Forum: Wirtschaft
Slowakei: Wenige Cent mehr Lohn - deutsche Firmen sind empört
DPA

Die Slowakei ist das Billiglohnland der Euro-Zone, jetzt sollen Arbeiter etwas höhere Schichtzulagen bekommen. Geht gar nicht, wettern deutsche Unternehmen. Cooler bleibt die Konkurrenz aus Österreich.

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ratz1967 30.04.2018, 20:50
60. Wenn ich deutsche produkte und Dienstleistungen kaufe....

...kann ich ob des hohen Preises gegenüber ausländischer Konkurrenz verlangen, dass die Produkte und Dienstleistungen auch in Deutschland produziert und abgewickelt werden.
Wenn in Billiglohnländern produziert und Dienstgeleistet wird, müssen auch dort übliche Produkt- und Dienstleistungspreise in Deutschland veranschlagt werden!
Hier ist der Staat gefordert, hier sollte maximal verhindert werden, dass solche "Verlagerungen" lukrativer sind, als wenn man die Waren hier produziert, wie eh und jeh.

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frider 30.04.2018, 21:16
61. Schamgefühl und Gier

Ich finde es beschämend wie unsere Großkonzerne an schlecht bezahlten Mitarbeitern bereichern. Der kleine Mitarbeiter hat kaum eine Möglichkeit. Es wird dringend Zeit die "Sozialen Marktwirtschaft" in den Vordergrund zu setzen. Managern wie VW Müller und den vielen anderen soll ein ordentliches Gehalt gezahlt werden. Mehr als eine Million kann keiner wirklich verdienen ohne es anderen weg zu nehmen. Das die hohen Gehaltsforderungen ein Qualitätsmerkmal sind stimmt nicht wie an Müller, Ackermann ect. zu sehen ist. Ordentliche Bezahlung aller Beteiligten macht Sinn denn dass schafft sozialen Frieden.

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mhuz 01.05.2018, 08:00
62.

Wenn die Deutsche Wirtschaft etwas kann, dann jammern. Mal zu wenig Lehrlinge, mal zu Blöde Lehrlinge,
mal zu viele die Studieren wollen, mal zu wenige, mal zu viel Lohn, mal zu wenig Stunden usw.
Auf der anderen Seide, lassen die Deutschen Firmen nicht so viel dort Produzieren, weil sie so schlau, so schön,
so gut, die Haare so schön haben, sondern weil sie billiger sind wie die Anderen. Wenn die jetzt teurer werden, dann lohnt sich die ganze Investitionen in die Verlagerung nicht mehr. Weil Mexiko so billig ist, strömen gerade alle nach Mexiko. Jetzt versuchen sie halt mit Angst machen, den Status, so lang wie möglich zu halten.

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det5904 02.05.2018, 14:04
63. Schadenfreude

Eine gewisse Schadenfreude kann ich nicht verhehlen. Da haben sämtliche Unternehmen hierzulande wie die Lemminge soviel Arbeit wie möglich außer Landes verschafft und nun das. Den Belegschaften war es schon lange klar, dass logischerweise die Gehälter steigen würden, wenn die Nachfrage nach Arbeit im Ausland steigt. Komischerweise sind es immer die Leithammel in den Unternehmen, die gegen ökonomische Gesetzmäßigkeiten intellektuell immun sind - jedenfalls immer dann, wenn ihre eigene Raffgier Einschränkungen hinnehmen müsste.

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