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Silicon Valley: Google investiert eine Milliarde in Wohnungen
AP

In San Francisco ist das Wohnen für Durchschnittsverdiener unerschwinglich. Der Grund sind vor allem die hohen Einkommen der Angestellten in der Tech-Branche. Google reagiert jetzt und will bezahlbare Wohnungen bauen.

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willibaldus 19.06.2019, 20:50
20.

Zitat von Haarfoen
Richtig. ABER: Diese Wohnbauprojekte sind zumeist in das EIGENTUM der Arbeiter / Beschäftigten übergegangen und haben einen kleinen Wohlstand der Beschäftigten begründet. Sie sind NICHT im Besitz der Konzerne verbleiben. Das ist ein gewaltiger Unterschied zur Vorgehensweise von Google. Hier werden Wohnungen gebaut, die im Besitz des Konzerns verbleiben und damit werden Menschen in ihrer Freiheit beschränkt. Die Souveränität der Menschen wird beschnitten: Kritisiere ich meinen Arbeitgeber, wehre ich mich gegen schlechte Arbeitsbedingungen - dann verliere ich ggf. meine Unterkunft.
Ich glaube nicht, dass die Wohnungen ausschliesslich für Google Mitarbeiter vorgesehen sind.

Nein, sind sie nicht.
50Mio gehen an Wohlfahrtsorganisationen, die sich um Obdachlose kümmern
Dann soll es 15000 Wohnungen in verschiedenen Preisklassen geben, die unabhängige Unternehmen dann entweder vermieten oder verkaufen. Und zwar an jeden, der kommt, nicht an Google Leute allein.
Google baut auch nicht selbst sondern gibt Anreize an Investoren.

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willibaldus 19.06.2019, 20:54
21.

Zitat von Haarfoen
Richtig. ABER: Diese Wohnbauprojekte sind zumeist in das EIGENTUM der Arbeiter / Beschäftigten übergegangen und haben einen kleinen Wohlstand der Beschäftigten begründet. Sie sind NICHT im Besitz der Konzerne verbleiben. Das ist ein gewaltiger Unterschied zur Vorgehensweise von Google. Hier werden Wohnungen gebaut, die im Besitz des Konzerns verbleiben und damit werden Menschen in ihrer Freiheit beschränkt. Die Souveränität der Menschen wird beschnitten: Kritisiere ich meinen Arbeitgeber, wehre ich mich gegen schlechte Arbeitsbedingungen - dann verliere ich ggf. meine Unterkunft.
Äh nein, Google plant nicht, sich als Vermieter zu betätigen. 50 Mio gehen an wohltätige Organisationen, die sich um Obdachlose kümmern.
Der Rest ist Umwandlung von geplanter Bürofläche in Wohnungen, sowie Unterstützung zum Bau erschwinglicher Wohnungen, allerdings in Händen von privaten Investoren. Die Wohnungen werden an Interessierte vermietet oder verkauft.

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willibaldus 19.06.2019, 20:59
22.

Zitat von WOLF in USA
Geht's noch? Das sind Almosen! Philanthropie ist gerade in den Gesellschaften groß wo die Politik hoffnungslos versagt. Merkt das eigentlich kein Schwein? Aber vor allen Dingen, koennen solche Almosen bestenfalls ein Tropfen auf den heissen Stein sein und sollen davon ablenken, dass es gewaltige Defizite der Politik gibt, die solchen Konzernen immer noch erlauben quasi keine Steuern zu zahlen. Eine Milliarde anstatt 5 oder 10 Milliarden ist doch ein gutes Geschäft für Google. Machen wir uns nichts vor, solche Massnahmen kaschieren das eigentliche Problem und wird nur in sehr begrenztem Maße einigen wenigen in einer sehr teuren Umgebung (allein die Gruendstueckspreise werden gigantisch sein) helfen und wahrscheinlich obendrein Google-Mitarbeiter bevorzugen. Toll!
Wohltätigkeit ist in Amerika anders angesehen als bei uns. Wir haben viel mehr Wohlfahrtsstaat. In den USA entscheiden private Reiche, wem und wofür sie ihr Geld geben und fühlen sich gut dabei.
Google will sich nicht als Vermieter betätigen.
Es werden wohl Bettenburgen werden. Vermietet oder Verkauft, je nach Konzept des Eigentümers.

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willibaldus 19.06.2019, 21:01
23.

Ob Google damit ein Geschäft macht oder überhaupt machen will, ist nicht so ganz klar. So weit kenne ich die Praktiken von US Firmen nicht.
Der Bedarf ist vorhanden, Google hilft dabei, ihn zu decken. Alles OK.

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