere Milliardenhilfen.
Griechenland braucht nur eines: Die Drachme!
Und so oder so wird Griechenland die frueher oder spaeter bekommen.
Spaeter wuerde allerdings schlechter sein, weil dann alle Euro-Laender zu nationalen Waehrungen zurueckkehren muessen!
Und dann duerfte es keinem Volk mehr zu vermitteln sein, Insolvenzverschleppern wieder auf die Beine zu helfen!
Vor 2 Jahren waere der ideale zeitpunkt gewesen, um die drachme einzufuehren, Schuldenschnitt von 75% durchzuziehen, und dann von der EU wieder aufgepaeppelt zu werden.
Es wird immer schwieriger, weil den 'Maerkten' vermittelt wurde, egal wie viel ihr haben wollt, ihr bekommt es, weil Austritte aus dem Euro gibt es nicht!
Wer heute noch gespartes bei eropaeischen Banken hat, oder anderswo, in EURO, ist gut beraten, langsam Werte dafuer zu kaufen. Der euro wird zerfallen, oder deutlich weniger wert werden, bevor diese Krise ihr Ende erreicht!
Dafuer werden schon die Amis genug 'Marktinterressen' in die Weltwaehrungsschlacht werfen!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 20