Forum: Wirtschaft
Schwarze Liste: EU traut sich nicht, USA als Steueroase zu bezeichnen
NICHOLAS KAMM/ AFP

Die USA erfüllen alle Bedingungen, um auf eine schwarze Liste der EU zu Steueroasen zu kommen. Trotzdem passiert nichts. Aus Angst vor Donald Trumps Reaktion?

Seite 1 von 4
biesi61 23.08.2019, 18:12
1. Trump selbst gebraucht immer wieder klare Worte,

genau die sollte er auch von der EU hören. Leisetreterei ist im Umgang mit diesem politischen Rüpel die falsche Strategie! Selbstbewusst und deutlich auftretende Partner hingegen, wird er ernst nehmen!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
TomTheViking 23.08.2019, 18:21
2. Stehen wenigstens Irland, Grobritannien und Frankreich drauf?

Staaten die Ihre Steueroasen pflegen oder wie Irland selbst eine ist. US amerikanische Tech-Firmen tummeln sich heute noch fast steuerbefreit dort.

Die Niederlande auch so ein Fall, mit extrem niedriegen Steuern sind da von Subway bis sonstewas ein Haufen Ami-Franchise-Unternehmen "beheimatet".

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Swoffy 23.08.2019, 18:26
3. Bigott. Bestenfalls.

Solange sich die EU weigert, europäische Steueroasen, wie Irland, Niederlande, Luxemburg oder Deutschland, mit in die Liste aufzunehmen, kann sie sich die Prangerwirkung in die Haare schmieren.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ulrich.schlagwein 23.08.2019, 18:33
4. G7

Das waere doch ein perfektes Problem/Thema fuer den anstehenden Gipfel in Biarritz, anstatt des Schaulaufens auf der Promenade fuer Foto Opps mit Damen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
RalfHenrichs 23.08.2019, 18:34
5. Ach Gott

Es gibt auch viele EU-Länder, u.a. Deutschland, die auf diese Liste gehören würden. Laut dem Netzwerk Steuergerechtigkeit (Tax Justice Network) lautet die weltweite Liste in diese Reihenfolge: Schweiz, USA, Cayman Islands, Hongkong, Singapur, Luxemburg, Deutschland.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
mistarich 23.08.2019, 18:43
6. Gerade die Delaware Companys, meist die

sogenannten Heuschrecken gehören genannt. Denke mal bei Aufnahme der USA auf die schwarze Liste kommen unbequeme Wahrheiten zu Tage, weil auch wir im kapitalistischen System festhängen und profitieren, geht natürlich noch mehr Profit! Der einzige Trost ist das strenge Gesetz für Aktiengesellschaften in den USA, so wird der Beschiss einiger weniger an 99,99% der Menschheit ein wenig begrenzt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
bobrecht 23.08.2019, 18:54
7. Die Benennung der USA auf dieser Liste

... wird nichts ändern - im Gegenteil: ist ein Land offiziell als Steueroase benannt fließt weiteres Geld dorthin. Wer zahlt den schon gerne freiwillig überhöhte Steuern?! Das Unterfangen erscheint somit reichlich naiv.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
dirkcoe 23.08.2019, 18:58
8. Vergesst Opa Trump

Der freidrehende Idiot versteht die Welt doch eh nicht. Im Moment hat er eh Schnappatmung wegen China - er glaubt ohne auszukommen. Damit dürfte wohl der letzte Zweifel an seinem Schwachsinn beseitigt sein. Also wozu noch Rücksicht nehmen. Die Gummizelle wartet auf diesen Clown.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Johann Dumont 23.08.2019, 19:11
9. ohne Absicht eine gute Tat !

unser globales Wachstum ist nicht qualitativ - und somit endlich.
Handelshemmnisse bieten die tolle Gelegenheit zur Neuorientierung Ganz ohne Absicht hilft uns Trump gerade dabei den Wachtumswahnsinn mit viel Rohstoffverbrauch zu bremsen. Allerdings müssen wir die Gelegenheiten jetzt nutzen:
Ändern wir doch einfach unsere Schwerpunkte - anstatt Unsummen für Öl, Gas und Kohle zu überweisen - in Länder die ggf. die Welt destabilisieren sollten wir den Zukunftstrend aufgreifen. Wir selbst habe die entscheidenden Grundlagen zum Teil mit Steuern finanziert geschaffen.
Wir müssen anfangen weniger zu verbrennen. Dazu durfte Herr Gabriel beispielsweise nicht selbst erzeugten und selbst verbrauchten Strom besteuern. Herr Seehofer hat in Bayern Windräder faktisch verboten die 10 H Regelung. Wenn wir weniger Verbrennen wollen haben wir nur drei Werkzeuge dafür:
1. Photovoltaik auf alle Dächer und
2. Windräder in Mengen die drehen sich auch nachts. Und
3. Batterien – wir brauchen Hausbatterien und große Batterien wie RedoxFlow Batterien - wie sie in Japan schon genutzt werden mit 60 MWh, es sind große preisgünstige beliebig skalierbare chemische Batterien - oder andere Batterien (Natronlaugen etc.)
In Dänemark sieht man wie es funktioniert – dort dürfen keine Öl oder Gasheizungen mehr eingebaut werden.
Hausbatterien dezentrale stabilisieren und entlasten unsere Stromnetze.
Zur Umsetzung brauchen wir Wärmepumpe - welche mit Strom und 70% Wärme aus der Umwelt die Häuser heizen, solare Klimaanlagen und elektrisch betriebene Autos - innerhalb kurzer Zeit können die Hälfte an Öl, Gas und Kohle einsparen - und das ganze finanzieren durch weniger Geld für Öl, Gas und Kohle.
Wir brauchen dazu viele Menschen die das alles umsetzen - und dabei werden viele neue innovative Produkte entstehen - alle Produkte auch für den Weltmarkt - billige Elektroautos kommen leider schon zur diesjährigen IAA aus China.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 4