Forum: Wirtschaft
Sinnkrise bei der Deutschen Bank: Frankfurter Würstchen
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Die Deutsche Bank wollte mal zur Weltspitze gehören. Doch von der ist sie längst abgehängt. Zweieinhalb Jahre nach dem Antritt der Co-Chefs Anshu Jain und Jürgen Fitschen fehlt dem Konzern eine Strategie.

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goethestrasse 29.01.2015, 14:12
1. Die Überschrift...

...ist eine Beleidigung für das Qualitätserzeugnis aus Frankfurt und Umgebung .

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Dyl Ulenspegel 29.01.2015, 14:12
2. x

Da Banken NICHTS produzieren, sind ihre Gewinne Gelder, die sie anderen geraubt haben. Daher: je weniger Gewinne Banken machen, desto besser...

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monolithos 29.01.2015, 14:12
3. Strategiemix

Wie jetzt? Keine Strategie? Doch, die Deutsche Bank hat derer sogar 3: 1. Privatkunden erst vernachlässigen, dann vergraueln. 2. Ansonsten überall die Finger im Spiel haben, wo man fett Kohle machen kann, auch und insbesondere dann, wenn es moralisch verwerflich ist, wie z.B. bei Nahrungsmittelspekulationen. Und 3. Immer schön nachhaltig denken und handeln: Nachhaltig ist hierbei allein die finanzielle Absicherung des Lebensabends von Vorständen, Aufsichtsräten und Aktionären. Dieser Strategiemix ist doch in der Vergangenheit auch erfolgreich angewandt worden. Warum bleibt man nicht dabei?

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oidahund 29.01.2015, 14:16
4. Ackermann Ergebnis sind keine Vergleichsgrundlage!

Die hohen EK-Renditen der Dt. Bank waren mir schon immer suspekt. Die beiden Nachfolger baden jetzt das aus, was Ackermannn ihnen eingebrockt hat. Die hohen Ergebnisse wurden mit teilweise hohen juristischen Risiken erkauft und das fällt jetzt wieder auf die Füße. Aber Mitleid mit Fitschen und Jain ist unangebracht, denn die haben an der Misere schön mitgearbeitet. Die Ergebnisse der amerikansichen Banken klingen war super, die sind aber auch nicht ohne Risiko, nur dass die juristischen Aufarbeitung in den USA hier nicht so konsequent sind, wie gegenüber ausländischen Banken.

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Untergangsprophet 29.01.2015, 14:26
5.

Als Kunde kann ich nicht sagen, dass die deutsche Bank sicherlich nicht sympathischer geworden ist. Geld abheben wird immer schwieriger, da zunehmend Filialen oder zumindest Terminalplätze abgebaut werden, Geldautomaten der zugehörigen Postbank - wenn nicht abgebaut - werden miserabel gewartet und geben oft nur Fehlermeldungen raus. Auf die Beschwerde folgte, man könne ja an Shell-Tankstellen (noch vielweiter weg und seltener als die Filialen) oder Rewe-Märkten Bargeld bekommen, konnte ich nur noch verzweifeln und überlegen, die Bank zu wechseln. Die DB will mit den Großen spielen, Privatkunden unter sechsstelligem Kontostand braucht sie da ja nicht. Kritische Rückfragen beim Abbuchungsverhalten der Bank bei einem Bausparkredit wurden geradezu empört beantwortet, was man sich denn dabei denke, wenn doch alle seit Jahren doch so genau der DB auf die Finger schauen würden. 6000 Rechtsstreitigkeiten...die Dunkelziffer ist sicher noch höher...

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raber 29.01.2015, 14:28
6. 6000 Rechtstreitigkeiten schafft Vertrauen

6000 Rechtstreitigkeiten bewirken nicht gerade Vertrauen in diese Bank. Die Deutsche Bank wurde von den amerikanischen Banken völlig abgehängt und trotzdem erhalten sie noch unverdiente Boni

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steueragent 29.01.2015, 14:30
7. Das ist ein klarer Fall ...

die Ami-Banken machen einfach so weiter wie früher während die Deutsche Bank (eigentlich zu Recht) sich für jedes Geschäft, das sie tätigt, ausführlich rechtfertigen muss. Ich vermute, die DB müsste ihren Sitz mindestens nach London verlegen, wenn hier wieder Waffengleichheit hergestellt werden soll. Dann wäre aber der Name nicht mehr zutreffend. Somit kann es eigentlich gar nicht besser werden.

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Na Sigoreng 29.01.2015, 14:30
8. Ist dem Duo doch egal ....

die eigenen Taschen sind voll, das ist die Hauptsache.

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max.axlast 29.01.2015, 14:33
9. Bei einem Gewinn

von ärmlichen 441 Millionen im Vierteljahr tät' ich als Aktionär auch an Suizid denken. Und wenn dann noch Mindestlohn für Poolreiniger, Hundeausführer, Babybespaßer, Wagenwascher und Hauspersonal fällig werden - nicht auszudenken.

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