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Schwarz-rote Reform: Rente mit 63 nützt Männern mehr als Frauen
DPA

Wer für seine Kinder im Job pausiert, ist klar im Nachteil: Von der geplanten Rente mit 63 profitiert laut offiziellen Zahlen jeder zweite Mann - aber nur jede siebte Frau. Die Regelung komme "vor allem dem Facharbeiteradel zugute", kritisieren die Grünen.

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acitapple 12.12.2013, 09:14
1.

Zitat von sysop
Wer für seine Kinder im Job pausiert, ist klar im Nachteil: Von der geplanten Rente mit 63 profitiert laut offiziellen Zahlen jeder zweite Mann - aber nur jede siebte Frau. Die Regelung komme "vor allem dem Facharbeiteradel zugute", kritisieren die Grünen.
na sowas, den vorteil haben männer statt frauen ? das geht nun gar nicht. quote muss her !!

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phboerker 12.12.2013, 09:20
2. Rente mit 70 für Frauen

Frauen werden mit den Rentenregelungen massiv bevorteilt, weil sie durchschnittlich 5 Jahre länger leben und somit entsprechend länger Rente beziehen.

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elwu 12.12.2013, 09:20
3. Die Logik

der Grünen ist mal wieder höchst absurd. Männer arbeiten länger und mehr, also sollen auch Frauen bereits mit 63 in Rente gehen können. Die haben ja wegen der Kinder zurückgesteckt, so die olle Sage. Dass sie während dieser Zeit pro Kind 3 Rentenpunkte bekommen, und die Hälfte der Rentenansprüche, die der Mann erwirtschaftet, wird natürlich unterschlagen, das würde das grüne Zerrbild ja entlarven.

Übrigens erhalten Frauen weitaus länger Rente als Männer. Die sterben nämlich früher, abgearbeitet. Darüber hat sich noch kein Grüner beklagt, geschweige den eine Gleichbegünstigung der Männer verlangt.

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Chief Pontiac 12.12.2013, 09:21
4. Facharbeiteradel

Wer hat sich den Begriff "Facharbeiteradel" ausgedacht? Soll man sich jetzt schämen fachlich versiert und ausgebildet zu sein? Unfassbar.

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protoscorsair 12.12.2013, 09:22
5. Beamten haben recht...

wenn Sie von einer Ungerechtigkeit sprechen. Man sollte den Mann beim Wort nehmen und die Ungerechtigkeit beheben: z.B. bei der Höhe der Pensionen (75% des letzten Gehaltes), der Rentenbeitragspflicht, des Renteneintrittsalters (spätestens 65 Jahre,meist weit früher).
Das schont auch den Staatsgeldbeutel... Ganz schön dreist vom Beamtenbund mit der Forderung um die ecke zukommen...

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Mehrleser 12.12.2013, 09:24
6.

"Facharbeiteradel" - ein entlarvender Begriff. Ausgerechnet von einem Diplom-Politologen, der sein bisheriges Berufsleben als Laberhannes in Instituten und Gremien verbracht hat, die von steuerzahlenden Facharbeiter alimentiert werden.

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thunderstorm305 12.12.2013, 09:26
7. Auf Kosten der jungen Generation.

Da es uns zur Zeit wirtschaftlich gut geht, kann man die Mehreinnahmen der Rentenversicherung ja gut ausgeben. Aber wehe die Konjunktur geht bergab. Dann werden die Vorhaben schnell unbezahlbar. Und erhöhen die Arbeitskosten zusätzlich. Diese Politik wird auf dem Rücken der jungen Generation ausgetragen. Wenn die negativen Effekte offen erkennbar werden, sind die meisten Politiker wohl schon selbst in Rente, oder gar nicht mehr auf der Welt. Da lässt sich gut Politik machen.

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robrien 12.12.2013, 09:27
8. schlicht ungerecht?

Die Begehrlichkeiten des Beamtenbundes wirken grotesk
in Anbetracht der Privilegien, die Pensionäre gegenüber Rentnern geniessen.

Mahnt man hier Angleichungen aus Gerechtigkeitsgründen an, hört man aus Beamtenkereisen nur: "Hättest doch selbst Beamter werden können."

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sternfalke77 12.12.2013, 09:27
9. Übervorteilt ?

Zitat von acitapple
na sowas, den vorteil haben männer statt frauen ? das geht nun gar nicht. quote muss her !!
Ich hätte da bei der geplanten Erhöhung der Mütterrente ( von vor 92 geborenen Kindern ) erfahren, ob dieser zusätzliche Rentenpunkt im Scheidungsfall,- samt (Renten)Kontenklärung auch zur Hälfte dem Mann gutgeschrieben wird.
Alles andere wäre Unrecht !

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