Forum: Wirtschaft
Software-Updates: Autoindustrie darf Kosten für Dieselaffäre von der Steuer absetzen
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vertitude 23.09.2017, 19:44
50. Es geht um den Betrug!

An alle mit dem perfekten Steuerwissen: Es geht nicht darum, dass sie es absetzten dürfen nach Steuergesetz. Es geht darum, dass die Konzerne erst betrügen, dadurch Kosten verursachen und diese auch noch als Gewinnminimierung deklarieren dürfen. Einfach mal die moralische Ecke im Hirn aktivieren!

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Benjowi 23.09.2017, 19:45
51.

Zitat von grommeck
Hätten sie vorher nicht besch..... hätten sie nichts abzusetzen gehabt. Denen sollte man eher noch eine Strafe aufbrummen, dass es nur so kracht und die Vorstände in den Knast stecken.
Das Dumme ist nur, dass das zwar in den USA passiert, aber nicht in der Bananenrepublik D. Hierzulande ist gewerbsmäßiger Betrug mit dem Segen der deutschen Bundeskanzlerin straffrei-zumindest wenn er von der Lobbykratie ausgeführt wird! Und dass die Autoindustrie gewerbsmäßig betrogen hat, ist mehr als zweifelsfrei erwiesen.

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Benjowi 23.09.2017, 19:49
52.

Zitat von marcaurel1957
In welchem Rechtsstaat dürfte ein Regierung denn Strafen aussprechen? In Deutschland wäre dies verfassungswidrig, nur die Judikative ist hierzu berechtigt....Eier oder nicht!
Deutschland ist ja offensichtlich im Gegensatz zu den USA eher eine Bananenrepublik oder auch eine Lobbykratie-je nachdem welche Bezeichnung Ihnen besser gefällt.

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Benjowi 23.09.2017, 19:53
53.

Zitat von muru
Wenn z.B. eine Firma schlampig oder fehlerhaft arbeitet, dann muss die Firma diesen Schaden oder Fehler auf ihre Kosten wieder gutmachen, reparieren, ausbessern. Diese Arbeit ist ein betrieblicher Aufwand der natürlich Kosten verursacht und deshalb auch den Gewinn und damit zwangsmäßig auch die Steuern mindert. Warum da überhaupt jemand zweifelt daran, ist schleierhaft und stellt auch klar, daß es in dieser Diskussion hauptsächlich darum geht der Automobilindustire größtmöglichen Schaden zuzufügen. Mich würde auch noch interessieren, wie das mit den ausländischen Marken gehandhabt wird, da ja japanische, koreanische und chinesische Marken einen wesentlich höheren Stickstoffausstoss aufweisen, aber bei denen ist es anscheinend egal. Bevor man so einen Artikel schreibt, wäre das absolvieren einer Ausbildung erforderlich, damit nicht zuviel Unsinn verbreitet wird.
Das Dumme ist nur, dass dieser "Schaden" zweifelsfrei auf gewerbsmäßigen Betrug zurückgeht-und das ist normalerweise ein Straftatbestand-nur nicht in einer Lobbykratie wie sie dieses Land offensichtlich eine ist! Und Gewinne aus Straftaten werden im Allgemeinen eingezogen und Wiedergutmachungen nicht von der Steuer abgesetzt.

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Johannes Karga 23.09.2017, 19:54
54.

Also zunächst einmal handelt es sich hierbei nicht um ein Verbrechen, auch wenn manche Ökos es so sehen. Wenn Sie mit ihrem Linksaußen-Rechtsempfinden hier in Deutschland nicht zurecht kommen, dann wandern Sie doch nach Nord-Korea oder China aus.

Was hat die Kündigung von Mitarbeitern mit dem Steuerrecht zu tun?

Mir graut vor der Dummheit solcher Leute, die so einen Mist herausposaunen wie Sie. Villeicht sollten Sie erst einmal durchatmen und dann in Ruhe überlegen. Die Betrugssoftware von VW muss beseitigt werden, die Vorschriften zur Euro 5 und Euro 6 auch - aber zu den damals gültigen Bedingungen und nicht zu den Bedingung wie die Ökofetischisten gerne hätten. Zumal dann auch andere Hersteller zur Rechenschaft gezogen werden müssten, so z.B. FIAT, Renault oder auch Toyota.

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Actionscript 23.09.2017, 19:57
55. Das kommt dabei heraus, wenn jahrelang die CDU an der Regierung ist.

Und das wird sich auch nicht ändern. Die Fehler der Industrie werden immer auf dem Rücken der Steuerzahler ausgetragen, solange die Regierung aus CDU, SPD oder FDP besteht. Die Industrie muss unter allen Umständen geschützt werden. Es geht jedoch nicht um Arbeitsplätze sondern um die Managergehälter und Boni zu erhalten. Eine Schande ist das. Und das wollen die Mehrheit der Deutschen erhalten?

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kaybehrendt 23.09.2017, 20:00
56. Betrug...

.... der zu Kosten führt?
Unmöglich, dass der nicht vom Gewinn abgeschrieben werden kann.
Das gecht doch auch mit Kosten für Bußen für zu schnelles Fahren, weil ich einen Kunden besuchen.
Ach neee, da scheint die Gesetzwidrigkeit offensichtlicher.
Das sind keine Kosten, sondern ein schaler Versuch der Nachlieferung

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Anhaltiner 23.09.2017, 20:13
57.

Die Linken sollten mal ganz schnell ihren Steuerprüfer wechseln! Ahnung scheint er ja nicht zu haben, jedenfalls nicht von Steuern. Natürlich führen betriebliche Ausgaben zu einer Senkung des Gewinns, genau so wie betriebliche Einnahmen die Steuer steigen lassen. Schlimm das hier genügend sich darüber Aufregen oder eine Verschwörung sehn. Na da ist wir schon bang wie die Wahl am Sonntag ausgeht. Vor der Aufregung erst Gehirn einschalten, falls vorhanden! Danke.

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schwabenstreich 23.09.2017, 20:14
58. Für wie doof halten die uns, bei dieser Überschrift....

...Unternehmen können Betriebsausgaben absetzen.. wenn der Spiegel einen Fehldruck produziert,, kann er diesen Millioneschaden von der Steuer absetzen bzw. als Betriebsausgabe geltend machen ...man sieht bei dieser "Anfrage" der Linken, welche geistige Performance oder wie Realitätsfremd (parellwelt )...diese Anfrage hätte einer meiner AZUBIs in den ersten 3 Monaten des 1 Ersten Lehrjahres richtig beantorten können ( ok... ohne die dazügehörigen §, aber er wüßte wo er diese suchen könnte^^)

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Actionscript 23.09.2017, 20:22
59. Die Dieselaffäre basiert auf Betrug.

Zitat von sooderso1
aber selbstverständlich dürfen die Autohersteller die Kosten von Softwareupdates und eventuellen Nachrüstungen als Betriebsausgaben deklarieren, was in der Folge durch höhere Kosten die Margen schmilzen läßt und damit auch die Steuerlast senkt. Etwas anderes ist es, wenn die Regierung den Produzenten Strafen wie in den USA aufgebrummt hätte. Diese Strafen wären zweifellos nicht als Betriebsausgabe zulässig und hätten sich somit für die Autohersteller auch nicht steuermindernd ausgewirkt...
Die Hersteller haben durch Betrug riesigen Gewinn gemacht. Nun werden sie "bestraft", weil sie nachrüsten müssen. Und sie können diese Nachrüstung, die durch Betrug entstanden ist, steuerlich absetzen. Die Bundesregierung macht's möglich.

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