Forum: Wirtschaft
Seitan, Soja und Co.: Vleischeslust
DPA

Die Nachfrage nach vegetarischen Lebensmittel steigt rasant. Aber schmecken Fleisch und Wurst aus pflanzlichen Zutaten überhaupt? Sind die Ersatzprodukte wirklich gesünder und umweltfreundlicher? Der Faktencheck.

Seite 22 von 22
Rainer Helmbrecht 15.12.2015, 07:30
210.

Zitat von sponcon
Keiner mag mehr Gerichte aus Lunge, Niere oder Hirn etc. Es muss halt das Feine vom Tier sein. Oder suchen Sie mal nach Hammelfleisch, sofort kommt die Antwort "das will der Kunde nicht". ..........
Ich sag mal so: erstens esse ich gerne Innereien, einen älteren Hammel mag ich auch nicht und würde das Fleisch nur in der Not essen.

Wer kochen kann sich immer etwas schmackhaftes zu bereiten, besonders wenn man den alten Spruch beherzigt: Hunger ist der beste Koch.

Hunger ist etwas anderes als Appetit, in meiner Jugend war die Frage an meine Mutter nicht, was es gibt, sondern ob es etwas gibt.

Ich freue mich, dass heute keiner mehr hungern muss, aber vergessen, was Hunger ist, sollte man nicht.

MfG. Rainer

Beitrag melden
spon_3055608 15.12.2015, 12:59
211. die Dosis allein machts auch nicht, auch die Dauer zählt

Zitat von regelaltersrentner
Der LD50 Wert bei Ratte ist bei Glyphosat bei 4873 mg/ kg. bei Backpulver bei 4220 bei Tafelsalz bei 3000 bei solanin (grüne Bereiche bei Kartoffeln) bei 590 bei Waldmeister 293 bei Koffein 192 bei Nikotin bei 50 bei Botox 0,003 Wichtig ist nicht die Gefährlichkeit, das in der Landwirtschaft benutzte Produkt soll weg, während jeder Backpulver und Tafelsalz benutzt.
Wieder eine neue Nebelkerze?
Es ist genau dies Art der unlauteren Argumentation,- eigentlich Verschleierung,- die den Verdacht erhärtet, dass mit der ganzen Gyphosat-Chose etwas ganz heftig stinkt.
Sie führen hier zur Beschönigung die LD 50 Dosen auf. Das heißt die Letaldosis bei der 50% der Laborratten sterben. Es ist aber allgemein und jedem der es nur wissen will bekannt, dass die akute Giftigkeit von Glyphosat gering ist. Was also hat das mit der Krebsentstehung durch Glyphosat zu tun?
Die Antwort ist einfach: N I C H T S !
Man fällt eben nicht mausetot um, wenn man einen Glyphosat Brötchen mit einem Schluck Glyphosat-Kaffee hinunter spült.
Dann käme selbst das BFR nicht umhin,--- unter Umständen eine mögliche, wenn auch unwesentliche potentielle, aber vernachlässigbare Einschränkung der Sicherheit des unverzichtbaren Produkts hinzuweisen.---
Aber wenn man das Zeug jeden Tag über Jahre unfreiwillig zu sich nimmt, dann hat das "wahrscheinlich krebserregende"(- Zitat ) und "harmlose" und ungiftige Glyphosat möglicherweise eben einen Nierenkrebs, Lymphdrüsenkrebs oder Schilddrüsenwucherung verursacht. Für den Betroffen ist es ein schwacher Trost dass man mehr Laborraten mit Kochsalz umbringen kann.
Es ist die lange Entstehungsdauer, die unterschiedliche Exposition und natürlich die individuelle Empfindlichkeit, die es den Herstellern leicht macht, mit allen möglichen Beschönigungen und Scheinargumenten die unbestreitbar vorliegende Evidenz zu übertölpeln und so zu tun, als alles in Ordnung wäre.
Das ist es nicht.
Das sieht man schon an an der Fülle, den Tricksereien und dem Aufwand der getrieben wird, um das Giftzeug schön zu reden. Sie dürfen sich natürlich gerne das Süppchen mit dem ungiftigen Glyphosat würzen, anstelle des hoch-giftigen Tafelsalz. Ich möchte es jedenfalls nicht im Essen haben.

Beitrag melden
Seite 22 von 22
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!