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Smartpay: Jetzt testet auch Saturn kassenloses Bezahlen
Saturn

Lange Schlangen an der Kasse schrecken einige Kunden ab. Der Elektronikhändler Saturn will das Problem technisch lösen - und den Käufer zum Kassierer machen. Am Schalter kommt er aber trotzdem nicht vorbei.

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andyc4s 05.12.2018, 19:48
10.

Zitat von p-touch
auch nichts nützen. Viele Leute die ich kenne gehen nur noch für größere Anschaffungen, wie z.B. eine Waschmaschine, in die Geschäfte. Kleinere Artikel kann man sich bequemer zuhause im Internet heraussuchen, vergleichen und bestellen. Ob ich jetzt 5,- für den Versand bezahle oder für´s Parken in der Stadt ausgebe ist egal. Über kurz oder lang sind die klassischen Ladengeschäfte Geschichte.
Sehr richtig !!
Wozu ueberhaupt noch den Hintern vom Sofa erheben und das Haus verlassen ??
Waren bestellen, Essen bestellen, digitaler Haarschnitt, das selbstfahrende Auto kann man ja auch ohne Fahrer irgendwohin schicken, die App fuer den Sex herunterladen - und das alles untermauert mit "kuenstlicher Intelligenz" - weil es mit der unsrigen ja offensichtlich nicht so richtig hinhauen will.

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Einhorn 05.12.2018, 19:51
11.

Zitat von Sleeper_in_Metropolis
Also wenn's dann an der Kasse tatsächlich schneller geht, wäre das schon etwas, das ich gerne hätte.
Genau, nachdem man mehrere Stunden im Internet mti der Auswahl des richtigen Produkts verbracht hat, ist für die 5 Minuten an der Kasse natürlich keine Zeit mehr.

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vox veritas 05.12.2018, 20:45
12.

Das bargeldlose Zahlen wird nur den spontanen Lustkauf fördern. Alles für den totalen Konsum.

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wombie 05.12.2018, 20:57
13.

Zitat von andyc4s
Sehr richtig !! Wozu ueberhaupt noch den Hintern vom Sofa erheben und das Haus verlassen ?? Waren bestellen, Essen bestellen, digitaler Haarschnitt, das selbstfahrende Auto kann man ja auch ohne Fahrer irgendwohin schicken, die App fuer den Sex herunterladen - und das alles untermauert mit "kuenstlicher Intelligenz" - weil es mit der unsrigen ja offensichtlich nicht so richtig hinhauen will.
Sie werden es vielleicht nicht für möglich halten, es soll tatsächlich Leute geben die ihre Freizeit nicht mit shoppen in Geschäften verschwenden wollen, sondern lieber einen Sport betreiben, in die Natur gehen, Karten spielen oder was auch immer es sonst noch an netten Hobbys gibt.

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sidi 05.12.2018, 21:22
14. Lohnt sich im Supermarkt

In Schweden gibt es das Scannen von Waren durch Kunden schon länger, vor allem in Lebensmittelmärkten. Lohnt sich auch eher bei den vielen Waren, die man nicht aufs Band legen muss. Angenehm für die Kunden, und es rechnet sich anscheinend für die Märkte, obwohl Fehler sicher vorkommen. Warum man das Prinzip bei Elektronikmärkten einführt, erschließt sich mir aber nicht ganz. Wenn man doch noch mal anstehen muss, um die Warensicherung zu entfernen, kann man für zwei oder drei Artikel auch gleich zur Kasse gehen.

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spon-facebook-10000239462 05.12.2018, 21:58
15. Kostenfaktor

Das Argument Kostenfaktor hier heranzuziehen, wie es Sleeper_in_Metropolis tut ist an dieser Stelle, mit Verlaub, Blödsinn. Gerade der Verlust durch die Kunden, die den Kauf wegen langer Wartezeiten abbrechen wird als erstes angeführt. Hier könnte man einen Teil dieses "entgangenen Gewinnes" in die Beschäftigung von mehr Personal investieren. Unterm Strich mehr Arbeitsplätze, mehr Umsatz und mehr Gewinn für die Konzerne.

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quark2@mailinator.com 05.12.2018, 22:08
16.

Würg. Die sollen gefälligst genug Personal vorhalten und ordentlich kassieren, inkl. steuerfestem Beleg etc. Wenn das so weitergeht, hat man bald entweder von jedem Laden ne eigene "App" zum Bezahlen, oder aber es gibt eine für alles, die dann wieder den Überblick über alle Einkäufe des Kunden hat. Und dieser Datenreichtum entsteht ja auch jetzt schon bei den Zahlungsabwicklern a la GooglePay. Sorry, aber ich will bei Cash bleiben und von Menschen bedient werden, denn irgendwas ist immer. Da möchte man Ansprechpartner. Sonst kauft man einfach bei Amazon und hat 14 Tage Rückgaberecht, was man im Laden nicht hat, nicht mal bei einem fehlerhaften Produkt, da bestehen sie auf Reparatur oder Wandel.

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at.engel 05.12.2018, 22:17
17.

"Besonders fortschrittlich ist Saturn nicht..."
In Frankreich gibt es so ein System seit 2010(!)... und grundsätzlich ging es natürlich darum, Personal einzusparen - nicht mehr und nicht weniger.
So richtig funktioniert das aber nicht, weil natürlich ein paar Leute die Kunden kontrollieren müssen... und anstehen muss man natürlich trotzdem, weil eine Kassiererin bei gleichem Job einfach schneller ist.
Entscheidend sind in einem Elektroladen aber Angebot und Beratung.

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outsider-realist 05.12.2018, 23:03
18.

Zitat von wombie
Sie werden es vielleicht nicht für möglich halten, es soll tatsächlich Leute geben die ihre Freizeit nicht mit shoppen in Geschäften verschwenden wollen, sondern lieber einen Sport betreiben, in die Natur gehen, Karten spielen oder was auch immer es sonst noch an netten Hobbys gibt.
Sie werden es kaum glauben....aber das alles ist auch mit einem herrkömlichen Kassensystem möglich. Ich habe es ausprobiert. Es funktioniert.

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Edgard 06.12.2018, 07:02
19. Ich kann denen...

.. die sich über die damit verbundenen Arbeitsplatzverluste beklagen (es gibt andererseits kaum Jobs die öder und undankbarer sind als die an der Kasse, vor allem mit nörgelnden deutschen Kunden) nur raten im Einzelhandel zu kaufen, denn da stimmt das Verhältnis von Umsatz zu Beschäftigten noch. Daß das seinen Preis hat sollte aber jedem klar sein. Nur - wer für seinen eigenen Job eine faire Bezahlung will - der macht sich selbst unglaubwürdig wenn er dann andererseits bei Aldi einkauft und bei amazon bestellt - asozialer gehts kaum - egal ob man an Arbeitsbedingungen, Steuern zahlen, betriebliche Mitbestimmung, Löhne, Verdrängungswetbewerb, Geschäftsmethoden und Monopolisierung denkt.
Ja, in Frankreich gibt es auch die kassiererlosen Kassen für Kunden die im Supermarkt nur mit dem Korb und nicht mit dem Wagen einkaufen und eben mit ihren Kleinigkeiten nicht lange anstehen wollen. Aber auch dort sitzt jemand der Hilfestellung gibt und natürlich aufpasst daß alle Waren aufgelegt werden.
Ja, ich kaufe nur online meist bei kleinen Händlern was ich vor Ort nicht bekomme. Und damit fallen Lebensmittel komplett durchs Raster weil in Frankreich die lokale Infrastruktur noch stimmt. In einem Ort mit 3000 EW brauche ich dafür nichtmal ein Auto - und habe sogar noch Auswahl.

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