Forum: Wirtschaft
Service-Ärger: BWL für die Post
DPA

Die Deutsche Post möchte ihren Kunden mehr Service bieten - doch "wirtschaftliche Gesichtspunkte" machen das mitunter unmöglich. Die Manager des Staatskonzerns brauchen dringend einen kleinen BWL-Auffrischungskurs. hilft gerne.

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santacatalina 04.09.2013, 09:42
1. ganz falsch.

Kunde unglücklich und wütend - soweit richtig. Aber das ist nicht der Kunde, der die Sendung aufgegeben hat. Und es soll ein Einschreiben sein. Kunde frustriert, weil er nicht woanders hingehen kann. Wütender Kunde geht auch beim nächsten Mal zähneknirschend mit seinem Einschreiben zur Post, das Spielchen wiederholt sich, die Post verdient. So nutzt man ein Monopol aus.

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offene_meinung 04.09.2013, 09:45
2. Das ist klar

Das Problem der Post ist, dass sie einfach keine echte Konkurrenz hat! Im Prinzip wird es der Post bald so wie der USPS die Pleite geht... Aber wenn das passiert wird unser lieber Staat wieder einspringen... Service heißt in Deutschland gib Dein Geld her..

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pfzt 04.09.2013, 09:51
3.

Zitat von sysop
Die Deutsche Post möchte ihren Kunden mehr Service bieten - doch "wirtschaftliche Gesichtspunkte" machen das mitunter unmöglich. Die Manager des Staatskonzerns brauchen dringend einen kleinen BWL-Auffrischungskurs. Tom König hilft gerne.
Tut mir leid aber das ist wirklich BWL für einfache Gemüter. Außerdem habe ich den Eindruck das sie eher von Hermes und Konsorten fabulieren. Und dort versteht jemand was von BWL, das äußert sich darin das dort die Fahrer auspresst werden wie eine Zitrone um Gewinn zu machen und die deswegen entsprechend gut ausgebildet und motiviert sind…

Die einfachste Lösung ihre Probleme zu umgehen lautet übrigens: Packstation. Man vermeidet Hermes und co und man kann seinen Kram abholen wann es einem passt. Zur Weihnachtszeit wenn die Leute ihre Pakete allerdings nicht zeitig aus der Station holen, dann gibt es auch dort mal Probleme aber wo gibt es diese Probleme zur Weihnachtszeit in westlichen Konsumgesellschaften denn nicht?

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laurent1307 04.09.2013, 09:55
4.

Ich wäre schon froh wenn die Zusteller bei mir klingeln würden, anstelle gleich das Zustellkärtchen - wie schon oft geschehen - in meinem Briefkasten zu werfen.
Bei Abholungen am nächsten Tag, trotz der angegebenen Uhrzeit, war die Sendung noch nicht in der Filiale und der freundliche Postdienstmitarbeiter hatte die Chupze - trotz meines erkennbaren Ärgers - mich zu fragen ob ich einen Geldanlage bei ihnen tätigen will.
DHL-Post: Minusleister und Kundenabzocker!

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Pat-Riot 04.09.2013, 09:57
5. Meckern erste Bürgerpflicht

Deswegen ist es so wichtig, zu meckern, sich zu beschweren, Ärger machen: Die Post (oder jeder andere Firmenname könnte hier stehen), vor allem in der Sonderform DHL muss lernen, dass es am okönomischsten, einfachsten und bequemsten ist, zu funktionieren. Und nicht zu schlampen. Schlampen macht Arbeit, zu funktionieren keine.

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FlowinBeatz 04.09.2013, 09:59
6. Konkurrenz?

Gut gebrüllt, Löwe. Aber welche Konkurrenz gibt es denn, zu der ich mein Geld tragen könnte? Im Brief-Sektor ist die Post weiterhin ein quasi Monopolist.
Das einzige was bei der Post immer pünktlich ankommt ist die Werbung, mit der wird nämlich das richtige Geld verdient..

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Tayfun30 04.09.2013, 10:00
7. Margen und Wettbewerb

Der Author des Artikels hat natürlich recht mit seiner Behauptung, dass Kundenzufriedenheit oberste Prioriät hat. Allerdings sollte er sich auch die Gewinnmargen in der Logistikbranche vor Augen halten. Die liegen i.d.R. zwischen 1.5% und 4%. Da geht es nur über Masse und gute Kostenkontrolle. Vergleicht man nun den Service der Post mit denen von Telekommunikationsunternehmen (deren Margen bei >20%-30% liegen), empfinde ich den der Post besser. Man sollte auch darauf hinweisen, das die Post ihre eigenen Callcenter betreibt (mein letzter Stand von vor 5 Jahren) um die Qualität des Kundendienstes in eigener Hand zu haben, während bei anderen Unternehmen dieser "Kostenfaktor" dem Outsourcing zum Opfer wurde. Ich bin kein Post-Fan Boy, aber lieber Author: jeder hat sich mal über die Post geärgert, aber wie häufig hat man sich über die pünktliche Zustellung gefreut?

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fort-perfect 04.09.2013, 10:01
8. Ohne Konkurrenz

Zitat von sysop
Die Deutsche Post möchte ihren Kunden mehr Service bieten - doch "wirtschaftliche Gesichtspunkte" machen das mitunter unmöglich.
Ohne Konkurrenz kein Wettbewerb, ohne Wettbewerb kein Bemühen um Kunden, da diese keine Alternative zur Post haben.
Demzufolge sind dem Management der Post diese Serviceversprechen völlig gleichgültig und entsprechend agieren auch die unteren Chargen der Post.

Wir haben in unserem Zustellbezirk schon die tollsten Sachen erlebt, von Zustellern, die den Briefkasten nicht gefunden haben, Zusteller die nicht lesen konnten, Zusteller, die die Post wahllos in irgendwelche Kästen geworfen haben, oder sie wegen Unzustellbarkeit wieder an den Absender zurück gehen liessen, oder Zusteller die wegen berechtigter Beschwerden gar den Kunden beleidigten und bedrohten.......

Beschwerden bei der Post sind völlig sinnlos und werden grundsätzlich nicht ernst genommen. Die Antwortmails bestehen aus beliebigen nichtssagenden Textbausteinen und im Zweifelsfall kann die Ursache nicht ermittelt werden....

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rgsf 04.09.2013, 10:01
9. Die Post ist schlecht,

und wird oft nur von der Bahn übertroffen. Dort wurde ich neulich als "Schmarotzer" bezeichnet, als die Schaffnerin sah wie wenig ich für mein Ticket bezahlt hatte - ich hatte ein offizielles Sparangebot wahrgenommen!

Der Schaffnerin war nicht klar, dass das Realisieren des halben Normalpreises ein Profitzuwachs ist, bei hohen Fixkosten und der Alternative dass der Sitz leer bleibt.

Schlimm welche Dummheiten man sich oft von den Ex-Staatsdienstlern so anhören muss....

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