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Smog in China: Volkswagen empfiehlt den Griff zum Wischmopp
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Die Smogbelastung in China macht Volkswagen Sorgen. Der Konzern gibt seinen Mitarbeitern in der Volksrepublik Tipps. So sollen so ihre Wohnungen feucht wischen. Japanische Firmen dagegen können von den Problemen der Chinesen profitieren.

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soso90 12.02.2013, 19:21
1.

" in Peking etwa ging der Verlauf der Feuerwerkskörper um mehr als dein Drittel zurück." wie viel ist denn mein Drittel gewesen?

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Europa! 12.02.2013, 20:04
2. Gute Überschrift

Zitat von sysop
Die Smogbelastung in China macht Volkswagen Sorgen. Der Konzern gibt seinen Mitarbeitern in der Volksrepublik Tipps. So sollen so ihre Wohnungen feucht wischen. Japanische Firmen dagegen können von den Problemen der Chinesen profitieren.
Die SPON-Überschrift deckt auf höchst subtile Weise den Zynismus der internationalen Automobilkonzerne auf, die China skrupellos mit Abgasen vergiften. Die Kohlekraftwerke sind sicher eine Katastrophe (genau wie bei uns), aber was die Autos, die Raffinerien und die petrochemische Industrie in die Luft blasen, ist möglicherweise noch schlimmer.

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susiwolf 12.02.2013, 20:36
3. Ein Wischmopp ... ?

Keine schlechte Lösung ...
Symbolträchtig könnten doch im befreundeten China kleine Puppen des nordkoreanischen Machthabers als Geschäftsidee dienen.
Pausbacken mit langlebigem feudelähnlichen Wischmopp auf den Kopf kleben; wäre damit nicht eine Möglichkeit gegeben, den Provokationen der atomaren Aufrüstung zumindest 'in kleinen kreisenden Bewegungen' entgegen zu treten ?
Sozusagen Sauberkeitsfaktor und Protest -vereint- auf chinesisch, auch um nicht die Staatsführung mehr als nötig zu beunruhigen. Herstellung in Nordkorea wäre wohl nur als Teillieferung möglich ...

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meischer 12.02.2013, 23:25
4. Die Mitarbeiter von Auto-Herstellern

... sitzen in China im Smog, um noch mehr Autos zu verkaufen. Das hat schon einen gewissen Charme.

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Niamey 13.02.2013, 01:09
5. 29er Luftwert, den gab es mal 1 Tag lang!

Zitat von sysop
Die Smogbelastung in China macht Volkswagen Sorgen. Der Konzern gibt seinen Mitarbeitern in der Volksrepublik Tipps. So sollen so ihre Wohnungen feucht wischen. Japanische Firmen dagegen können von den Problemen der Chinesen profitieren.
Heute früh 7 Uhr chinesischer Zeit war der Luftwert über Nacht wieder auf 357 (US Botschaft) geklettert! Die deutsche Industrie ist seit Jahrzehnten Vorreiter in Sachen Umweltschutz in Asien, insbesonder China.
Und nun auch in Sachen Schutz ihrer Mitarbeiter!

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begru 13.02.2013, 01:37
6. heute interessieren die Werte

nicht die von letzter Woche. Momentan wieder AQI 357 in Beijing ( http://iphone.bjair.info/ ) , besser waer es mal zu erwaehnen das es seit Anfang des Jahres hier nur ein paar Tage mit guter Luft gegeben hat. Das hat nicht mit Feuerwerk zu tun....

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Steve B 13.02.2013, 02:17
7. optional

Zitat von Europa!
Die SPON-Überschrift deckt auf höchst subtile Weise den Zynismus der internationalen Automobilkonzerne auf, die China skrupellos mit Abgasen vergiften. Die Kohlekraftwerke sind sicher eine Katastrophe (genau wie bei uns), aber was die Autos, die Raffinerien und die petrochemische Industrie in die Luft blasen, ist möglicherweise noch schlimmer.
Das ist ja nun Blödfug. Die Gesetzgebung zu Schadstoffemissionen aus Fahrzeugen und Industrie hat China doch selbst in der Hand. Ein Problem sind bei Fahrzeugen meiner Beobachtung nach vor allem ältere LKW - wenn die vorbeifahren, hat man den klassischen Dieselgeruch in der Nase, den ich noch aus meiner Kindheit kenne. Da gibt's das gleiche Problem wie bei uns, als noch keine Umweltzonen eingerichtet waren: Es dauert Jahre, bis das Problem sich rauswächst. PKW sind mehr oder weniger auf dem gleichen Stand wie in Europa, nur ein paar Jahre hinterher.

"Smog-Problem in China" ist auch ein kleines bisschen übertrieben, China besteht nicht nur aus seinen Industriezonen. Peking hat jetzt im Winter öfter mal einen gelblichblauen Himmel und an 3-4 von 5 Tagen zumindest einen graugelben Horizont. Ich empfinde die pfurztrockene Luft allerdings als größeres Problem. Die Bilder von gelblich-nebelig verschleierten Häusern, die hier durch die Spiegel-Artikel gegangen sind, scheinen etwas älter zu sein. Die kenne ich aus der Zeit so um 2000 herum, aber bei meinem aktuellen Aufenthalt (seit Mitte Januar) habe ich das noch nicht wieder gesehen.

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pekingent 13.02.2013, 06:31
8. Dieser Zynismus

geht bei Einigen noch weiter: Entsendete MA eines deutschen Premium-PKW-Herstellers machen sich tatsächlich Sorgen um die eigene Gesundheit und die ihrer Familie; und fordern den Betriebsrat doch auf, Kosten für Luftreiniger in Privatwohnungen zu übernehmen... Bemerkenswert, wenn man schon nicht erkennen will, dass man hier explizit Karriere und Geld macht auf dem Rücken dieser Umweltverschmutzung, auch noch die Gesundheit der eigenen Familie in recht billig Frage stellt – alternativ kann man sehr saubere Luft im Heimatland atmen und seine Karriere etwas einschränken – aber wer will das schon wirklich?

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Mart-73 13.02.2013, 06:33
9.

Auf diesem Wege vernichtet sich die Billigkonkurenz selbst. Eine Lobeshymne auf unser Land und die Umweltauflagen. :-)

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