Forum: Wirtschaft
Soli-Debatte: Ostdeutsche Kommunen schreiben schwarze Zahlen
dapd

Neuer Zündstoff im Streit über den Solidarpakt: Laut "Handelsblatt" sind die Kommunen der meisten ostdeutschen Bundesländer im Plus - in Westdeutschland ist es umgekehrt. Das größte Etatloch klafft demnach in Hessen.

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tatortreiniger 23.03.2012, 14:48
170. Soli-Debatte

Zitat von Robert_Rostock
...Womit wir mal wieder bei dem Thema sind, wie man einen angemessenen, reellen Umtauschkurs für die normalen Bürger festlegt. Nach den gelten Preisen? Wenn ja, Lebensmittel oder Autos oder Elektrogeräte? Oder den Mieten?...
Ich dachte lediglich an den Umtauschkurs der Sparvermögen...

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Anna-Maria-49 23.03.2012, 14:55
171. ----

Zitat von alexreil
gibt es keinen Zweifel daran, dass Bayern Teil der BRD ist.
bisher bin ich, und das schon immer, der Meinung, dass wir in Deutschland leben.

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vogtländer 23.03.2012, 15:21
172. hallo herr liebknecht,

Zitat von karlgutknecht
Ihr Demokratieverständnis ist irgendwo auf der Strecke liegen geblieben, kann das sein? Dieses Land bevormundet seine Bürger/innen schon genug, warum wird denn z. B. über den Sinn der Transferleistungen keine ur-demokratische Volksabstimmung gemacht, oder ist das Projekt Stuttgart 21 als das Wohlergehen einer ganzen Nation? Über solche Kommentare kann ich nur kotzen…
da Sie über ein gutes recherche-vermögen verfügen, hier mal der hinweis: recherchieren Sie uns allen doch mal die kommunen im osten, deren haushalt schwarze zahlen aufweist?
dresden schenke ich Ihnen - die haben bekanntlich alle ihre wohnungen versilbert.
mahlow bei berlin schenke ich Ihnen auch, das gabs gestern schon bei spon zu lesen, vollster berliner speckgürtel( die beziehen übrigens auch keine zahlungen aus dem solipakt)
dann entreise ich Ihnen noch die gemeinden goldisthal und hohenwarte im thüringer wald - dort zahlen energiekonzerne mit ihren wasserkraftwerken satt gewerbesteuer. in thüringen gibts dann noch genau eine gemeinde mit ausgeglichenen haushalt - die dürfen Sie jetzt eruieren.
wenn Sie mehr als 10 für ganz ostdtld.belegen können, lobe ich Sie hier in den höchsten tönen.
ansonsten frage ich mich schon, wie Sie das so schaffen, unentwegt und ständig hier posten zu können ????

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aras62 23.03.2012, 15:30
173.

Zitat von Anna-Maria-49
bisher bin ich, und das schon immer, der Meinung, dass wir in Deutschland leben.
Zitat von alexreil Beitrag anzeigen
gibt es keinen Zweifel daran, dass Bayern Teil der BRD ist.

... territorial nicht aber mental - und das schon immer!

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ccmehil 23.03.2012, 15:56
174. 1:10

Zitat von Robert_Rostock
Wenn man dauernd liest, dass das Störende am Osten die blöden Ureinwohner seien, die nur darum noch West-Kohle brauchen, weil sie allesamt faul, doof und unfähig sind, kann man schonmal auf solche Gedanken kommen. Womit wir mal wieder bei dem Thema sind, wie man einen angemessenen, reellen Umtauschkurs für die normalen Bürger festlegt. Nach den gelten Preisen? Wenn ja, Lebensmittel oder Autos oder .....
Immer noch 1:10. Man gestaltet normalerweise solche Kurse nicht, das macht der Markt. Im Moment will die Politik nicht wahrnehmen, dass der Euro an Wert verliert. Damlas wollte man nicht wahrhaben, dass 1000 Mark Ost weniger als 10 DM Kaufkraft hatten.

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woiza 23.03.2012, 16:01
175. Als Wessi

Zitat von büffelhüfte
Genau, uns haben die Sowjetsoldaten das Arbeiter- und Bauernparadies geschaffen. Deshalb sind die Menschen 1953 und 1989 auf die Straße gegangen und kurz nach 1945 viele ehemals Mittel- und Ostdeutsche Konzerne in den Westen geflüchtet. Zum Beispiel Audi, die Dresdner Bank, Odol, Carl Zeiss oder Schott. Dieses Schicksal hatten auch nur die faulen Ostdeutschen (als Vertriebene) und die Mitteldeutschen in der SBZ verdient. Meinen Sie die Ostdeutschen hätten nicht schon 1953 die Nase voll vom Sozialismus gehabt? Nur die .....
finde ich, dass damit alles gesagt ist. WÄre es denn besser, wenn sich die Ostkommunen auch über beide Ohren verschulden, nur um zu begründen, sie bräuchten noch länger Geld? Freuen wir uns doch, dass dort offensichtlich verantwortlicher gewirtschaftet wird, als in Bremen und anderswo.

Bremer Schuldendesaster: "Wir sind auf den Knochen angelangt" - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft

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Mortaro 23.03.2012, 22:58
176.

Zitat von Anna-Maria-49
Ja, da haben Sie wohl Recht. Genau diese Leute bringen mich immer wieder auf die Palme - in Ost und West. Aber einmal ganz im Vertrauen, reden Sie einmal mit dieser Sorte Leuten - deren Niveau ist untere Schublade.
Natürlich bringt das nichts, wer nach sovielen Jahren immer noch versucht soviele verschiedene Menschen in gleiche Kategorien zu packen, dem ist nicht zu helfen.

Ich persönlich bin der Meinung wir gehören zusammen und gut - und jetzt müssen wir eben sehen wie wir gemeinsam den Karren aus dem Dreck ziehen.
Probleme gibt es hüben wie drüben, auch da sind wir uns relativ gleich *g*

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#2011-0001 24.03.2012, 22:33
177.

Zitat von thseeling
ne, das stimmt so überhaupt nicht. Bayern war jahrzehntelang ein Empfängerland. Erst in den letzten paar Jahren, als Bayern aus Gründen zum "Geberland" wurde, fing das Geschrei der Bajuwaren an, warum sie denn nun zahlen müssen. Da war dann plötzlich Ende mit der Solidarität. Inflationsbereinigt hat Bayern seit Staatsgründung ein _Vielfaches_ dessen bekommen, was es seitdem in den LFA eingezahlt hat.
Und ich frag' zum zweiten Mal: Woran scheitert's? Am Farb- oder am Zahenverständnis?

siehe:
Länderfinanzausgleich

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robwe 26.03.2012, 12:03
178. Dafür hätte ich gerne mal Belege gesehen ...

Zitat von Nihil novi
Bayern ist das Land, das seit Gründung der Bundesrepublik die mit Abstand meisten Subventionszahlungen und Fördermittel des Bundes einkassiert hat. Bayern erhält Milliarden von NRW aus der Umsatzszeuer, wussten Sie das gar nicht?
Nun, es lässt sich definitv nicht bestreiten, dass Bayern stark von Subventionszahlungnen und Fördermitteln profitiert hat, nur halte ich die Aussage "die mit Abstand meisten" für extrem gewagt. Es ist nun einmal einfach so, dass die anderen Bundesländer das nicht wirklich anders gemacht haben und der Sachverhalt sich nicht ganz so schwarz/weiß darstellen läßt, wie Sie es gerade versuchen. Lassen Sie mich bitte zwei leicht nachvollziehbare Beispiele nennen: Die (wenn man mal von den Zuwendungen im Zusammenhang mit der Wiedervereinigung absieht) höchste in Deutschland je gezahlte Dirketförderung einer bestimmten Industrie war der Kohlepfennig, der von 1974 bis 1995 erhoben wurde. Die Einnahmen aus dieser Ausgleichsabgabe floßen dem Ausgleichsfond zur Sicherung des Steinkohlenabsatzes zu. Aus den Geldern wurde Kraftwerksbetreibern Zuschüsse zur Verstromung Deutscher Steinkohle gewährt, ohne die die deutsche Kohle gegenüber anderen Einsatzenergien oder Importkohle nicht wettbewerbsfähig gewesen wäre.
Nach der vom BVG festgestellten Verfassungswirdigkeit dieser Abgabe wurde diese Förderung übrigens nicht eigestellt, sondern direkt aus dem Staatshaushalt subventioniert.
Auch mit den so oft erwähnten Agrarsubventionen verhällt es sich nicht ganz so einfach. Die Liste der Empfänger aus den EU-Agrarfonds des Jahres 2010 (eine aktuellere liegt mir gerade nicht vor) weist an erster Stelle die Raiffeisen-Hauptgenossenschaft Nord AG mit Sitz in Kiel aus. Auch die öffentlich Hand profitiert von diesen Zuwendungen. So erhielt das Landesumweltamt Brandenburg (Potsdam) Millionenbeträge an Fördermitteln aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die ländliche Entwicklung (ELER). Lange Rede kurzer Sinn: Bayern ist nicht das einzige Bundesland, dass es versteht Subventionen abzugreifen, aber es im Unterschied zu anderen ganz gut geschafft hat, das Geld sinnvoll zu investieren.

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