Forum: Wirtschaft
Schuldenverhandlungen mit der EU: Griechen erwarten von Tsipras maximale Härte
AFP

In Griechenlands Regierungspartei Syriza werden Stimmen laut, lieber aus dem Euro auszutreten als neue Sparauflagen der EU zu akzeptieren. Gleichzeitig fordern zwei Drittel der Bevölkerung von Premier Tsipras, nicht nachzugeben.

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observer2014 26.05.2015, 17:38
120. And the winner is

Tsipras. Tsipras kann im Grunde genommen nur gewinnen. Bei seinen Wählern, wenn er sich weiterhin dem unsinnigen Spardiktat der Institutionen verweigert. Wenn diese auf ihr als Reformen bezeichnetes Spardiktat beharren, wird er das Volk in einem Referendum darüber entscheiden lassen. Damit gewinnt die Demokratie. Würde in Deutschland nur ansatzweise Demokratie herrschen und das Volk hätte über die Rettungspakete abstimmen dürfen, hätten die Politiker und sogenannten Experten ihre Schei_haus-Parolen für sich behalten können und mit den auf Papier gebrachtenExpertisen und Gesetze ihre Hintern abwischen können. Und uns dummen Wähler wäre dieses seit Jahren andauernde Schmierentheater erspart geblieben. Ich erinnere nur an den Stinkefinger in Jauchs Plauder-Sendung.

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fanmail for dave 26.05.2015, 17:40
121.

Zitat von nesmo
dass sie in Wirklichkeit Opfer der Umstände sind, denen aus Solidarität von den anderen EU-Staaten geholfen werden muss. Und dass der Wunsch nach Reformen unberechtigt ist und Reformen nicht das Problem sind? Glauben sie, die Gläubiger sind selbst schuld, den Vorgängerregierungen so viel Geld gegeben zu haben, jedenfalls habe der einfache Grieche weniger Schuld an der Misere? Man spürt nicht das geringste Gefühl von Mitschuld, es sind nur die anderen und die Umstände schuld. Und Tsipras bestärkt sie darin und wird dafür gewählt. Die Selbsttäuschung nimmt wohl kein Ende.
...vollkommen richtig. Das glaubt die Mehrzahl des griechischen Volkes - offensichtlich.

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Dr. Kilad 26.05.2015, 17:40
122. Ist schon beeindruckend

dass die Griechen mehrheitlich sich nicht erpressen lassen.

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m.sielmann 26.05.2015, 17:41
123. Seit wann?

Zitat von Gmorker
"Energieminister Panagiotis Lafazanis: Die Regierung solle lieber ihre nächste Kredittranche an den IWF nicht zurückzahlen, statt ihre Prinzipien aufzugeben." --- daraus kann man dann also schliessen, das die Fristgerechte Rückzahlung von Krediten nicht zu den Prinzipien der Regierung gehört?
Seit wann gehört das zurückzahlen von Schulden zum Prizip irgendeiner Regierung? Ist es nicht eher so, dass man die Regierungspartei nicht schätzt und kluge Kritik an der Währungspolitik ungern reflektiert, weil es die eigenen Entscheidungen hinterfragt?

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vwievendetta 26.05.2015, 17:41
124. Zurück zur Drachme...

...aber vorher bitte die Schulden bezahlen, denn Disney Dollars nimmt weder EZB noch IWF. Hart bleiben um jeden Preis - und dann? Platzt irgendein Investor aus dem Parkett? Lächerlich, auch unbequemen Wahrheiten muss man sich stellen. Man mag sich den Euro erlogen haben, aber der Rückzug nach diesem Experiment wird anders stattfinden. Jedenfalls nicht erneut durch Betrug. Immerhin hat die so verteufelte Gemeinschaft Milliarde über Milliarde ins Hellenische Talentvakuum gezahlt. Das wird offensichtlich vergessen - egal ob das Geld richtig angekommen ist - es wurde allen anderen Steuerzahlern abverlangt.

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fredddyy 26.05.2015, 17:42
125. Nein Tsipras muß nicht nachgeben,

aber die Kreditgeber auch nicht,oder?
Was hat Varoufakis über Spieletheorie gelernt:
Wer als erster zuckt, verliert.

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GoaSkin 26.05.2015, 17:44
126. dass Griechenland im Euro bleibt, das möchte nur noch Frau Merkel

Es sind sich nicht nur die Menschen und die Wirtschaftsvertreter in Europa einig, dass Griechenland aus dem Euro raus soll. Man hält das auch in Griechenland selbst für eine gute Idee.

Einzig Frau Merkel und andere Spitzenpolitiker wollen um jeden Preis, dass Griechenland im Euro bleibt. Und das obwohl nicht nur die Griechen einen Hass auf Frau Merkel haben, sondern sie sich auch im eigenen Land damit nicht gerade beliebt macht. Stattdessen wird weiter gefordert, dass Griechenland um jeden Preis im Euro bleibt, egal was man dafür einen A****tritt kassiert.

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WwdW 26.05.2015, 17:44
127. Ich denke die Griechen wissen sehr wohl Bescheid

Zitat von oldhenry49
sollte man den Griechen doch ihren Willenn lassen. Aber nach dem Austritt keinen Cent nach Griechenland. Ich wundere mich immer wieder,wie selbstverständlich angenommen wird,das sparen nie notwendig ist. Aber wahrscheinlich ist nun schon die 2.oder 3.Generation Griechen daran gewöhnt,dass immer irgendwoher Geld gekommen ist und man daher auf so simple Dinge wie Steuerzahungen, getrost verzichten kann.
Die Griechen wissen sehr wohl Bescheid, dass ihnen nach einer Pleite kaum jemand hilft. Aber mit der Troika weitermachen wie bisher ist am Ende noch schlimmer.

Also wählen sie ein Ende mit Schrecken (Staatspleite) anstatt ein Schrecken ohne Ende (immer mehr Kredite und von außen aufdoktrinierte sinnfreie Sparmaßnahmen der Troika).

Ich denke Griechenland sollte das Ende mit Schrecken wählen.

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m.sielmann 26.05.2015, 17:44
128. Die zweite und dritte Generation

Zitat von oldhenry49
sollte man den Griechen doch ihren Willenn lassen. Aber nach dem Austritt keinen Cent nach Griechenland. Ich wundere mich immer wieder,wie selbstverständlich angenommen wird,das sparen nie notwendig ist. Aber wahrscheinlich ist nun schon die 2.oder 3.Generation Griechen daran gewöhnt,dass immer irgendwoher Geld gekommen ist und man daher auf so simple Dinge wie Steuerzahungen, getrost verzichten kann.
Die zweite und dritte Generation der Deutschen ist und war gewohnt, dass mit dem Länderfinanzausgleich und der Schuldenaufnahme immer irgendwo Geld herkam. Das hat sie dann den oft kritisch betrachteten Ostdeutschen nach der Vereinigung unterstellt und jetzt sind es wohl die Griechen auf die man die eigenen Vorurteile spiegelt.

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Saturn48 26.05.2015, 17:45
129. Wie kann man

mit solchen Leuten eigentlich noch verhandeln.
Tretet denen wohin und lasst sie gehen. Sollen sie doch danach nach neuen Freunden suchen z.B. Russland China usw. eins ist Gewiss wenn dann was schief geht, die werden nicht lange fackeln. Auch soll man mal wirklich überlegen ob die EU zu Grunde geht wenn ein Staat mit etwa 11 Mio. Einwohner und einem Haushalt von dem des Bundesland Hessen hat diesen Edelverein verlässt.

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