Forum: Wirtschaft
Soli-Debatte: Ostdeutsche Kommunen schreiben schwarze Zahlen
dapd

Neuer Zündstoff im Streit über den Solidarpakt: Laut "Handelsblatt" sind die Kommunen der meisten ostdeutschen Bundesländer im Plus - in Westdeutschland ist es umgekehrt. Das größte Etatloch klafft demnach in Hessen.

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gizmo11 23.03.2012, 12:06
70. Hass

All die hass-erfüllten Wessis hier haben ja schon richtig erkannt, wir Ossis sind ungebildet und faul, überleben können wir nur, wenn man uns ab und zu mal ein Scheinchen in die Tasche steckt - für ne Flasche Alk., versteht sich ! Und genau das ist der Grund, warum wir Ossis all Verantwortung, alle leitenden Funktionen in Politik und Wirtschaft abgegeben haben - mit Hinblick auf die oft angesprochenen schönen Fassaden - die gehören auch nicht uns Ossis, das Eigentum haben wir auch abgegeben.
Also wenn ihr Wessis Befindlichkeiten habt, wendet euch doch bitte an eure West-Politiker, an die zuständigen Ministerien, besetzt mit Leuten aus dem Westen, an die Firmen, die Wessis gehören und immer gern die Aufträge hier im Osten angenommen haben ......
Verdammt, beim Schreiben ist mir aufgefallen - so viele Wessis hier - gehören wir auch zum Westen ? Sind wir zufällig ein und dasselbe Land ? Kann nicht sein ......

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tatortreiniger 23.03.2012, 12:08
71. Soli-Debatte

Zitat von Crom
Statt sich zu freuen, dass die ostdeutschen Kommunen mit dem zur Verfügung stehenden Geld ordentlich haushalten, wird sich auch noch drüber beschwert. Sollen die lieber auch Schulden machen wie im Westen oder wie?

Nö! Die Kommunen im Osten die jetzt über genügend Geld verfügen, können nun den klammen Gemeinden im Westen unter die Arme greifen. So einfach ist das. Oder ist das für Sie ein Problem? Falls ja, haben Sie das Solidarprinzip nicht verstanden. Sorry, aber wenn ich solche Statements höre könnte man auf den Gedanken kommen, als lebten die schlimmsten Kapitalisten im Osten Deutschlands. Alles wollen – nichts teilen.

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aras62 23.03.2012, 12:12
72.

Ist die Westdeutsche Herrenrolle flöten gegangen.
Kann man nicht mehr mit dem dicken Auto im Osten vorfahren und den "dicken Larry" raushängen lassen. Das ärgert - ich kanns mir vorstellen. Der Westonkel kann den kleinen Ostneffen nicht gönnerhaft herablassen tätscheln. "Kleinbürgerliche Vereinsgeister"!

Die Zustände wie sie jetzt sind, wären auch so oder so eingetreten, weil man sich auf dem "fetten Speck ausgeruht" hat und nicht merkte, daß die fetten Zeiten schon in den mitte 80zigern vorbei waren.
Und weil sich die wirtschaftlichen Bedingungen einfach gewandelt haben und einige alte Beamte nicht mitwachsen.
Ich bin Ende '81 in den Westen gekommen und habe die trägen "Geister" kennengelernt DIE dachten - das geht ewig so weiter - Pustekuchen!

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gizmo11 23.03.2012, 12:12
73. Nur noch blinder Hass

All die hass-erfüllten Wessis hier haben ja schon richtig erkannt, wir Ossis sind ungebildet und faul, überleben können wir nur, wenn man uns ab und zu mal ein Scheinchen in die Tasche steckt - für ne Flasche Alk., versteht sich ! Und genau das ist der Grund, warum wir Ossis all Verantwortung, alle leitenden Funktionen in Politik und Wirtschaft abgegeben haben - mit Hinblick auf die oft angesprochenen schönen Fassaden - die gehören auch nicht uns Ossis, das Eigentum haben wir auch abgegeben.
Also wenn ihr Wessis Befindlichkeiten habt, wendet euch doch bitte an eure West-Politiker, an die zuständigen Ministerien, besetzt mit Leuten aus dem Westen, an die Firmen, die Wessis gehören und immer gern die Aufträge hier im Osten angenommen haben ......
Verdammt, beim Schreiben ist mir aufgefallen - so viele Wessis hier - gehören wir auch zum Westen ? Sind wir zufällig ein und dasselbe Land ? Kann nicht sein ......

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crocodil 23.03.2012, 12:12
74. nein

Zitat von uinen_osse
aber die Mauer bauen diesesmal Sie :) Man, kriegen Sie Ihre dämlichen Kommentare als Pausenclown eigentlich bezahlt?
ich bekomme ja auch nicht die Subventionen die in die frühere DDR fliessen. Wenn sie mal überlegen wie sie Ihre Fa. aufgebaut haben, dann nur mit Geldern aus den alten Bundesländern. Wenn ich mal mich erinnere wie ich 89 nach Leipzig mit dem Zug gefahren bin
und im Speisewagen schon die Sektflaschen knallten, die Leute
schon ihre Gewinne im neuen Bundesland im Auge hatten.

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thana 23.03.2012, 12:13
75. ...

Zitat von sysop
Neuer Zündstoff im Streit über den Solidarpakt: Laut "Handelsblatt" sind die Kommunen der meisten ostdeutschen Bundesländer im Plus - in Westdeutschland ist es umgekehrt. Das größte Etatloch klafft demnach in Hessen.
Fröhlich auf zur nächsten Neiddebatte. Es ist genug Geld da, es sind genug Waren da. Für alle. Wann schauen all die Lemminge endlich mal nach oben und begreifen, daß sie nur gegeneinander ausgespielt werden. Zum Verrücktwerden, diese Dummheit.

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der_kritiker1 23.03.2012, 12:14
76. Osten und Westen sind gleich

Zitat von carlo02
Kommunen wie auch Länder und Bund haushalten immer an der Grenze der Belastbarkeit. Wenn sie Geld über haben, schmeissen sie es auch raus. Und wenn dann plötzlich oder sich auch auf lange Sicht ein Defizit ergibt, klagen und jammern sie ohne Ende. Man kann einfach nicht mehr ausgeben wie man einnimmt. Den ostdeutschen Kommunen (es wurden gar keine Namen in dem Artikel genannt?), die nun mit ihrem Geld auskommen, nen Vorwurf zu machen, find ich doch eigenartig.
Es stimmt, wenn man zuviel Geld übrig hat schmeisst man es raus, da sonst der Haushalt gekürzt wird. Das ist die fehlgeleitete Politik beim Kommunen, Länder und dem Bund. Ein krasses beispielt sieht man jetzt wieder bei den Krankenkassen.

Aber auch der Osten ist hier nicht besser als der Westen. So gibt es Beispiele von Geldverschwendung wie z.B. eine 5 Jahre alte Autobahn wird erneuert und "verschönert" weil man halt das Geld dafür hat.

Ich denke, ein selektives Vorgehen ist dringend angeraten.
Kommunen die sparsam sind sollten nicht bestraft werden aber Kommunen, die das Geld dringend benötigen sollten nicht gezwungen werden zur Finanzierung anderer Gemeinden zusätzliche Schulden aufzunehmen. Jede Kommune muss in die Lage versetzt werden, einen soliden nachhaltigen Haushalt aufstellen zu können. Diejenigen, die es nicht können, denen muß streng reglementiert unter die Arme gegriffen werden, bis der Haushalt wieder auf soliden Beinen steht.

Dieses geschieht teilweise bereits durch die Kontrolle der Regierungs- bezirke über die Kommunalhaushalte. Aber auch hier gilt: "Kürzungen müssen sehr wohl überlegt sein. Die Rasenmähermethode ist zwar der einfachste aber sicher nicht der richtige Weg." Wenn Schulen annfangen zu verfallen, weil man keine Gelder mehr für Instandsetzungen hat, wenn Schwimmbäder wegen Einsturzgefahr geschlossen werden müssen, weil man keine Gelder für reparaturen hatte, so läuft eindeutig etwas schief. Hier sind Bund und Länder gefordert und den Kommunen nich iimmer tiefer in die tasche zu greifen, so dass sie ihren kommunalen Verantwortungen nicht mehr gerecht werden können.

Erst wenn wir das begreifen, dann können wir anfangen über Sinn und Unsinn des Soli zu reden. Ich sage:
Soli ja, aber verteilung und Zahlung des Soli selektiv. Die starken müssen den schwachen helfen. Das war bisher das Leitbild der BRD und sollte es weiterhin sein. Unter Kohl wurde dieser Leisatz mit Hilfe der FDP immer mehr zu dem Leitsatz gewandelt: "Für die Starken noch mehr, für die Schwachen immer weniger". Schröder hat dieses leider noch weiter verstärkt und hier müssen wir alle umdenken.

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thegambler 23.03.2012, 12:15
77. Ach...

....schön wie die gesellschaftliche Spaltung immer wieder voran getrieben wird. Ost gegen West, Arbeiter gegen Hartz IVer, Mittelschicht gegen Arbeiter. Da lachen sich einige Leute echt ins Fäustchen.

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grubbi 23.03.2012, 12:19
78. Gute Idee!

Zitat von fennton
Tja, ich schlage vor, die alten Bundesländer nehmen sich schlicht mal ein Beispiel an den neuen Bundesländern und fangen an, sinnvoll und nachhaltig zu wirtschaften, statt das Geld mit beiden Händen hinauszuwerfen.
Sie haben Recht! Am besten direkt bei Soli anfangen und den einsparen. Gute Idee!

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gizmo11 23.03.2012, 12:20
79. Hass pur

All die hass-erfüllten Wessis hier haben ja schon richtig erkannt, wir Ossis sind ungebildet und faul, überleben können wir nur, wenn man uns ab und zu mal ein Scheinchen in die Tasche steckt - für ne Flasche Alk., versteht sich ! Und genau das ist der Grund, warum wir Ossis all Verantwortung, alle leitenden Funktionen in Politik und Wirtschaft abgegeben haben - mit Hinblick auf die oft angesprochenen schönen Fassaden - die gehören auch nicht uns Ossis, das Eigentum haben wir auch abgegeben.
Also wenn ihr Wessis Befindlichkeiten habt, wendet euch doch bitte an eure West-Politiker, an die zuständigen Ministerien, besetzt mit Leuten aus dem Westen, an die Firmen, die Wessis gehören und immer gern die Aufträge hier im Osten angenommen haben ......
Verdammt, beim Schreiben ist mir aufgefallen - so viele Wessis hier - gehören wir auch zum Westen ? Sind wir zufällig ein und dasselbe Land ? Kann nicht sein ......

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