Forum: Wirtschaft
Soli-Abschaffung: Da lacht die Rezession
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Solange kein Geld vom Himmel fällt, sollte die Abschaffung des Solidarzuschlags besser verschoben werden - statt sie vorzuziehen. Gerade weil Deutschlands Konjunktur gefährlich kippt.

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politician 16.08.2019, 20:11
120. Steuerwahn

In den letzten Jahren seit 2012 sind die Steuereinnahmen bis 2018 um sage und schreibe 113 Mrd. Euro gestiegen. Wo ist dieses ganze Geld eigentlich geblieben ? Und jetzt soll kein Geld mehr da sein für die Abschaffung des Soli ? Das ist lächerlich ! Die mehr als 100 Mrd wurden von den verantwortlichen Politikern und Politikerinnen schlicht für Ihre eigenen Lieblingsprojekte verdaddelt. Der einzige Weg, unsere Politik zu Priorisierungen zu zwingen, besteht darin, ihnen jedes Jahr Geld wegzunehmen. Wir sollten damit beim überflüssigen Soli beginnen.

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hausierer 16.08.2019, 20:17
121. Tolle Logik....typisch für Neo Sozis.....!!!

da verpennen unsere hochbezahlten Politiker die wesentlichen wirtschaftspolitischen Entwicklungen in der Welt weil sie sich um E- Roller oder die Forcierung von Einwanderungen kümmern, und wer soll mal wieder dafür büßen: Die arbeitende Bevölkerung...Die Abschaffung des Solis ist schon seit mindestens einem Jahrzehnt überfällig aber wird immer ein Indiz für die Selbstbedienungsmentalität unserer " Volksvertreter " und den dazugehörigen " Wohlstandsjournalisten " bleiben....

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Flauschie 16.08.2019, 20:31
122. Mehr Staat ist nicht die Lösung ...

... sondern das Problem. Was ist mit den exzessiven Steuereinnahmen der letzten Jahre passiert? Hat‘s jemand bemerkt? So ist das halt mit Giesskannen und ein paar Sozialpaketen nach denen keiner gefragt hat.

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skitime 16.08.2019, 21:48
123. der Soli

Der Soli muss weg.
Es gehört zu einer Einheit dazu, dass die Dinge, hier die Finanzierung, nach angemessener Zeit auch vereinheitlicht werden.

Ich behaupte, dass ich mit meinem Geld besser umgehen kann, als es der Staat kann.
Wofür ich mein Geld verwende, das ich erarbeitet habe, ist meine Angelegenheit.

Die Diskussion und Neiddebatte, über die oberen 10% mag ich nicht mehr hören.
Die Aufgabe des Staates ist es dafür zu sorgen, dass man die Chance hat, dort hin aufzusteigen, nicht die dortigen zu vergraulen.

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kumi-ori 16.08.2019, 22:01
124.

Wenn unsere Politiker einer Rezession entgegenwirken wollen, dann solltensie antizyklisch vorgehen und beispielsweise die vielen Baustellen in eine Zeit nachlassender Konjunktur verlegen. Das würde nicht nur Bedarfsspitzen in der Zeit der Hochkonjunktur, die ohnehin nicht bedient werden können, kappen, sondern würde auch in Zeiten geringeren Arbeitskräfte- und Warentransports weniger stören. Die 80 Milliarden für den Verkehrswegeplan, die aus buchhalterischen Gründen raus müssen, könnte man zum Beispiel zu diesem Zweck auf einem Sonderkonto parken oder unter dem Reichstag vergraben. Werden die schönen Kreisel in der Landschaft eben ein paar Jahre später gebaut.

Außerdem könnte Deutschland zu Zeiten einer Rezession Schulden bei der EZB zu Minuszinsen aufnehmen. Wenn diese lang genug nicht zurückgezahlt werden, dann sind sie weg.

Einer weiteren Verlängerung des Solidaritätsbeitrags möchte ich hingegen entschieden widersprechen. Auch die Verringerung des Kreises der Betroffenen bringt da wenig Besserung, denn die (wenigen) die übrig bleiben, bezahlen ohnehin den weitaus größten Anteil. Das heißt aber nicht, dass sie das Geld nicht bräuchten. Ich bewege mich mit meinem Einkommen so rund um die Grenze, ich würde mich aber nicht unbedingt als reich bezeichnen. Zur Zeit lehne ich in der Firma kategorisch alle Überstunden ab, damit ich nicht Gefahr laufe, solidaritätsbeitragspflichtig zu werden. Das eine oder andere Projekt hat darunter durchaus zu leiden. Unsere bestqualifizierten Kollegen rechnen sich den vorzeitigen Ruhestand aus, weil es sich für sie nicht mehr rentiert, Geld zu verdienen.

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mensch-01 16.08.2019, 22:38
125. Nur so ein Gedanke

Was ist gegen die Entscheidung, vorerst nur die unteren bis mittleren Einkommen zu entlasten, zu sagen? Es ist ein sinnvoller Hebel , den auf wackligen Füßen stehenden "Exportweltmeister Deutschland" durch eine größere Binnennachfrage zu stabilisieren. Zugegeben vernünftiger wäre es die Entlastungsgrenze tiefer anzusetzen. Nach dem einfachen Kriterium "konsumierst Du noch oder spekulierst Du schon?" Es glaubt doch nicht wirklich jemand, dass die (nach bisheriger Planung ausgeschlossenen) oberen 10% ihr zusätzliches Geld durch Konsum in den Wirtschaftskreislauf einspeisen. Im Gegenteil- sie werden sich von dem unerwarteten Geldregen zusätzliche Jetons für das Casino "Wall Street" kaufen und damit die globale Wirtschaft weiter destabilisieren. Ein simpler Ansatz wäre es einen langfristigen Plan (von mir aus auch nur eine Legislaturperiode) zu erstellen, in dem man die Einkommensgrenze niedriger ansetzt und (zugesichert!) Schrittweise erhöht, bis der "heilige" Markt seine Signale sendet. Zu einfach gedacht? Stimmt, denn schließlich leben wir in einer immer komplexeren Welt, welche nur noch von unseren "Profi"-Politikern durchschaut wird.
Aber wie gesagt-nur ein Gedanke.

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Schartin Mulz 17.08.2019, 23:02
126. Mutig,

Herr Fricke.
Gegen die Abschaffung des Soli zu argumentieren, das kommt gar nicht gut an. Weil doch die Mehrheit hier seit Tagen die Interessen der Großverdiener vertritt.
Lieber sollte Herr Fricke den Staat auffordern, den Soli abzuschaffen und das fehlende Geld über Fleischsteuer, CO2-Steuer etc hereinzuholen. Das verhindert, dass arme Leute zuviel Fleisch essen oder gar in den Urlauib fleigen. Dafür wäre ihm der Applaus sicher.

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labuday 17.08.2019, 23:46
127. nur auch mal so ein Gedanke - die oberen 10 % zahlen etwa 50 % des

Zitat von mensch-01
Was ist gegen die Entscheidung, vorerst nur die unteren bis mittleren Einkommen zu entlasten, zu sagen? Es ist ein sinnvoller Hebel , den auf wackligen Füßen stehenden "Exportweltmeister Deutschland" durch eine größere Binnennachfrage zu stabilisieren. Zugegeben vernünftiger wäre es die Entlastungsgrenze tiefer anzusetzen. Nach dem einfachen Kriterium "konsumierst Du noch oder spekulierst Du schon?" Es glaubt doch nicht wirklich jemand, dass die (nach bisheriger Planung ausgeschlossenen) oberen 10% ihr zusätzliches Geld durch Konsum in den Wirtschaftskreislauf einspeisen. Im Gegenteil- sie werden sich von dem unerwarteten Geldregen zusätzliche Jetons für das Casino "Wall Street" kaufen und damit die globale Wirtschaft weiter destabilisieren. Ein simpler Ansatz wäre es einen langfristigen Plan (von mir aus auch nur eine Legislaturperiode) zu erstellen, in dem man die Einkommensgrenze niedriger ansetzt und (zugesichert!) Schrittweise erhöht, bis der "heilige" Markt seine Signale sendet. Zu einfach gedacht? Stimmt, denn schließlich leben wir in einer immer komplexeren Welt, welche nur noch von unseren "Profi"-Politikern durchschaut wird. Aber wie gesagt-nur ein Gedanke.
Soliaufkommens.
Wo sind diese 50 % jetzt und wo werden sie dann fehlen ? Die werden ja nicht gebunkert.
Und wo sind die 50% der unteren 90 %, die vom Soli entlastet werden sollen und wo werden die fehlen ?
Kann es eventuell sein, dass dieses ganze wir-zahlen-den-Soli-zurueck nur ein Nullsummenspiel ist ?
Und eines sollte auch klar sein - diesen Vorteil haette ein Soli-Erlass:
jder Euro, der durch den Buerger in den Markt gepumpt wird, ist fuer die Wirtschaft dreimal so wertvoll, wie ein Euro, der durch den Staat sinnlos verpulvert wird.

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labuday 17.08.2019, 23:52
128. sie koennen mir galuben, Fricke hat keine Ahnung, weil er auch kein

Zitat von 4711_please
Ginge es nach der SPD, würde der Soli abgeschafft und die Einnahmeausfälle durch eine höhere Spitzenbesteuerung wieder eingefahren. Das möchte die Union nicht. Nun verhält es sich aber so, dass die höheren Einkommen ziemlich gesättigt sind, was Herr Fricke zu Bedenken gibt. Ähnlich wie bei den Exportüberschüssen landet dann das Plus nicht in Investitionen oder Realwirtschaft, sondern bläht nur Konten auf. Ökonomisch bringt das nix. Da brauchen hier die vielen Foristen nicht zu schäumen, wenn es darum geht in Übersättigung noch mehr zu pumpen. Mag ja sein, dass die Schaum-vor-dem-Mund-Leute noch allerlei Konsumwünsche haben, die sich nur mit Steuernachlässen befriedigen lassen. Aber sie sollten halt zur Kenntnis nehmen, dass die oberen 10%, sowie die mittelständige Exportindustrie offensichtlich dermaßen gesättigt sind, dass sie schon jetzt mit Kapital nichts zu unternehmen wissen, und das bedeutet eine tiefgreifende Krise des Kapitalismus, wo Kapital immer arbeiten muss und nicht faul rumliegen darf. Diese ewige deflationäre Tendenz ist auch schlecht für die kapitalistische Ökonomie, weil Inflation Konsum und Investitionen vorantreibt. Ein wenig mehr Selbstkritik und Realitätsnähe würde nicht schaden.
Geld hat.
Der abgeschaffte Soli landet NIEMALS auf den Konten, der wird dort angelegt wo er von einer kommunistischen (RGR) Regierung nicht so ohen weiteres gestohlen werden kann und wo er sich gut vermehren kann. Und das ist letztlich gut auch fuer die Wirtschaft und fuers Volk.

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labuday 17.08.2019, 23:56
129. wenn sie noch nie ein Auto geleast hatten, lassen sie lieber

Zitat von schwäbischalemannisch
Ich hätte da eine gute Idee. Anstatt ein Auto zu kaufen, kann man auch eine selbständige Tätigkeit anmelden und dann ein Auto zu Vorzugskonditionen leasen. Dann hat man nach Ende der Lessing Laufzeit kein Problem und gibt das Auto einfach zurück. Und wenn das mit der Selbständigkeit nicht klappt. Egal. Es genügt ja erst mal ein Auto. Und wer weiß. Vielleicht klappt es ja und man schafft sich so nebenbei eine eigene Existenz.
die Finger davon. Das rechnet sich nur, wen sie mit dem Auto 3 mal so viel verdienen, wie die Leasingrate ist.
Und am ende der Leasinglaufzeit zahlen sie je nach Vertrag nochmal die Haelfte des Kaufpreises als Abschlussrate / wenn der Wagen tip/top in Ordnung ist. Ansonsten zahlen sie den Wagen 2mal.

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