Forum: Wirtschaft
Solarstrom in Frankreich: Vive l'Energiewende!
REUTERS

Allmähliche Abkehr von der Atomkraft, überhöhte Subventionen für Solarstrom, Streit um explodierende Förderkosten: Auch Frankreich versucht sich an einer Energiewende. Und sie verläuft ähnlich chaotisch wie bei den Deutschen Nachbarn.

Seite 3 von 7
Worldwatch 03.10.2013, 11:23
20. Einen Showveranstaltung nur, wie in D., fuer ...

... links-linke Weltverbesserungstraeumer. Mit "Reform" hat auch diese Veranstaltung, wie derzeit politisch ueblich, gar nichts zu tun.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
deglaboy 03.10.2013, 11:43
21. PV am Nordpol

kann man auch rentabel machen, mit Subventionen. Aber was geschieht in den Sonnengürteln der Erde? Das groß angedachte Desertec-Projekt versauert ja im Nirvana.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Worldwatch 03.10.2013, 11:44
22. Ja, der Erwerb von SE-Equipment ist preiswert geworden, aber ...

Zitat von kanira
Ja, die Kosten fuer Solarstrom sind schneller gesunken, als die Politik die Rahmenbedingungen anpassen konnte. Und jetzt ist er so guenstig, dass man wirklich beginnen kann, die "CO2" und "Uran" Werke einzumotten. ...
Nur, wer denkt daran wie das Voltaik-Zeugs hergestellt wurde und wird?

Wir nicht aus Luft und Sonne geboren, sondern erzeugt Emissionen und verbraucht seinerseits viel Energie.

Solartsrom ist kein Perpetuum Mobile!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
bob27.3. 03.10.2013, 12:01
23. ?

Zitat von Palmstroem
Zum einen sind die 11 Milliarden nicht Gewinn, sondern Ebit und zum andern stehen sie für 80% der Stromerzeugung, während die 13 Milliarden für PV-Anlagen nicht einmal 5% des Stromes liefern.
..die angeblichen 13 Milliarden sind auch nur das EBIT;-)....und stellen Sie mal den Kosten des EEG die kommunale Wertschöpfung durch EE i.h.v. 17 Milliarden gegenüber,von den eingesparten Kosten für fossile Brennstoffe mal ganz abgesehen...!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
WilliStock 03.10.2013, 12:07
24. Nachgedacht?

2012 haben Wind und Sonne in D 77 TWh Strom erzeugt, die Kernenergie rund um die Uhr 99,8 TWh. Aus der steigen wir bis 2022 aus, dann sollen EE die Kernkraft ersetzen.
Dass das heute nicht funktioniert, sehen wir an der Zunahme der konventionellen Stromerzeugung, das wird erst recht nicht in der Dimension, die bis 2022 zum Ersatz der Kernkraft geplant ist, funktionieren.

Wer vor dem Hintergrund der Zahlen auch noch davon Fa Welt, dass wir aus der Kohle aussteigen können, hat den Knall noch nicht gehört...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
makuzei 03.10.2013, 12:08
25.

Zitat von sysop
Allmähliche Abkehr von der Atomkraft, überhöhte Subventionen für Solarstrom, Streit um explodierende Förderkosten: Auch Frankreich versucht sich an einer Energiewende. Und sie verläuft ähnlich chaotisch wie bei den Deutschen Nachbarn.
"
10 000 Quadratmeter Wald fallen für ein Windrad
Selbst Naturschutzgebiete sind nicht mehr tabu für Windkraftinvestoren. Seltene Tiere können zwar Autobahnen stoppen – aber für die Energiewende werden sie bedenkenlos geopfert. Doch der Widerstand wächst. Oft stehen Grüne gegen Grüne.
Die Täter fuhren mit schwerer Technik vor: Im Sommer 2013 verschwand der Horst des seltenen Schwarzstorchs im Roßbacher Forst bei Bad Kissingen über Nacht vom Baum. Im matschigen Waldboden fanden Unterstützer des Bayrischen Landesverbandes Vogelschutz noch Reifenspuren eines großen Fahrzeugs. Schwarzstorchhorste, weiß Marc Sitkewitz, Geschäftsstellenleiter des Vogelschutzbundes in Unterfranken, verschwinden nicht einfach so. Der Roßbacher Forst galt bis vor Kurzem als Planungsgebiet für einen Windpark mit 18 Großpropellern – bis der Protest von Naturschützern das Projekt vorerst stoppte.

Geschützte Vögel wie Schwarzstorch, Rotmilan und Wespenbussard stören an vielen Orten Deutschlands Planer und Investoren von Windparks. Naturschützer registrieren mit Grausen, dass dort, wo Windkraftunternehmer zum Zuge kommen wollen, immer öfter seltene Tiere systematisch verjagt oder sogar durch Giftattacken zur Strecke gebracht werden. „Wir können meist den direkten Zusammenhang nicht beweisen, weil die Ermittlungen in 90 Prozent aller Fälle im Sande verlaufen“, sagt Sitkewitz. „Aber jeder kann eins und eins zusammenzählen.“

Ein derart rüdes Vorgehen schockiert die meisten Naturfreunde
Die regelrechten Präventivschläge gegen Vögel finden mittlerweile in einem Ausmaß statt, das auch die Behörden alarmiert. Im unterfränkischen Rhön-Grabfeld-Kreis legen Unbekannte schon seit Längerem mit Nervengift präparierte Köder aus. Allein zwischen März und April 2013 verendeten dort fünf Rotmilane und ein Schwarzmilan an dem toxischen Futter. Fast im Wochenrhythmus trifft es weitere Greifvögel.

„In einigen der betroffenen Gebiete sind Vorplanungen für Windparks im Gange. Da kann man einen Zusammenhang nicht ausschließen“, sagt Dieter Weisenburger, zuständig für Naturschutz im Landratsamt Rhön-Grabfeld. In Rheinland-Pfalz erstattete der Bund Naturschutz und Umwelt (BUND) Strafanzeige, weil unbekannte Täter im Rhein-Hunsrück-Kreis über Nacht zwei Rotmilanhorste zerstörten – in einem Planungsgebiet für Windkraftanlagen. An den Baumstämmen fanden BUND-Aktivisten deutliche Spuren von Steigeisen. „In beiden Fällen hätte eine diesjährige Brut des Rotmilans geplante Windkraftanlagen verhindert“, heißt es in der Anzeige."
focus gestern

Beitrag melden Antworten / Zitieren
makuzei 03.10.2013, 12:09
26.

Zitat von sangerman
wenn dir dein hocheffizientes AKW um die Ohren fliegt, werden wir leider deine Dummheit mittragen müssen.
tja-das hoffen ja die grünen verzweifelt - bisher hat aber ein westl. akw noch nie durch gau oder supergau einen menschen umgebracht-

vom pv-dach fallen die leute zu hunderten

Beitrag melden Antworten / Zitieren
makuzei 03.10.2013, 12:11
27.

Zitat von deglaboy
kann man auch rentabel machen, mit Subventionen. Aber was geschieht in den Sonnengürteln der Erde? Das groß angedachte Desertec-Projekt versauert ja im Nirvana.
o gott-wie wurde hier gejubelt-

alle energiesorgen europas -ja der welt -gelöst-

und nur diese beton-atom-freaks zweifelten-

einfach lächerlich diese ewig gestrigen

Beitrag melden Antworten / Zitieren
doofundick 03.10.2013, 12:13
28.

Aber schuld an all unseren problemen ist natuerlich der neoliberalismus und die deregulierung. Schon klar.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
am681 03.10.2013, 12:14
29. @Worldwatcher

Der Bau von Kohlekraftwerken und Atomkraftwerken kostet auch Engerie, ebenfalls die förderung dieser Rohstoffe und deren Anreicherung, geschweige der Transportkosten, weil das Zeug um die halbe Welt transportiert wird. Die Entsorgung kommt auch dazu, wobei die Photovoltaikanlagen recycelt werden können, die Atomabfälle aber endgelagert werden, im Moment immer noch in den Kraftwerken.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 3 von 7