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Schutz gegen ausländische Übernahmen: Industrie warnt vor verschreckten Investoren
DPA

Die Bundesregierung will kritische Infrastruktur und Wissen schützen, indem sie Übernahmen deutscher Firmen durch ausländische Konzerne schneller stoppt. Der BDI hält das für gefährlich.

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ex-optimist 04.09.2018, 09:13
30. Verständlich,

dass das Vorhaben gewissenlosen Geschäftemachern nicht in den Kram passt.

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Tolotos 04.09.2018, 09:13
31. Natürlich ist der Neoliberalismus gut für Investoren.

Aber die Bundesregierung muss auch die Interessen derjenigen vertreten, die von nicht von ihrem Vermögen leben können! Und diie Interessen derer, die arbeiten müssen um zu leben, sind nicht immer deckungsgleich mit denen des Geldadels, und seiner Vertreter!

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varesino 04.09.2018, 09:15
32. Sehr wichtig

All die Investoren die seit der Wiedervereinigung nicht gekommen sind, "könnten" jetzt verschreckt werden.
Was für eine Nachricht.
Und all die Touristen, die schon immer ganz brennend im wilden Osten Deutschlands Urlaub machen wollten sind jetzt ganz aufgeschreckt und fahren lieber in die Türkei.

Noch etwas?

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f_eu 04.09.2018, 09:20
33.

"Die westlich-liberale Marktwirtschaft hat mit Offenheit für Investitionen eine einzigartige wirtschaftliche Erfolgsgeschichte geschrieben", wird BDI-Chef Kempf zitiert. "Wir sollten für unsere Prinzipien einstehen."

Was der Herr ganz offensichtlich nicht begriffen hat ist, dass unsere westlich-liberalen Marktwirtschaft keine östlich-liberale Marktwirtschaft entgegensteht.

Ich glaube, der Herr begreift die Zusammenhänge und Folgen erst, wenn alles Knowhow nach Osten gewandert ist und hier wieder überwiegend Ackerbau betrieben wird.

Nehme zur Kenntnis, dass ein BDI Chef nicht zwingend eine Koryphäe sein muss.

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bürgerl 04.09.2018, 09:22
34. Ausländische Übernahmen

Zitat von Mehrleser
„Ordnungspolitische Prinzipien“ - ja, genau die sind überfällig, wenn es darum geht, der chinesischen Expansion nicht Tür und Tor zu öffnen.
Der Zug ist schon lange abgefahren mehr als die hälfte der deutschen Dax Unternehmen gehört schon lange den Amerikanern

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mariakar 04.09.2018, 09:34
35. Da unser Land, wie wir alle wissen,

über keine nennenswerten Rohstoffe verfügt, bleibt eigentlich nur das technische Wissen. Und dieses dann einmalig preiszugeben ist schon fahr- um nicht zu sagen, straflässig.

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kanuh 04.09.2018, 09:37
36. BDI warnt wohl erschreckte Verkäufer

Es ist mir immer noch unverständlich, dass Firmeneigentümer beliebig verkaufen können, ohne dass die Mitarbeiter mitsprechen dürfen. Ein Betrieb ist in der Anfangs- und Aufbauphase sicher nicht nur durch das Engagement der Eigentümer, sonder auch der Mitarbeiter gewachsen. Dennoch erhalten die Mitarbeiter in der Regel nichts von dem Kuchen, den der Eigentümer kassiert, wenn er verkauft. Auch dazu müßte eine Gesetzesinitiative deutlich stärker eingreifen.
Im Übrigen verschlechtern Betriebsübernahmen von ausländischen Investoren die Leistungsbilanz Deutschlands noch weiter.

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Fantastic 04.09.2018, 09:41
37.

Der BDI übertreibt. Die Regulierung betrifft sicherheitsrelevante Unternehmen und Versorgungsunternehmen. Die zuständige Behörde erhält das Recht zur Prüfung. Dann kann diese einschreiten, muß aber nicht. Eine gravierende Verunsicherung von Investoren kann ich nicht erkennen.
Ordnungspolitisch kann ich ebenfalls keine großartige Verwerfung erkennen. Es gilt ein geregelter Markt, nicht "Wildwest".
Überall greift der Staat regulierend ein, z.B. bei Medikamentenzulassung, KFZ-Zulassung, Bankenkontrolle, Monopolkontrolle etc.
Natürlich greift der Staat dort in Eigentumsrechte ein, wie auch bei Enteignungen für Infrastrukturprojekte. Das ist so gewollt und gesetzlich geregelt. In diesem Rahmen bewegen sich alle Bürger

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ex_Kamikaze 04.09.2018, 09:43
38. Der meint mit "Investoren"

doch lediglich Finanzspekulanten. Hier geht es nicht um Investition im eigentlichen Sinne sondern Investment in Finanzanlagen. Also um Kaufen und Verkaufen von Kleinstbeteiligungen in kürzester Zeit mit möglichst hohen Gewinnen. Daran haben die Oligarchen aus Industrie und Finanzen viel mehr Interesse. Mit echten Investitionen oder Realwirtschaft hat das nichts zu tun.
Mitschuldig an der feindlichen Übernahme des Begriffes "Investoren" sind aber auch Politik und die Medien selbst.
Die haben zugelassen das Finanzspekulanten im öffentlichen Sprachgebrauch kaum von Wohltätern zu unterscheiden sind.

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Bring-The-Stones-Rolling 04.09.2018, 09:43
39. Haifische und Stechmücken.

Haifische riechen Blut über enorme Entfernungen. Ähnlich ist es mit Stechmücken (Weibchen), die über das CO² die Blutquelle aufspüren. Und ähnlich ist es mit Investoren. Sie sind wie Haie oder Stechmücken, nur an Geldvermehrung interessiert: Moderne Vampire.... Menschen, die kein Gewissen besitzen und deshalb nur am Blutsaugen interessiert sind.
Irgendwann gehört uns unser Wasser nicht mehr (die Reinheit ist eh immer teuerer zu bezahlen, auch hier Investoren wie Bauern, die den holländischen Bauern erlauben, auf ihren Feldern ihre Gülle abzuladen).

Deshalb finde ich solche Schritte absolut notwendig.
Wer da anders denkt/lenkt gehört entweder zu den Vampiren oder hat Gülle im Kopf.

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