Forum: Wirtschaft
Schwarze Liste: Briten bremsen Europas Kampf gegen Steueroasen
REUTERS

Die EU will Steueroasen mit einer Schwarzen Liste bekämpfen, doch das Vorhaben stockt. Großbritannien und andere Länder stellen sich nach SPIEGEL-Informationen quer - nicht zuletzt wegen Donald Trump.

Seite 1 von 13
kater38 30.01.2017, 14:53
1. Ikea, Starbucks & Co zaheln bei uns auch keine Steuern

Ist Deutschland dann nicht auch eine Steueroase ?
Wieso wird das geduldet, daß diese Schamrotzerunternehmen in Deutschland ihre Waren vertreiben während sie so gut wie Null € Steuern hier zahlen !

Beitrag melden Antworten / Zitieren
filou99 30.01.2017, 14:53
2. GB will raus

Es sollte eigentlich selbstverständlich sein, dass GB in Sachen Zukunft der EU keinerlei Stimm- oder Vetorecht mehr hat. Sie wollen kein Mitglied mehr sein, also sollte GB die Zeit danach vorbereiten.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
geddon 30.01.2017, 14:57
3. Excuse me,...

... aber was zum Henker mischt sich das bald ehemalige EU-Mitglied Großbritannien in die inneren Angelegenheiten einer souveränen Gemeinschaft ein und wieso verliert SPON zu dieser Tatsache nicht ein einziges Sterbenswörtchen?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
seyffensteyn 30.01.2017, 14:58
4. Ich finde das völlig in Ordnung von GB,Lux und anderen,

denn im Wortschatz der Politiker hierzulande kommt das Wort "Steuersenkung"gar nicht mehr vor.Es werden reichlich Steuern abgegriffen(man beachte den Steuerüberschuß)und diese zurück an die Menschen und Firmen zu geben geht ja gar nicht!!Stattdessen werden wieder neue Projekte genannt,in die investiert werden muß......
Das beste Beispiel:Steuereinnahmen aus KFZ-Steuer,Mineraloelsteuer und die MWST hierauf betragen ca.56 Mill.€ im Jahr.Hier mal nur 7 Mill.€ zu verwenden,pro Jahr,um die Infrastruktur in Stand zu halten,auf die Idee kommt keiner.Da kann man besser auf den Autobahnen vor Brücken Schilder mit 80 km/h aufstellen,daß ist ja auch billiger! Und natürlich eine Radarkontrolle!!
Politiker aller Parteien behaupten immer,bei den Menschen am Puls der Zeit zu sein,gestern abend konnte ich das noch im Fernsehen erleben bei Frau Will,aber in der Realität sind die Politiker noch lange nicht angekommen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
latrodectus67 30.01.2017, 14:59
5. Überschrifft imho irreführend

denn im Text kommt dann "Irland und Luxemburg blockierten unter Führung Großbritanniens eine Einigung, heißt es aus EU-Kreisen." Das ist auch viel naheliegender. Denn das war einer der Gründe für den Celtic Tiger, die geringen Unternehmenssteuern. Was übrigens auch einer der Gründe war, weswegen die HRE nach Irland ging, um Steuern zu sparen, kleine Fußnote aus dem HRE-Pleite-Komplex. Luxemburg ist aus dem Grund auch Sitz vieler Firmen. Das ist alles seit Jahrzehnten (!) bekannt. Und der finanzielle Schaden, der damit angerichtet wurde, wird nicht beziffert.
Irland und Luxemburg, das sind diejenigen die am meisten zu verlieren hätten, nicht Großbrittannien, denn die sind mit dem Brexit aus dem Spiel früher oder später eh raus.
Es ist zu vermuten, dass das nur Ablenkung ist, wegen den Wahlen die dieses Jahr in Frankreich und Deutschland anstehen, damit einige Politiker sagen können "sehet, wir tun was!"
Wobei wie gesagt unterschlagen wird, dass es das Problem seit Jahrzehnten gibt und das nicht beziffert wird um wieviel Geld für Schulen, Straßen und Krankenhäuser die Staaten bei dieser Steuerhinterziehung betrogen wurden. Wer wohl da Boni und Spenden bekommen haben mag?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
agt69 30.01.2017, 15:00
6. Warum diskutiert man mit den Briten überhaupt noch?

Die sind so gut wie draußen, der Brexit ist beschlossene Sache. Das Parlament wird es kaum wagen, sich gegen den erklärten Willen des Volkes zu stellen. In einer solchen Situation ist es eine Frechheit der Briten, hier noch großartige Forderungen zu stellen.
Es wäre doch eigentlich ganz einfach mit den Steuern. Diese sollten sich nicht danach richten, wo das Unternehmen seinen Sitz hat, sondern wo der Umsatz erzielt wird. Wird zum Beispiel 20% des Umsatzes in Deutschland getätigt, dann sollten auch 20% des Gewinns in Deutschland versteuert werden. Das alles berechnet nach international einheitlichen Bilanzierungsregeln. Dadurch würden Deutschland als neuer Exportweltmeister zwar einige Steuereinnahmen entgehen, aber das wäre wohl die einzige Möglichkeit, diese Gewinnverschiebungen in Steueroasen zu beenden.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
sozialismusfürreiche 30.01.2017, 15:03
7. Das stimmt wohl

So sehe ich das auch: "Ein Mittel wäre das Instrument der "verstärkten Zusammenarbeit", das es EU-Staaten ermöglicht, auch in kleineren Gruppen zu kooperieren. "Offenbar muss man in Steuersachen so hart vorgehen", meint Giegold. "Besser eine scharfe Liste, die von 24 Ländern beschlossen wird, als eine belanglose, die von allen 28 kommt.""

Es kann nicht sein, dass bestimmte Länder ständig blockieren. In anderen Fällen zähle ich übrigens durchaus auch Dtld. zu den blockierern. Aber hier muß endlich was unternommen werde.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
tulius-rex 30.01.2017, 15:06
8. die Briten sind doch raus

Die Briten sind doch (fast) raus aus der EU. Mit ihnen muss auch kein Handelsabkommen geschlossen werden. Sollen sie sich doch um sich selbst kümmern und die EU machen lassen. Und überhaupt: UK als Tiefsteuerparadies? Ein Witz, denn wie sollte Frau May dann ihren Haushalt (ohne EU-Zuwendungen) finanzieren. Alles Schaumschlägerei.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
frankfurtbeat 30.01.2017, 15:08
9. ups ...

ups die Markierung/ Stillegung wäre ein harter Schlag für die britische Wirtschaft zumal dann die betreffenden Steueroasen Ausgleichszahlungen von GB fordern. Es kann nicht angehen, das Mitgliedsländer sich lediglich auf die Finanzströme von Produktionsländern konzentrieren - daher ist der den Sumpf samt Luxemburg, Kanalinseln, malta und Zypern auszutrocknen!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 13