Forum: Wirtschaft
Schuldenpolitik: Wir dürfen unseren Kindern keine schwarze Null hinterlassen
imago/ photothek

Lange galt es als höchste Staatsräson, am besten gar keine Schulden mehr zu machen. Jetzt werden Zweifel laut. Es hilft ja nichts, wenn unsere Kinder in einem kaputtgesparten Land leben.

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merlion 01.03.2019, 16:39
150. Die schwäbische Hausfrau

würde genau das machen, was der Kolumnist vorschlägt. Denn Schwaben sind nicht geizig. Nie gewesen. Wer etwas anderes sagt, ist Badenzer. Und wer will das schon sein?
Nein, die Schwaben pflegen eine investive, weitblickende Sparsamkeit. So eben auch die schwäbische Hausfrau.
Wer wüsste es besser, denn ich, der ich doch von einer in die Welt gesetzt wurde.

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spaceagency 01.03.2019, 16:40
151. Dr.Kilad - absolut richtig

Sie beschreiben glasklar um was es geht. Das Fatale ist, dass die Masse glaubt zum Mittelstand zu gehören weil ihnen das auch immer vorgekaut wurde und wird. Arm sind andere und damit muss man halt rechnen. Kollateralopfer. Dabei hat der deutsche Mittelstand wenig. Wenn der deutsche Median 1600 Euro ist, heisst das nichts anderes als dass etwa Zwei Drittel der Deutschen arbeiten aber zu nichts kommen. Es braucht progressive Steuern aufs Einkommen und progressive Vermögenssteuern

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bstendig 01.03.2019, 16:41
152. Was für ein blödes Beispiel

Zitat von Peter Schmidt -fsb
Sie haben doch in Zinsrechnung so gut aufgepasst: Der Bund leiht sich für ein Jahr 10Mio. €. Zahlt dafür -0,54% Zinsen. Wie viel muss er zurückzahlen??
Was wollen Sie damit sagen?

Machen Sie mal Ihre Rechnung mit 3,4, 5 oder mehr Prozent Zinsen, die "der bund" auch schon zahlen musste.
Und machen Sie dann die Rechnung mit 2 Billionen Schulden - oder nach Frickes Wunsch - mit vielleicht 4 Billionen.

Also sparen Sie sich ihre Kommentare bzgl. Negativzinsen. Das ist NICHT die Regel.

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zzipfel 01.03.2019, 16:43
153. Erwirtschaften Sie lieber selber Einnahmen ...

Zitat von david82wierer
Sie haben auch nicht verstanden, dass wir es um die richtige Umverteilung geht.
... als anderer Leute Geld "umzuverteilen". Darfs vlt. ein Willy-Brandt-Flughafen weniger sein? Auch Tausende Wohnungen für 2 MRD EUR zu verkaufen und paar Jahre später für 17 MRD EUR kaufen zu wollen (wie es die Berliner Linken zur "Umverteilung" wollen) muss nicht sein. Mehr Sparsamkeit und weniger "Umverteilung": das wäre sinnvoll. Ich weiß: aus Sicht der Linken gilt jeder, der das 1,5-Fache des Durchschnittslohns verdient, bereits als Superreicher, dem man keine Steuersenkung gönnen darf, sondern für die "Umverteilung" zur Kasse bitten will.

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Heinze 01.03.2019, 16:43
154. Das ist mal wieder so ein Artikel,

bei dem man sich fragt, ob da ein Erstsemester an der Medienschule seine erste Vorlesung in Politik-Wissenschaften verdaut.
Ich erinnerte mich beim lesen vor allem an eine Talkshow mit Gregor Gysi (irgendwann nach Schröders Zeiten). Gysi forderte damals eine Einmalsteuer auf Reiche, welche einmalig 10 Mrd für Schule und Kindergärten einbringen sollte. 10 Jahre später nimmt der Staat 20 Mrd zusätzlich ein und zwar monatlich. Den Schulen und Kindergärten hat's natürlich nichts gebracht. Es ging schon damals nie um die Schulen, diese sind immer nur ein Vorwand, da das Geld benötigt wird, um die eigene Macht zu sichern. Glücklicherweise ist die 14 jährige Tochter schlauer als der Autor denkt. Sie hat verstanden, das die angebliche Wahl "W-lan vs. schwarze Null" eine Lüge ist. Schwarze Null oder nicht, wenn sie W-Lan haben will, wird sie es sich erkämpfen müssen. Die Jugend hat dies mittlerweile erkannt und geht für ihre Zukunft auf die Straße. Vorerst nur Freitags. Ob das reichen wird?

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gersois 01.03.2019, 16:44
155. Naive Vorstellungen

Wie kann man nur zu der Annahme kommen, dass die neu gemachten Schulden sinnvoll investiert werden, wenn zuvor die Steuereinnahmen weniger sinnvoll vergeudet wurden? Es sind dieselben Politiker, die das neue Geld ausgeben! Wenn sie es zuvor nicht richtig konnten, können sie nun auch nicht. Schulden machen erleuchtet Politiker wie z.B. Frau VdL und andere nicht.

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KlausMeucht 01.03.2019, 16:54
156.

Zitat von Dieter Koll
1Wenn jeder deutsche nur 10% seines Vermögens zur Schuldentilgung zur Verfügung stellen würde, wären wir auf einen Schlag schuldenfrei. Die Gelder für Zins und Tilgung könnten dann für wirklich wichtige Projekte ausgegeben werden... wie z.B. wieder vernünftige Renten. Man wird ja wohl noch träumen dürfen.
Ohne Schulden keine Vermögen. Es ist aber möglich öffentliche Schulden in private umzuwandeln. Dies ist nicht im Sinne der Gläubiger, denn Menschen sterben.

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madd1983 01.03.2019, 16:56
157. kaputtgesparte Schulen besser als Smartphone-Empfang?!

"...kaputtgesparte Schulen oder, schlimmer noch, ein Smartphone-Empfang auf dem Niveau ihrer Eltern..."

Wer schreibt sowas? Der Smartphone-Empfang ist in D außerhalb der Ballungszentren schlecht. Das ist sxhade, aber doch keineswegs mit der immer schlechter werdenden Bildung zu vergleichen! Und wieso sollte man eine vierzehnjährige danach fragen?! Was kann diese denn dazu sinnvolles sagen?

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karl_der_kurze 01.03.2019, 16:57
158. Nicht schon wieder

Am liebsten wäre es mir ja, wenn Herr Fricke nicht immer so schreiben würde, wie der Chefredakteur einer Schülerzeitung. Zufrieden wäre ich schon, wenn er mal drei Wochen am Stück auf den Begriff "Gaga" verzichten könnte. Ansonsten würde ich ihm raten, nicht ständig irgendwelche Popanze aufzubauen ("alle nicht-Keynesianer wollen nie, nie, nie und unter gar keine Umständen Schulden machen. Echt. Nie. WLAN statt Austerität") um sie dann zu zerschlagen ("das ist Gaga. Voll Gaga"). Was soll das?

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Jörg-Detlef 01.03.2019, 16:58
159. Schwarze Null und Währungsreform

Zitat von riomaster181
Ganz egal worum es geht: mehr Schulden. Anscheinend ist es ihm schnurz ob wir unseren Kindern einen überschuldeten und handlungsunfähigen Staat hinterlassen. Oder, wenn es mit den Schulden zu schlimm wird, wie wäre es denn mit einer kleinen Währungsreform? Hat im letzten Jahrhundrt bei uns doch schon zweimal geklappt. Das würde die lieben Kleinen später sicher auch mal sehr freuen.
Eine Währungsreform wird uns mit größerer Wahrscheinlichkeit ereilen, wenn wir die Unmengen von Geld, welche ihrerseits doch nur Schuldverhältnisse anderer Art darstellen, ungenutzt "herumliegen" lassen. Nämlich sind Verwender privater Natur leider nicht im erforderlichen Ausmaß vorhanden. (Das war früher tatsächlich anders.) Der Schaden, den vagabundierende Gelder anrichten, ist in der Regel größer als derjenige, der von Staaten ausgeht, die das Geld seiner Zweckbestimmung zuführen, nämlich seine wohltuende Wirkung zu entfalten, was Geld in der Regel nur kann, wenn es ausgegeben wird.

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