Forum: Wirtschaft
Sinkende Reallöhne: Fast alle Deutschen haben weniger in der Tasche

Die Firmen knausern, die Deutschen verlieren an Kaufkraft: Laut einer*Studie ist das Monatseinkommen innerhalb des letzten Jahrzehnts*real um 93 Euro geschrumpft.*Der Trend hält an - und das liegt nicht*nur am Billiglohn-Boom.

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Thraex 09.11.2011, 08:56
1. Sinkende Reallöhne: Fast alle Deutschen haben weniger in der Tasche

Guten Morgen @Spiegel.
Und in 10 Jahren merkt ihr dann wahrscheilich auch, das der euro Tot ist.

Und das mit den Lehrlingen ist genau son Ding, ihr checkt es einfach nicht!

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Criollo 09.11.2011, 08:57
2. Die grossen Gewinne ....

... aus der vergangenen Lohnzurückhaltung haben die Banken ja in Immobilienpapiere in den USA, in Irland, in Spanien etc. "investiert".

Jetzt kann man doch Griechenland etc. freikaufen und die Staatspapiere dann wieder in eine BadBank auslagern.

"You can't take it with you".
Niemand hat das besser begriffen als die Deutschen und ihre Banken.

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Thrillhouse0580 09.11.2011, 08:59
3. ......

"Nur Höchstverdiener haben mehr in der Tasche"

Das sagt ja wohl alles!

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ekel-alfred 09.11.2011, 09:00
4. Seltsam

Zitat von sysop
Die Firmen knausern, die Deutschen verlieren an Kaufkraft: Laut einer*Studie ist das Monatseinkommen innerhalb des letzten Jahrzehnts*real um 93 Euro geschrumpft.*Der Trend hält an - und das liegt nicht*nur am Billiglohn-Boom.
Ja wie kann das denn sein?? Im Frühjahr gab es hier noch ganz andere Zeilen zu lesen:
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...769768,00.html

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Albanodabango 09.11.2011, 09:02
5. ...

Der eigentliche Skandal ist nicht, dass Reallöhne sinken. Das kann je nach wirtschaftlicher Gesamtlage nötig und sogar vorteilhaft sein. Vielmehr ist das Problem, dass ausgerechnet die geringsten Einkommen real gesunken sind, während die Spitzenverdiener heute im Schnitt besser dastehen als vor 10 Jahren. Diese Entwicklung einer sich immer weiter öffnenden Schere von arm und reich, bei gleichzeitiger Abschaffung der Mittelschicht, muss endlich gestoppt werden!

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hkjack 09.11.2011, 09:04
6. Politiker...

"Die Arbeitgeber waren zu knauserig, die Beschäftigten zu bescheiden". Das ist doch nur die halbe Wahrheit. Ich gebe eher den Politikern die Schuld an den sinken der Reallöhne.

Beispiel:
- MWST von 16 auf 19% (betrifft nicht nur kosumenten sondern auch Firmen die Autos, Maschinen... verkaufen)
- Reform der Krankenkasse war ein absoluter Witz. Hier kann ich überhaupt keine Entlastung erkennen. In 2012 werden die Beiträge wieder angehoben.
- Ausnahmen ohne Ende - von der Gewerbesteuer befreit: Steuerberater, Anwälte...
- Berufsgruppen die nicht in die Rentenkasse einzahlen: Ärzte, Journalisten, Architekten, Selbständige...

Was ich hiermit sagen will - all diese Faktoren führen dazu das der normale Bürger weniger am schluss in der Tasche hat.

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marvinw 09.11.2011, 09:04
7. War doch gewollt so

...die Menschen in die Armut zu treiben.
Deshalb gibt es auch diese "freie" Marktwirtschaft wo der Staat sich nicht mehr einmischt damit die Menschen ausgebeutet werden.

Ich erinnere mich diesbezüglich an eine Szene im TV: da haben Frau Merkel und Herr Brüderle ihre Frätzchen in die Kamera gehalten und die Arbeitgeber darum gebeten mehr Geld an Arbeitnehmer zu bezahlen. LOL, was für ein Schwachsinn.
Welcher Arbeitgeber ist dieser Aufforderung nachgekommen?
Richtig, gar keiner.

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!!!Fovea!!! 09.11.2011, 09:05
8. °°°^^

Zitat von sysop
Die Firmen knausern, die Deutschen verlieren an Kaufkraft: Laut einer*Studie ist das Monatseinkommen innerhalb des letzten Jahrzehnts*real um 93 Euro geschrumpft.*Der Trend hält an - und das liegt nicht*nur am Billiglohn-Boom.
Îst dieser Bericht inhaltlich tatsächlich neu? Eigentlich nicht denn:

Seit den 80er Jahren schrumpfen die Reallöhne.

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deefens 09.11.2011, 09:07
9. kein Titel

Diese ganzen Reallohnvergleiche mit dem Vorjahrzehnt sind doch für die Tonne. Warum nicht einfach an der Praxis orientieren: vor 10-15 Jahren war es völlig normal für einen Durchschnitts-Alleinverdiener mit Frau und 2 Kindern, im Sommer in den Bade- und im Winter in den Skiurlaub zu fahren. Beides ist heutzutage ein Ding der Unmöglichkeit.

Dazu kommen noch ein paar nette Gagdgets, die man in den 80ern und 90ern gar nicht kannte:

- Permanente Angst vor Arbeitsplatzverlust
- Tägliche Horrormeldungen bzgl der Wirtschaftslage
- Künstlicher Leistungsdruck durch real praktiziertes Lohndumping (Stichwort: "Fachkräftemangel")
- Planlose Regierung
- Ständige Verstösse gegen Datenschutzbestimmungen
- Quasi-Zwang, für einen anderen Job mal eben sein komplettes Privatleben aufzugeben und umzuziehen
- usw usw

Da kann die Statistik schönen wie sie will. Fakt ist, den Leuten geht es nicht nur finanziell um Längen schlechter als früher.

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