Forum: Wirtschaft
Sichere Anlagen: Bleibt nur noch Gold?
Michael Dalder/ REUTERS

Die Aktienkurse fallen. Da flüchten viele Anleger in Gold, dessen Preis logischerweise steigt. Doch es gibt nur wenige Bedingungen, unter denen auch Sie davon profitieren könnten.

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PaulPanther-- 17.08.2019, 14:59
40. Bitcoin = digitales Gold

Gold ist eine Wertanlage, die in keinem Portfolio fehlen sollte (neben Aktien, Immobilien etc.)

Eine Alternative ist Bitcoin.
Bitcoin ist deflationär.
Bitcoin ist leichter zu transportieren als Gold.
Bitcoin kann nicht konfisziert werden.
Richtig verwahrt kann Bitcoin nicht gestohlen werden.
Bitcoin kann in Minuten quer über die Welt an andere Personen weiter gegeben werden.

Bitcoins Wert wird noch um ein Vielfaches steigen. Bitcoin ist digitales Gold.

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senkfuss 17.08.2019, 15:00
41.

Da frag ich mich doch die ganze Zeit: Warum kaufen Russland und China bloß so irre viel Gold auf, wenn es keinen Wert hat? Sind wohl wahnsinnig geworden oder haben keine Ahnung wie man an der Börse richtig Kohle macht.

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urmel_99 17.08.2019, 15:07
42.

Zitat von karl-felix
1)ist richtig . Seine Eigenschaften dagegen schon . Gold hat nämlich unüberschätzbare Vorteile : 1) Es ist heiß begehrt 2) Es ist knapp 3) Es ist haltbar 4) Es ist teilbar 5) Es ist leicht transportierbar 6) Es ist anonym . Wer seinen Kindern einen Sack voller Goldmünzen vererbt, der stirbt nicht in Armut . Kein Mensch ist schlecht beraten , der darauf hinarbeitet : Pro Kind einen Sack Krügerrand. Ich hätte nichts dagegen gehabt, hätte mein Vater mit einen Sack mit 1000 Krügerrand als Erbe anvertraut, damals kostete die Unze knapp 100 Euro . Ich würde ihn gerne seinen Enkeln vererben . Sie bekamen vor 5000 Jahren für eine Unze Gold einen guten Herrenanzug , heute auch noch . In 5000 Jahren nichts an Wert verloren . Der Hauptwert des Goldes liegt nicht in seiner Funktion als Zahlungsmittel/Tauschmittel sondern als Wertaufbewahrungsmittel . Mit Gold zahlen kann und macht man nur im Notfall.
Genau das sind die Punkte! Man muss ich ja nur mal Aktien, Geld und Gold ansehen:

1. Aktien sind Unternehmensanteile. Die waren zu Zeiten der "echten" Fabriken und Werken noch etwas wert (Maschinen, Gebäude usw.). Heute richtet sich der Kurs danach was irgendwelche pickeligen Jung-BWL an den Börsen "erwarten". Echte Werte gibt es nicht mehr dahinter (s. Amazon, Google, Yahoo usw. usw.).

2. Geld sind Bits und Bytes, im Idealfalle noch ein Stück Papier oder Blech. Es erhält seinen "Wert" dadurch, dass irgendjemand verspricht für eine bestimmte Anzahl von Bits und Bytes etwas bestimmtes zu liefern... (Nun komme mir niemand mit irgendwelchen Regierungsversprechen - die Versprechen sich öfter mal...)

3. Eine Unze Gold ist eine Unze Gold, und wie mein Vorposten schon bemerkte, dafür bekam man im alten Rom eine schicke Tunica und ein paar Schuhe, vor dem ersten Weltkrieg einen Herrenanzug mit Schuhen und Hut, und heute? Genau einen vernünftigen Herrenanzug (ok, maßgeschneidert) mit Schuhen und Hut. Wo ist nun der angebliche Wertverfall?

Fürher stand auf dem Dollar, dass man sich den Gegenwert in Gold auszahlen lassen könnte. Heute auf dem Dollar "In God we Trust"! Was sagt uns das???

Also ganz klar: jeder sollte dafür sorgen, dass er ein paar Unzen liegen hat. Und nein, es dient nicht, wie schon oben beschrieben, der "Gewinnerzielung" oder zur Spekulation (allein deshalb ist der Vergleich mit Aktien schon schwachsinnig). Es ist ganz allein zur Vermögenssicherung (wie groß oder klein auch immer das sein mag) geeignet, - und dafür das Beste überhaupt...

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Europa! 17.08.2019, 15:10
43. Goldkäufer sind wie Raucher und Hundebesitzer

Goldkäufer sind von ihren Talerchen so überzeugt, dass ihnen jedes Argument recht ist, um ihre Sucht zu rechtfertigen. Das ist auch nicht weiter schlimm. So weit ich erkennen kann, verpestet Gold nicht die Luft und hat auch noch niemand gebissen. Obwohl: Wenn man daran denkt, dass die brasilianischen Flüsse (und nicht nur die) mit Quecksilber vergiftet werden, um ein paar Gramm Gold aus dem Wasser zu fischen, sollte man sich vielleicht doch überlegen, ob man das unterstützt. Es gibt kaum einen "Rohstoff", für dessen Gewinnung so viel Natur zerstört wird, wie Gold.

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CobCom 17.08.2019, 15:16
44.

Also mit einer Teilanlage in bekannten Anlagemünzen, z.T. auch deren Sonderausgaben, mit Preisen um 1 TEUR je Unze alles richtig gemacht ... danke, das war auch der Plan.

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bert1966 17.08.2019, 15:24
45.

Natürlich ist es vernünftig, jetzt, im Scheitelpunkt der Preishochphase Gold zu verkaufen - nur: was macht man dann mit dem erlösten Gegenwert? In unsichere Währungen stecken? Am Aktienmarkt spekulieren? Was ist geeigneter, als Sachwerte (zu denen natürlich auch Gold, aber vor allem Immobilien, etc. gehören), um ein Vermögen spekulationsfrei langfristig zu archivieren? Doch nicht etwa der Euro!

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bert1966 17.08.2019, 15:31
46.

Gelegentlich bekommt man den Eindruck, einige Fachjournalisten würden vom Staat dafür gedungen, ´mal wieder einen Angstartikel gegen Gold aufzulegen. Tatsächlich gehört Gold (nach der Abschaffung größerer Bargeldstückelungen) zu den wenigen noch nicht staatlich komplett erfassten Vermögensanlagen. Das wird sich tatsächlich ab 2020 weiter ändern (vorgeschobene Begründung: "Korruptionsbekämpfung", das zieht immer), wenn die Grenze für anonyme Tafelgeschäfte mit Gold auf 2000 Euro fällt. Wahrer Grund: Gold ist -da anonym besitzbar- dem staatlichen Zugriff entzogen. Was passiert bei der nächsten Finanzkrise? Da kann der Staat an den ganzen schönen Goldvermögen ja gar nicht teilhaben. Also: Meldepflicht als Vorbereitung zur Abzocke.

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rudi_ralala 17.08.2019, 15:36
47.

Zitat von Europa!
Goldkäufer sind von ihren Talerchen so überzeugt, dass ihnen jedes Argument recht ist, um ihre Sucht zu rechtfertigen. Das ist auch nicht weiter schlimm. So weit ich erkennen kann, verpestet Gold nicht die Luft und hat auch noch niemand gebissen. Obwohl: Wenn man daran denkt, dass die brasilianischen Flüsse (und nicht nur die) mit Quecksilber vergiftet werden, um ein paar Gramm Gold aus dem Wasser zu fischen, sollte man sich vielleicht doch überlegen, ob man das unterstützt. Es gibt kaum einen "Rohstoff", für dessen Gewinnung so viel Natur zerstört wird, wie Gold.
Es gibt einen Rohstoff der schlägt alles, Holz.
Nicht etwas weil Geldscheine vornehmlich aus Papier hergestellt werden sondern eher wegen des Giral(Fiat)geldes, das nur aus bits und bytes besteht und hauptsächlich in elektronischen Rechenanlagen sein Dasein fristet. Da das aber auch ab und zu ans Licht muss, werden Millionen Tonnen Holz, in Form von bedrucktem Papier benötigt.
Das uns in den 80ern versprochene papierlose Zeitalter hat sich nämlich als Fata Morgana entpuppt.

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diplpig 17.08.2019, 15:36
48. Man nehme ...

Einige Aktiensparpläne, schön gestreut. Dazu eine Prise Gold im Depot oder im Schließfach oder sogar Aktien von Goldminen. Die sind noch volatiler als Gold - ich finde es ganz unterhaltsam. Dazu noch etwas Öl und Gas, dass tw. gegenläufig zu den genannten Investmens reagiert, je nach Krise- und Konkunkturlage. Das ergibt eine insgesamt recht stabile Mischung, aucb wenn ein Segment stärker abstürzt.

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emil7685 17.08.2019, 15:36
49.

Zitat von ottoreuter
Das Szenario, welches ihr Bekannter beschreibt ist der Worst Case. Währungskrise (Schuldenkrise) mit totalem Vertrauensverlust der Währung. Hierbei hat der Staat aber auch die Möglichkeit ein Goldbesitz-Verbot durchzusetzen und den Handel mit Gold unter Strafe zu stellen.
Wen interessiert das? Es gibt auch ein "Kokain-Besitz-Verbot" und der Handel steht unter Strafe; es ist nicht das geringste Problem, egal wo auf der Welt, Kokain zu kaufen und zu verkaufen. Ein Verkaufs- und Handelsverbot wäre sogar gut, weil der Goldpreis dann nochmal ein gutes Stück steigt.

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