Forum: Wirtschaft
Sharing Economy: EU-Kommission schützt Uber, Airbnb & Co.
DPA

Die EU-Kommission macht sich für Uber, Airbnb und ähnliche Geschäftsmodelle stark: In einer Leitlinie an die EU-Staaten stellt sie klar: Die Unternehmen dürfen nicht benachteiligt werden.

Seite 1 von 2
quark2@mailinator.com 02.06.2016, 19:25
1.

Wahnsinn, dieses Geschäftsmodell als "sharing economy" zu bezeichnen. In Wirklichkeit bildet die Zentrale ein weltweites Datenmonopol heraus, ohne das schon in kurzer Zeit niemand mehr in dem Bereich arbeiten kann. D.h. endlich landet wieder nahezu der ganze Gewinn in den Händen der Großindustrie ... suuuper. Und dafür macht sich die Kommision stark, die Europa voranbringen will, aber, oh Wunder, ausgerechnet die US-Kraken schützt. Was soll das nur und warum sind wir Mitglieder in diesem Klub ?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
brasilpe 02.06.2016, 19:34
2. Ab und zu

kommen aus Brüssel auch erfreuliche Nachrichten. Erst kürzlich Roaming und jetzt Uber - wie schön.
Europa ist wirklich nicht schlecht. Nur der Euro zieht die ganze Sache runter, und an der demokratischen Legitimation sollte auch gearbeitet werden.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Andreas1979 02.06.2016, 20:50
3. Das kann mal wieder zum EU Verdruss beitragen,

weil nationale Länder nicht eigenmächtig ihre Gesetze belassen können wie sie sind. Im Fall Uber, dass ein Personenbeförderungsschein einfach Pflicht ist und die Einnahmen des Fahrers steuerlich an Den Staat abgeführt werden müssen, als auch die eingenommene Vermittlungsgebühr. Bei Aibnb zählt das gleiche, denn auch die Vermittlung eines Zimmers ist eine Einnahme und benötigt einen Gewerbeschein und die Auflistung der Einnahmen beim Finanzamt. Eine schwarze Kasse bei Anbieter und Vermittler darf ein Staat nicht dulden.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
happy2010 02.06.2016, 21:32
4.

Manche blicken echt nur bis zum Tellerrand

Was ist an der "sharing Economy" toll?

-alles wird billiger: ja

was ist die Folge:

Gerade die, die nun Party feiern weil alles billiger wird, gerade die verdienen immer weniger, da ja der Brötchengeber immer weniger vedient, da die Margen sinken

Sharing Economy: Der Privatmann wird Pseudounternehmer, beutet sich selber unbewusst aus, und Unternehmen müssen menschen entlassen, da man mit einem Heer von 1 Personen Unternehmen nicht mithalten kann

Juhu

Beitrag melden Antworten / Zitieren
diefreiheitdermeinung 02.06.2016, 23:12
5. Ich sprach gestern mit einem Uber Fahrer

der frueher normaler Tasxifahrer war. Kurze Aussage: Uber ist super, er verdiene doppelt soviel Wie beim Taxidienst. Dort bestehe die Haelfte des Leben's aus Rumhaengen am Taxistand. ACH ja, bei Uber gabs eine Quitting per email. Was soll da das Gerede von Schwarzen Kassen?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
didohaun 03.06.2016, 00:21
6. Liberalisierung der Wirtschaft...

bedeutet immer die Großen noch größer und stärker, sowie die Kleinen noch schwächer und ärmer zu machen. Neue, prekäre Jobs verdrängen etablierte Berufsgruppen, die sich bisher noch ohne Harz Vier Stütze über Wasser halten konnten. Die Scheinselbstständigen ziehen die Durchschnittseinkommen weiter nach unten und werden früher oder später dem Sozialsystem zur Last fallen, das durch sie weiter ausgehöhlt wurde. Reich werden nur die globalen Drahtzieher solcher Geschäftsmodelle, die für unseren Fiskus unerreichbar in ihren Steueroasen sitzen. Dass sich die, von den mächtigen Wirtschaftsverbänden korrumpierten EU KommissarInnen dafür stark machen, überrascht nach CETA und bald auch TTIP keinen mehr besonders. Da kann man der EU schon überdrüssig werden!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
silverhair 03.06.2016, 00:22
7. Ein Staat kann durchaus die Regeln ändern

Als diese Zunftgesetze entstanden , da war Autofahren gerade mal dem Militär und Reichen Magnaten möglich, einen Autoverkehr gabs da überhaupt noch nicht, und Führerschein ebensowenig!

Und warum soll man regeln die für die Steinzeit waren heute noch befolgen? Einen Rationalen Grund diese Taxizentralen zu betreiben in der heutigen Form gibts schlichtweg nicht mehr - gesetze hin oder her!

Und Einnahmen des Fahrers? Also wir haben ein Wirtschaftssystem wo die Unternehmen die Steuern abführen .. nicht die unselbständigen AN .. das ist einfach der Globalisierung geschuldet - auch wenn der Eindruck erweckt wird das die AN zahlen .. aber "zahlen" tut letztlich der Kunde immer und das Unternehmen verteilt das alles nur!
Also gibts auch da vollkommen andere Möglichkeiten inzwischen - überall!

Und aufgabe von Staat ist für alle da zu sein, und alle zu beteiligen.. aber die Art wie er das macht hängt nicht von zwanghaften Mittelalterlichen Regeln ab .. den das macht er sowiso nicht mehr ..

Beitrag melden Antworten / Zitieren
uezegei 03.06.2016, 08:19
8.

Zitat von quark2@mailinator.com
Wahnsinn, dieses Geschäftsmodell als "sharing economy" zu bezeichnen. In Wirklichkeit bildet die Zentrale ein weltweites Datenmonopol heraus, ohne das schon in kurzer Zeit niemand mehr in dem Bereich arbeiten kann. D.h. endlich landet wieder nahezu der ganze Gewinn in den Händen der Großindustrie ... suuuper. Und dafür macht sich die Kommision stark, die Europa voranbringen will, aber, oh Wunder, ausgerechnet die US-Kraken schützt. Was soll das nur und warum sind wir Mitglieder in diesem Klub ?
US-Krake?

Nun, das mag man wohl bedauerlich finden, aber ist es nicht viel bedauerlicher, dass offenbar Firmen in der EU zu blöd sind, ein entsprechendes Geschäftsmodell sich erst einmal aus zu denken, geschweige denn, es auch in die Tat um zu setzen?
Europa gerät wirtschaftlich ins Abseits nicht wegen der EU-Kommission, sondern wegen den ganzen linksökologischen Spinnern, die überall das per se BÖSE zu erahnen glauben.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
happy2010 03.06.2016, 09:39
9.

Zitat von diefreiheitdermeinung
der frueher normaler Tasxifahrer war. Kurze Aussage: Uber ist super, er verdiene doppelt soviel Wie beim Taxidienst. Dort bestehe die Haelfte des Leben's aus Rumhaengen am Taxistand. ACH ja, bei Uber gabs eine Quitting per email. Was soll da das Gerede von Schwarzen Kassen?
Sehr schön, dass Sie glauben, dass der "glückliche Uberfahrer" ganz sicherlich den Standard darstellt

Kleine Hilfestellung in Mathematik:
Wenn jemand bereits heute trotz 60% Auslastung vom Taxiverdienst nicht leben kann, dann kann er bei 20% weniger Marge, dafür aber 80% Auslastung, auch nicht leben.
Und daran ändern hr Bauchgefühl oder das Statement eines Uberfahrers nichts

Und zum Thema schwarze Kassen:
Millionen "Privatverkäufer" ummeln sich auf Ebay, die eigentlich Steuern zahlen müssten.
Wer nun ernsthaft glaubt, dass Uberahrer den steuerlichen Pflichten nachkommen, der will nichts mitbekommen, kann gleich das Licht ausmachen um nichts sehen zu müssen

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 2