Forum: Wirtschaft
Seit Programmstart: Rund 83.000 Familien beantragen Baukindergeld
DPA

Gut ein halbes Jahr nach seiner Einführung haben bereits zehntausende Familien das Baukindergeld beantragt. Trotz zweifelhafter Wirkung der Subvention bezeichnet Innenminister Seehofer sie als "Erfolgsgeschichte",

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n.wemhoener 03.04.2019, 14:50
1.

Natürlich eine "Erfolgsgeschichte" für jene Gutverdiener, die diese Subvention nach dem Unions- Motto "Wer hat, dem wird gegeben" gerne mitnehmen. Finanziert auch von Steuerzahlern, deren Budget durch ständig steigende Mieten immer kleiner wird.

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troupicl 03.04.2019, 15:03
2. "83.000 Familien beantragen Baukindergeld"

... sehr interessant. Dann kann uns Herr Seehofer auch ganz bestimmt aufzeigen, dass diese 83.000 Familien durch das Baukindergeld zum bauen motiviert wurden bzw. es ohne Baukindergeld diese 83.000 Immobilien nicht gegeben hätte. Ich bin gespannt !

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spon-tan 2012 03.04.2019, 15:07
3. Hatten wir schon einmal

Wie damals bei der Eigenheimzulage wird die Förderung von den Banken direkt in die Kredittilgung einberechnet inkl. zivilrechtlicher Abtretung. So weit, so gut. Jedoch kriegen das natürlich auch potentielle Verkäufer bzw. Immobilienhändler sehr schnell spitz (ist ja mehr Geld da) und heben analog dazu die Preise an.

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dr.eldontyrell 03.04.2019, 15:09
4. Tja,

kommen wieder nur die in den Genuss, die sowieso das nötige Kleingeld für Bau- oder Kauf haben. Ich glaube nicht, dass bei Kaufpreisen weit jenseits der 500kEU in halbwegs guten Lagen (also da, wo man nicht pro 3 Jahre ein Auto zerfährt, Jahre des Lebens auf der BAB vergeudet und 500EU pro Monat an der Tankstelle läst) die 12kEU auf 10 Jahre den Unterschied machen zwischen Kauf oder Miete.
Die Löhne sind schlicht zu mau für die zum Teil surrealen Preise.

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eisbaer68 03.04.2019, 15:34
5. Grundsätzlich finde ich,

dass hier wieder beste Klientelpolitik gemacht wurde. Es ist eine Frechheit, dass die Allgemeinheit für das Lebensglück einiger wenigen (woran nicht die Gesellschaft partizipiert) bezahlen soll. Eine Senkung der Grunderwerbssteuer für Eigennutzer oder eine befristete Aussetzung der Grundsteuer wären wesentlich gerechtere Instrumente gewesen.

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europäerin86 03.04.2019, 15:53
6. Umverteilung nach Oben!

um 1,7 Milliarden werden Steuerzahler erleichtert, nur um die Reichen noch reicher zu machen.

Großartig!
Wen kümmern schon die Familien die keine bezahlbare Mietwohnung finden?
denen hätten die 100€ im Monat ziemich gut getan.

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Korken 03.04.2019, 16:05
7. Völlig falsche Sichtweise

Das Baukindergeld ist eine simple Mitnahmegefälligkeit, mehr nicht. Hätte ich auch gerne gehabt, haben aber zu früh gebaut, selbst Schuld. Dürfen dafür wahrscheinlich dann die bald deutlich höhere Grundsteuer blechen. Das wäre mal ein Ansatz gewesen, von dem jeder was gehabt hätte und nicht nur die, die es eh schon haben und nicht gebraucht hätten: Grundsteuer abschaffen. Die paar Milliardchen, die die ungerechteste aller (Substanz!)Steuern ist, wären weniger als Peanuts im Bundeshaushalt. Klar, geht rechtlich nicht, hätte man trotzdem ändern können, dass es geht. Will man das? Wahrscheinlich nein!

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oleoleoleole 03.04.2019, 16:16
8.

Wir haben uns Mitte 2018 ein Eigenheim gekauft, da war das Baukindergeld noch kein großes Thema und wurde auch nicht miteinberechnet in die Finanzierung. Wir sind natürlich froh, dass die erste Rate nun Ende April ausgezahlt wird. Die Preise bei uns in der Gegend sind mittlerweile aber für ähnliche Gebäude um 50.000-60.000? gestiegen, was mitunter auch am Baukindergeld liegt.

Ich bin der Meinung es sollte einfach mal die Grunderwerbsteuer gesenkt werden oder ganz abgeschafft werden, dann ist jedem geholfen der eine Immobilie erwirbt, ob mit oder ohne Kind/er

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angelobonn 03.04.2019, 16:22
9.

Und wieder mal wird eine sehr sinnvolle Maßnahme, die der hart arbeitenden Mittelschicht das Leben etwas leichter macht, von linken Medien und Politikern kritisiert. Gnade uns Gott, wenn die Grünen an die Bundesregierung kommen.

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