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Sinkende Arbeitslosigkeit: Hunderttausende Spanier haben wieder einen Job
REUTERS

Nach Jahren der Rezession schafft die spanische Wirtschaft wieder Jobs. Zwar ist noch immer fast jeder Vierte ohne Beschäftigung, doch die Zahl der Arbeitslosen ist binnen eines Jahres um 425.000 gefallen.

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spon-facebook-10000061989 24.07.2014, 14:28
1.

Ja, die arbeiten jetzt für 300 € im Monat und müssen sich zwischen Essen und Miete entscheiden.

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der:thomas 24.07.2014, 14:33
2. Was haltet ihr davon.

Was haltet ihr davon in ukunft nur die Lohnsumme zu vergleichen... das wär doch auch nicht verkehrt..

Wer weiss- ggf. gibt's da jetzt wie in D auch jede Menge kaum bezahlter Jobs statt Arbeitsplätze!

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warndtbewohner 24.07.2014, 14:40
3. So so....

Zitat von der:thomas
Was haltet ihr davon in ukunft nur die Lohnsumme zu vergleichen... das wär doch auch nicht verkehrt.. Wer weiss- ggf. gibt's da jetzt wie in D auch jede Menge kaum bezahlter Jobs statt Arbeitsplätze!
das ging aber schnell. Ein Wirtschaftswunder genau wie bei uns mit Minijobs, Niedriglöhnern und Zeitarbeit!

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jayjo77 24.07.2014, 14:46
4. Sie arbeiten auch

Zitat von spon-facebook-10000061989
Ja, die arbeiten jetzt für 300 € im Monat und müssen sich zwischen Essen und Miete entscheiden.

auf Stundenbasis ohne irgendein Recht auf Sozialversicherung! Oder auch für lau, um den Lebenslauf zu verbessern! Oder als autonomo mit Werksverträgen! Etc. Aber mit Ihren 300 Euro liegen Sie schon richtig!!! Dass die Zahlen in dem Artikel allerdings stimmen, mag ich ganz stark anzweifeln!!!! Ich habe eher das Gefühl, dass es jeden Tag schlimmer wird, aber vieleicht helfen diese ganzen neuen Verträge, die tatsächliche Lage ja auch zu karschieren!

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t.h.wolff 24.07.2014, 14:48
5.

Allein in den Jahren 2011 und 2012 sind jeweils rund 60.000 Spanier und 400.000 Ausländer aus Spanien ausgewandert. Irgendwann sind dann wieder ein paar Stellen als Türstopper oder Breifbeschwerer frei, für die niemand aus dem Ausland würde anreisen wollen. Vergesst es, Austerity schafft keine Beschäftigung.

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t dog 24.07.2014, 14:51
6. Deflation

Ist in Spanien nicht weiter schlimm, da die Reallöhne schneller sinken als die Verbraucherpreise. Warum sollten die Preise steigen, wenn die Bevölkerung weniger Geld in der Tasche hat? Schuld an der Misere ist die mangelhafte Bankenaufsicht von vor 2008, die damit erzeugten und geplatzten Blasen und das sich Spanien noch nie darum bemüht hat eine starke, einigermassen unabhängige, nationale Volkswirtschaft aufzubauen. Was sind denn die typischen, industriellen Kernkompetenzen der spanischen Wirtschaft? Der Tourismus? Landwirtschaft?

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GauchoForever 24.07.2014, 14:52
7. Jobwunder?

Wenn das das spanische Jobwunder sein soll, na dann gute Nacht. Das sind nichts anderes als marginale Statistik-Wackler.

In Wirklichkeit ist nichts besser geworden in den Südländern inkl. Spanien, nur die Schulden sind weiter gestiegen und damit auch das Risiko für Deutschland aus seinen Haftungszusagen und den zinslosen, endlosen und ungesicherten T2-Krediten, und natürlich die politische Erpressbarkeit Deutschlands ist weiter gestiegen.

Alles in allem für mich keine schönen Aussichten ... Südeuropa braucht dringend eine kompatible Währung, die der Leistungsfähigkeit der dortigen Volkswirtschaften auch entspricht. Aber wer hört in unserer angeblich aufgeklärten Zeit schon auf die Wissenschaft.

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tailspin 24.07.2014, 14:54
8. Spanische Zaehlung

Zitat von sysop
Nach Jahren der Rezession schafft di
In den USA fallen Arbeitslose nach einem Jahr ohne Beschaeftigung aus der Statisik heraus, wenn sie keine Stuetze mehr bekommen. Die Zahl der gezaehlten Arbeitslosen verringert sich also, und manche halten das fuer einen Erfolg und gehen damit hausieren.

Und in Spanien laeuft das anders?

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Tim Gold 24.07.2014, 14:55
9. Welche Berechnungsmethoden...

...wurden denn da verändert? - In einem Quartal 300.000 neue Stellen in diesem Wirtschaftswunderland? Es ist wie bei der Berechnung der Inflationsrate: Es wird der Bevölkerung alles schöngeredet und gerechnet - Das geht solange gut bis die Diskrepanz zwischen der Staatpropaganda und dem gefühlten Leben unerträglich groß wird.

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