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Sharing Economy: EU-Kommission schützt Uber, Airbnb & Co.
DPA

Die EU-Kommission macht sich für Uber, Airbnb und ähnliche Geschäftsmodelle stark: In einer Leitlinie an die EU-Staaten stellt sie klar: Die Unternehmen dürfen nicht benachteiligt werden.

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ohnebenutzername 03.06.2016, 17:53
10. Hahaha

Da haben die Lobbyisten aber ganze Arbeit geleistet. Respekt vor dieser Dreistigkeit. Kommissar Katainen steht wahrscheinlich schon auf der Gehaltsliste und kurz vor dem Wechsel zu UBER wie die Ex EU Kommissarin Kroes (zuständig für Wettbewerb und digitale Reform) vor ihm. Haben diese Menschen eigentlich Schamgefühl, oder glauben sie wirklich an diesen gefährlichen Unsinn, den sie da verzapfen?
Steuern zahlen - schön, aber wo? Nicht dort, wo sie anfällt, sondern dort wo der Steuersatz am niedrigsten und die US-Firmen ihre Filialen zu pflanzen pflegen.
"Share economy" hat so viel mit "share" zu tun, wie Krieg mit Frieden.

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stuttgarter 04.06.2016, 07:43
11. Uber hat drei verschiedene Dienste.

Uber hat eine legale Taxiapp und eine legale Limoserviceapp (korrekt im PersBfG Mietwagen). Die dritte App war eine Mitfahrzentralenapp. In der Vergangenheit haben die Mitfahrzentralen Besuch von den Finanzbehörden bekommen, um teilgewerbliche und gewerbliche Personenbeförderung auszuschließen. Genauso wie jemand der mehrfach gebrauchte Autos verkauft pro Jahr oder mehrfach Immobilien verscherbelt liegt der Finanzamtsmassstab sehr niedrig. Dann werden Umsatzsteuer, Gewebesteuer erweitertes polizeiliches Führungszeugnis und Gesundheitstest Vorraussetzung.
Auf Veranlassung aus Brüssel hat S Gabriel die Monopolkommision darauf angesetzt. ca 90 000 Taxen gehören so 30 000 Unternehmen. So sieht ein Monopol aus ? Wohl eher Bildungsnotstand in politischen Kreisen. Die ExKommisarin, die sich für Uber einsetzte, Frau NellieKroes arbeitet jetzt für Uber. Was unterscheidet das von Korruption ?

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mulli3105 05.06.2016, 13:50
12. Nicht weit...

von meinem Wohnort haben Investoren zwei Altbauten gekauft, saniert und: in Apartments a la Airbnb verwandelt. Damit scheint man noch mehr zu verdienen als mit renovierten Häusern für Flüchtlinge.

Dass damit Wohnraum für Familien flöten geht, interessiert die Behörden offenbar nicht. Ich kenne zwar die gesetzl. Rahmenbedingungen nicht, kann mir aber nicht vorstellen, dass diese gewerbsmäßige Vermietung legal ist. Aber findige Rechtsverdreher haben das bestimmt so hingetrickst, dass es "geht"...

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