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Sky-Chefs: Beschäftigte protestieren gegen Verkauf der Lufthansa-Küchen
dpa

"Wir kochen vor Wut": Die Lufthansa will sich von ihrer Catering-Sparte trennen. Bei den Mitarbeitern, die längst nicht mehr nur Flugpassagiere verpflegen, stößt das auf Widerstand.

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der Pöter 05.06.2019, 01:12
10. Wenn man schon

Airlines für Pfennigbeträge abstauben kann darf auch die Küche rausgeschmissen werden.

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geschwafelablehner 05.06.2019, 01:31
11. genau, völlig richtig ...

Zitat von hoeffertobias
... der Aufwand, um das Essen in der Luft zu servieren ist enorm und erhöht das Startgewicht der Flieger signifikant. Unterm Strich für 3-stündige Flüge reine Ressourcenverschwendung. Würde der Kunde wissen, was ihn das Menü kostet und wählen können, würde er sich mit einem Sandwich begnügen und am Zielort zweimal auf hohem Niveau speisen. Durch die Billigflieger wird einem diese Wahl recht leicht gemacht. Insofern ist hier nicht die Lufthansa der Böse, sondern wahlweise der Kunde oder die Realität. Aber auf die Unternehmen schimpfen ist ja so viel einfacher, als die wahren Ursachen zu hinterfragen...
bei einem 5-Stunden-Flug Wasser kostenlos abzugeben, ist ebenfalls Ressourcenverschwendung, Klospülung und Wasserhahn kann man auch weglassen, das kann man am Zielort nachholen; am Besten noch Einchecken 2 Stunden vor dem Start, dann Rizinusöl, das mindert dann auch noch das Startgewicht ^^

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ingenieur-aus-überzeugung 05.06.2019, 07:25
12. Völlig in Ordnung

Warum soll ein Unternehmen nicht einen Betriebsteil, der nicht zu seinem Kerndienstleistungsbereich, hier halt fliegen, verkaufen? Das wäre ja dasselbe bei McDonalds, wenn Sie selber die LKW‘s bauen würden um die ganzen Kalorien anzuliefern.
Hier geht es nur um die Verteidigung der Löhne, die wahrscheinlich etwas besser sind als bei vergleichbaren Großküchen.
Meine Frage: Warum gehen die Mitarbeiter nicht einfach zu einem anderen Arbeitgeber.‘ der Ihnen den gleich Lohn bezahlt? Wenn die 7.000 zum nächst möglichen Termin einfach wechseln wäre doch alles erledigt.

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max-mustermann 05.06.2019, 09:03
13.

Zitat von ingenieur-aus-überzeugung
Meine Frage: Warum gehen die Mitarbeiter nicht einfach zu einem anderen Arbeitgeber.‘ der Ihnen den gleich Lohn bezahlt? Wenn die 7.000 zum nächst möglichen Termin einfach wechseln wäre doch alles erledigt.
Hm möglicherweise weil dieses "System" im Niedriglohnparadies Deutschland Methode hat und es nirgendwo gleiche geschweige denn bessere Löhne gibt. Das gegenseitige Unterbieten von Löhnen um noch ein paar Euro mehr Rendite aus den Firmen zu pressen hat mann hier eben perfektioniert.

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KlausFröse 05.06.2019, 09:10
14. Was für ein Schwachsinn...

Zitat von ingenieur-aus-überzeugung
Meine Frage: Warum gehen die Mitarbeiter nicht einfach zu einem anderen Arbeitgeber.‘ der Ihnen den gleich Lohn bezahlt? Wenn die 7.000 zum nächst möglichen Termin einfach wechseln wäre doch alles erledigt.
Tolle und gut durchdachte Lösung. Dann schlagen sie doch bitte eine Firma vor, die zum Teil ungelernte Hilfskräfte für den gleichen Lohn einstellt und welche Firma stellt heutzutage noch 50plus alte Bewerber ein. Ich hoffe nur, dass dieser Beitrag ironisch gemeint war.

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Überflieger 05.06.2019, 10:46
15. Was niemanden interessiert...

...ist , das die meist aus Spanien, Portugal, Italien oder der Türkei stammenden
Arbeiter der LSG durch ihre bisherige Lufthansa Zugehörigkeit bei Platzverfügbarkeit günstig mit Lufthansa
Standby in ihre Heimatländer fliegen können und auf diese Flugmöglichkeiten angewiesen sind.
Normale Flugpreise können die sich im Niedriglohnsektor arbeitenden nicht leisten. Diese freiwillige Firmenleistung fällt dann bei 35000 Mitarbeitern bei einem Outsourcing einfach weg. Die Lufthansa Manager anderer Konzernteile jetten dagegen für jeden Smalltalk umsonst in der Business Class von Meeting zu Meeting...

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markus_wienken 05.06.2019, 10:58
16.

Zitat von Überflieger
...ist , das die meist aus Spanien, Portugal, Italien oder der Türkei stammenden Arbeiter der LSG durch ihre bisherige Lufthansa Zugehörigkeit bei Platzverfügbarkeit günstig mit Lufthansa Standby in ihre Heimatländer fliegen können und auf diese Flugmöglichkeiten angewiesen sind. Normale Flugpreise können die sich im Niedriglohnsektor arbeitenden nicht leisten. Diese freiwillige Firmenleistung fällt dann bei 35000 Mitarbeitern bei einem Outsourcing einfach weg. Die Lufthansa Manager anderer Konzernteile jetten dagegen für jeden Smalltalk umsonst in der Business Class von Meeting zu Meeting...
Sie auf diese Flugmöglichkeiten angewiesen?
Was ist das denn bitteschön für ein Blödsinn?
Sucht man sich aus welchen Gründen auch immer eine Arbeit in einem anderen Land ist das halt mit diversen Umstellungen/Nach- und auch Vorteilen verbunden.
Verliert man seinen Job (eine Jobgarantie gibt es auch in Deutschland nicht) oder die Firma wird verkauft ändern sich nun einmal diverse Parameter, ein völlig normaler Vorgang.

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ingenieur-aus-überzeugung 05.06.2019, 12:37
17. @ 13 und 14

Nein, keine Ironie.
Warum machen sich Menschen nur immer so abhängig von ihrer Arbeitsstelle? Wenn sich die AN mehr damit beschäftigen würden, wie sie ein AN werden, der nicht nur Mindestlohn verdient und weniger ersetzbar, als 8 Stunden am Tag RTL2 (ok, übertrieben 6h) zu schauen, wäre ihnen geholfen.

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hirsnemehism 05.06.2019, 13:45
18. So ein Blödsinn...

Zitat von Überflieger
...ist , das die meist aus Spanien, Portugal, Italien oder der Türkei stammenden Arbeiter der LSG durch ihre bisherige Lufthansa Zugehörigkeit bei Platzverfügbarkeit günstig mit Lufthansa Standby in ihre Heimatländer fliegen können und auf diese Flugmöglichkeiten angewiesen sind. Normale Flugpreise können die sich im Niedriglohnsektor arbeitenden nicht leisten. Diese freiwillige Firmenleistung fällt dann bei 35000 Mitarbeitern bei einem Outsourcing einfach weg. Die Lufthansa Manager anderer Konzernteile jetten dagegen für jeden Smalltalk umsonst in der Business Class von Meeting zu Meeting...
…ist das gar nicht! Viele Mitarbeiter (teils mit Migrationshintergrund , durchaus zweite oder dritte Generation) arbeiten nur deshalb bei der LSG, weil sie dadurch die Möglichkeit haben, relativ schnell und günstig nach Hause (oder zu Eltern/Großeltern oder auch nur an ein Urlaubsziel) zu gelangen. Gerade für die Mitarbeiter aus dem asiatischen Raum ist das ein Argument. (Hier ist anzumerken, dass für diese Flüge nur nicht gebuchte Plätze zur Verfügung stehen. Ist ein Flug ausgebucht, bleibt der Mitarbeiter stehen!) Hinzu kommt, dass, vor allem was den Transport der Waren ans Flugzeug angeht (sprich Fahrpersonal), mittlerweile außerhalb der Flughäfen besser entlohnt wird. Die Möglichkeit des günstigen Fliegens ist DAS Alleinstellungsmerkmal der LSG, um überhaupt noch neue Fahrer (und nicht nur die) rekrutieren zu können. Noch dazu, weil nicht jeder Interessierte die nötige verschärfte Sicherheitsüberprüfung besteht. Denn auf Flughafenvorfelder darf man nur mit dieser! Da frage ich mich, wie ein Käufer neues Personal locken will, wenn er dieses Alleinstellungsmerkmal nicht mehr bieten kann. Außerdem wird er Schwierigkeiten haben Gewinn zu machen, wenn er als Kompensation höhere Löhne zahlen soll. Denn es ist davon auszugehen, dass LH in Zukunft die Preise für das Catering weiter drücken wird, es zumindest versucht. Und das vor dem Hintergrund, dass in diversen Foren immer wieder zu lesen ist, dass man inzwischen wieder lieber ein paar Euro mehr zahlt um mit LH zu fliegen, da hier der Preis (einschließlich Getränk und Snack) von vornherein klar ist, während bei „Billigfliegern“ häufig jedes kleine Extra ( Getränk und Snack) extra bezahlt werden muss, was darauf hinausläuft, dass der Preis dort ähnlich hoch wird, wie bei LH. Ob die strategische Entscheidung der LH das Catering (und anscheinend nicht nur das Catering) auszugliedern nicht doch eher ein Schuss ins Knie für LH wird, wird die Zukunft zeigen. Jedenfalls dürfte sich LH der Möglichkeit der direkten Einflussnahme berauben.

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hirsnemehism 05.06.2019, 14:30
19. Sorry,...

...da hab' ich den falschen Teilnehmer zitiert. Zitiert werden sollte Beitrag 16!

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