Forum: Wirtschaft
Schweizer Franken: Die brisante Wette der Schweizer Notenbank
DPA

Von wegen Hort der Stabilität: Die Schweiz fährt eine hochriskante Strategie, um den Kurs des Franken gegenüber dem Euro zu drücken und so der eidgenössischen Exportwirtschaft zu helfen. Auf diese Weise wird das Land doch noch in die Euro-Krise hineingezogen.

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donquichotte2012 13.01.2013, 11:16
1.

Zitat von sysop
Von wegen Hort der Stabilität: Die Schweiz fährt eine hochriskante Strategie, um den Kurs des Franken gegenüber dem Euro zu drücken und so der eidgenössischen Exportwirtschaft zu helfen. Auf diese Weise wird das Land doch noch in die Euro-Krise hineingezogen.
Und mit ein Grund für diese Situation ist das Steueroasendasein der Schweiz (und vieler anderer Oasen), die alleine der EU pro Jahr etwa 1 Billion Steuern entziehen und damit die Schuldenkrise -wenn nicht sogar auslösten-zumindest zu großen Teilen mit verursachte.

Das bedeutet:
Dumpingsteuern der Steueroase Schweiz , also Nichtbesteuerung gewisser Verdienstsparten, Holding und Pauschalsteuern, Diversifikation von In und Auslandsverdiensten rächen sich nun und kosten eventuell einen Großteil des gestohlenen Steuersubstrats

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a24 13.01.2013, 11:26
2.

Zitat von sysop
Von wegen Hort der Stabilität: Die Schweiz fährt eine hochriskante Strategie, um den Kurs des Franken gegenüber dem Euro zu drücken und so der eidgenössischen Exportwirtschaft zu helfen.
Das ist keine riskante sondern in Zeiten der Globalisierung eine äußerst vernünftige Strategie. Von den Entscheidungen der FED und EZB kann sich kein Land entkoppeln wenn es nicht zum Selbstversorger werden will (Rohstoffexporteure wie Norwegen mal ausgenommen).

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bouffarde 13.01.2013, 11:27
3. Bemerkenswert

dass Artikel wie dieser, die von Fachverständnis geprägt sind, vom WSJ abgeschrieben werden müssen. Immerhin dafür meinen Dank.

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bresson1 13.01.2013, 11:29
4. Alle im gleichen Boot ?!

Zitat von sysop
Von wegen Hort der Stabilität: Die Schweiz fährt eine hochriskante Strategie, um den Kurs des Franken gegenüber dem Euro zu drücken und so der eidgenössischen Exportwirtschaft zu helfen. Auf diese Weise wird das Land doch noch in die Euro-Krise hineingezogen.
Der im Artikel geschilderte Sachverhalt ist offenbar zutreffend. Und ich finde es hochinteressant sowie beruhigend, dass sich der Schweizer Wirtschaftsraum da facto mit der Euro-Zone verbündet sieht.

Gute Basis um dann auch gemeinsam Ansätze in der Unternehmensbesteuerung und im Einkommensteuerrecht weiter voranzutreiben.

2+ für den Start des Wirtschaftsjahres 2013 !

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bdr_boxter 13.01.2013, 11:37
5. Der Artikel versucht nach meiner Auffassung

die schweizer Strategie aufzulösen und danach abzukassieren. Ich hoffe, daß sich die internationalen Finanzinvestoren an den Schweizern die Zähne ausbeißen. Bergvölker können sehr stur sein!
Das Ausland kommt mit Euro und Dollar und wil Schweizer Franken. Die Schweiz liefert! Ich glaube aber nicht, dass die Schweiz verpflichtet ist wieder in Dollar oder Euro zurück zu wechseln. Das birgt zwar das Risiko einer Inflation, aber dieses Risiko liegt doch überwiegend bei den ausländischen Anlegern.
Ich wünsche der Schweiz viel Erfolg mit ihrer Strategie und den Währungsspekulanten und internationalen Finanzinvestoren die Pest an den Hals.

Gott zum Gruß

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werimmer 13.01.2013, 11:56
6. Kein Risiko

Die Schreiber haben nicht begriffen, dass die SNB sich selber Kredit gibt. Sie mit einem kredifinanzierten Hedgefonds zu vergleichen ist einfältig. Das Risiko einer völligen Implosion des Euro zu beschwören ist ebenfalls abstrus. Es sind die Märkte die überbewerteten Schweizer Franken kaufen, die eine hochriskante Strategie fahren, nicht die SNB. Der einzige Fehler, den man der SNB vorwerfen kann ist, dass die Untergrenze zu spät und zu niedrig angesetzt wurde.

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sorbenalex 13.01.2013, 11:56
7. Vernichtet wird nichts

Es werden bei der SNB keine Werte vernichtet wenn der Euro fällt. Das Geld hat nur jemand anderes....

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-snowlife- 13.01.2013, 11:58
8.

Zitat von donquichotte2012
Dumpingsteuern der Steueroase Schweiz , also Nichtbesteuerung gewisser Verdienstsparten, Holding und Pauschalsteuern, Diversifikation von In und Auslandsverdiensten rächen sich nun und kosten eventuell einen Großteil des gestohlenen Steuersubstrats
ja, ehrlich? am schluss wird die schweiz als gewinner dastehen.
ihr werdet noch tiefer in der schuldenfalle sitzen.

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-snowlife- 13.01.2013, 12:05
9.

die snb investiert ca 10% der devisenreserven in aktien.
sie könnte dies noch erhöhen. die reaktion der deutschen foristen möcht ich sehen, wenn die snb plötzlich grössere aktienpakete der deutschen industrie aufkaufen sollte. vw in schweizer hände und hauptsitz wird nach zug verlegt. würde dem konzern sicher etliche euros steuerersparnis bringen :)

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