Forum: Wirtschaft
Schuldenverhandlungen mit der EU: Griechen erwarten von Tsipras maximale Härte
AFP

In Griechenlands Regierungspartei Syriza werden Stimmen laut, lieber aus dem Euro auszutreten als neue Sparauflagen der EU zu akzeptieren. Gleichzeitig fordern zwei Drittel der Bevölkerung von Premier Tsipras, nicht nachzugeben.

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oldhenry49 26.05.2015, 16:25
1. Dann

sollte man den Griechen doch ihren Willenn lassen.
Aber nach dem Austritt keinen Cent nach Griechenland.

Ich wundere mich immer wieder,wie selbstverständlich angenommen wird,das sparen nie notwendig ist.
Aber wahrscheinlich ist nun schon die 2.oder 3.Generation Griechen daran gewöhnt,dass immer irgendwoher Geld gekommen ist und man daher auf so simple Dinge wie Steuerzahungen, getrost verzichten kann.

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Gmorker 26.05.2015, 16:25
2. Interessante Wortwahl

"Energieminister Panagiotis Lafazanis: Die Regierung solle lieber ihre nächste Kredittranche an den IWF nicht zurückzahlen, statt ihre Prinzipien aufzugeben." --- daraus kann man dann also schliessen, das die Fristgerechte Rückzahlung von Krediten nicht zu den Prinzipien der Regierung gehört?

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zardoz77 26.05.2015, 16:26
3. Tja

Mit leeren Taschen kann man keine Forderungen stellen. Dann gehen die Griechen eben aus dem Euro, wenn das griechische Volk es so will. Das beudetet dann aber noch lange nicht das Ende des Euro. Dafür ist Griechenland einfach viel zu unbedeutend. Hilfe wurde angeboten, Milliarden bereits überwiesen. Wenn die griechischen Linken einen nationaleren Kurs bevorzugen, dann werden sie sehen, was sie davon haben. Das Zeichen sollte kraftvoll sein. Und es lautet: "Wer den Euro verlässt, wird kolossal untergehen und niemand wird helfen. Also strengt euch mal lieber an".

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auweia 26.05.2015, 16:28
4. Na also

Werter Herr Tsipras, hören Sie auf Ihres Volkes Meinung.
Dann ist der Crash zumindest demokratisch legitimiert und Ihre Noch-Partnerländer sind nicht Schuld gewesen.

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realplayer 26.05.2015, 16:29
5. Was wäre

wenn man die Griechen tatsächlich aus der EU entlässt. Dann könnten die doch alleine weiterwurschteln. Wenn das nicht geht bitte um Erklärung.

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hcbruns 26.05.2015, 16:29
6. Denn sie wissen nicht, was sie tun...

Scheinbar haben vielen Griechen den Kontakt zu Realität vollständig verloren. Die griechiche Regierung soll "Härte" zeigen? Der griechische Staat ist der Schuldner, nicht der Gläubiger! Und was glauben die Griechen eigentlich, was bei und nach einem Grexit passiert? Die Griechen werden jeglich Kreditwürdigkeit verloren haben, gleichzeitig werden die Kosten für den ineffezienten griechichen Staatsapparat dadurch nicht geringer werden. Viele Griechen scheinen tatsächlich den Verstand verloren zu haben...

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spiegelleser861 26.05.2015, 16:35
7. klarer Fall

Die Griechen wollen nicht länger sparen und reformieren, die Rest-EU will nicht länger für reform-unwillige Griechen zahlen. Damit dürfte der Fall doch klar sein: Die EU stellt ihre Zahlungen und Reform-Forderungen an Griechenland ein und die Griechen tun, was sie für richtig halten...

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Roland Müller 26.05.2015, 16:35
8. Großartige Einstellung

Zitat:"... derzufolge 59 Prozent der Befragten die Regierung aufforderten, bei den Verhandlungen mit den Gläubigern nicht nachzugeben - und das, obwohl 46 Prozent gleichzeitig fürchten, dass ihre persönliche wirtschaftliche Situation sich verschlechtern wird."

Nicht nachgeben, auch wenn es persönliche Nachteile geben sollte. Diese Einstellung wünsche ich mir von allen europäischen Staatsbürgern, auch und besonders in der Flüchtlingspolitik.

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jubelyon 26.05.2015, 16:36
9. Frechheit siegt?

Immer wieder beeindruckend, diese dreiste Verdrehung der Realitäten. Normalerweise sind es die Gläubiger, die Druck ausüben, nicht die Schuldner. Aber es geht ja schon lange nicht mehr nur um Geld, sondern um hohe Politik (Europa, NATO, Glaubwürdigkeitsproblem der Bundesregierung etc.). In diesem Bewusstsein ist auch Erpressung ein Mittel der Verhandlungsführung, und wird wahrscheinlich sogar belohnt.

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