Forum: Wirtschaft
Schwache Konjunktur: GfK-Konsumklima sinkt zweiten Monat in Folge
DPA

Die schwache Konjunktur schlägt durch auf den privaten Konsum: Der GfK-Index sinkt erneut, viele Bürger blicken pessimistischer in die Zukunft - und fürchten ein Ende des Job-Booms.

rainercom 26.06.2019, 09:09
1. und fürchten ein Ende des Job-Booms.

und das ist sicher wie das Amen in der Kirche.
Oder hat schon jemand Bäume bis in den Himmel wachsen sehen?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
jpmontoya 26.06.2019, 09:54
2. das ding ist schon durch

die hohe Schlagzahl der Asiaten und Amerikaner ist ja nichts neues, die kann man schon seit jahren beobachten.
aber mit der Produktivität einer tütensuppe hat man da halt verloren. das böse erwachen hat gerade erst begonnen. das wirtschaftspolitisch zweitklassige personal in berlin respektive Brüssel wird sich alsbald wünschen, seine posten niemals übernommen zu haben....komplett überfordert und sich selbstüberschätzend

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Freidenker10 26.06.2019, 10:10
3.

Wer die Hälfte seines Einkommens für Miete zahlen darf, dem bleibt wohl auch weniger für den Konsum. Aber auf der anderen Seite dürften doch die Mietgewinner sprich Vermieter umso mehr konsumieren, aber wohl eher im Hochpreissegment. Die ständig steigenden Mehreinnahmen des Staates fallen übrigens auch nicht vom Himmel, sondern werden durch immer höhere Steuern, Abgaben, Nebenkosten usw. eingefahren und auch dies fehlt den Menschen für den Konsum. Also so richtig überraschend kommt das alles nun nicht gerade...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
haarer.15 26.06.2019, 10:30
4. Angst vor Jobverlust ? Längst nicht der einzige Grund ...

Die Menschen haben im Prinzip alles, was nötig ist. Möbel, Haushaltsgeräte, Sanitärartikel usw. sind langlebige Güter. Ich kaufe mir auch nicht jedes Jahr ein paar neue Schuhe, um noch mehr Müll zu produzieren. Dasselbe mit Klamotten. Und auch ein Handy kann man lange haben. Wegwerfgesellschaft war einmal. Das ändert sich gottseidank gerade, die Menschen haben ein anderes Bewusstsein. Und die Leute werden älter, brauchen also auch nur das Notwendige. Bei relativ bescheidenen Gehältern und gleichzeitig hoher Abgabenlast muss man sich auch nicht wundern, wenn dann weniger in den Konsum fließt. Das ist die natürliche Folge.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
karlsiegfried 26.06.2019, 10:31
5. Mich stört das nicht

Jedes Wachstum hat ein Ende. Auch die Erde wird in 5 Milliarden Jahren platt sein. Ich bin ein Nachkriegskind, Jahrgang 1943. Wenn es nicht schlimmer wird als um 1950 kann ich prima damit umgehen. Schmalzbrote unter der Woche, Sonntags Fleisch, baden nur am Samstag, Riesenjubel für ein Stück Schokolade, eine Banane, ein Eis oder zwanzig Pfennig in der Tasche. Zu Weihnachten gab es neue Winterkleidung oder neue Winterschuhe. Das wars. Gelebt haben wir trotzdem udn zur Schule gingen wir auch. Zu Fuss natürlich und ohne Begleitung von Mama oder Papa. Papas waren häufig gefallen, in Gefangenschaft oderverkrüppelt aus dem Krieg gekommen. Mamas klopften Trümmersteine und waren deshalb nur am Abend zuhaus. Telefoniert wurde in der Telefonzelle für teure 20 Pfenning das Ortsgespräch. Ferngespräche waren unbezahlbar. Altenheime und Altenpflege waren unbekannt. Und, und, und. Hartz IV, früher Sozialamt, war noch nicht erfunden. Da gab es wirklich nur das Minimum. Und nix mit Wohnung ab 19 und Lebensunterhalt gleich dazu. Wer nicht mehr konnte, starb einfach. Wenn ich das heutige Geschrei nach Überfluss höre wird mir einfach nur schlecht. Gott stehe der jetzigen jungen und den noch kommenden Generationen bei. Mögen sie umgehend lernen demütig und bescheiden zu sein. Das ist dringend nötig.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
.freedom. 26.06.2019, 10:40
6. Man darf sich nicht wundern ...

wenn jedes Jahr viele Milliarden durch Amazon und andere, unserer Wirtschaft für immer entzogen werden, dass somit auch immer weniger Geld im Wirtschaftskreislauf vorhanden ist.

Beitrag melden Antworten / Zitieren